geldwerter Vorteil -

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Hallo InnaC,

das Auto kostet also 4000,--€ macht einen geldwerten Vorteil von 40,--€ (1%)

Gibt es eine Nutzergebühr von Fahrer des Fahrzeuges??? Wenn ja, wird diese von dem geldwertem Vorteil abgezogen! Dieser Rest ist dann zu versteuern.

Es gibt 2 verschiedene Versionen wie der geldwerte Vorteil (GWV) in der Abrechnung soll.

a)

Bruttogehalt + VL-Zulage = Bruttomonatslohn (z.B. 1000€ + 26€ = 1026€)

die 40€ (oder der Rest vom GWV) kommen als Steuerbrutto darauf. Also ist das das Steuerbrutto 1026€ (Monatsbrutto) + 40€ (GWV)= 1066€

Sollte eine Nutzergebühr existieren, wird diese im hinteren Bereich der Abrechnung abgezogen

b)

Bruttogehalt + VL-Zulage + GWV = Gesamtsteuerbruttolohn

z.B. 1000€ + 26€ + 40€ = 1066€ Gesamtsteuerbruttolohn dafür muss aber im hinteren Bereich die 40€ wieder abgezogen werden!

In beiden Version werden von dem GWV die Steuern, KV, RV und Co abgezogen.

Ich weis dieses gerade so genau, da ich diese Woche das Thema mit der Personalabteilung diskutiert hatte, weil die Abrechnungen bis 30.06 nach a) gemacht wurde und seit dem 01.07. nach b).

Da kam man auf dem ersten Blick ich bezahle den GWV mehrfach.

Der feine Unterschied ist also das Monatsbrutto.

Bei a) ist der GWV nicht dabei, aber bei b) und wird deswegen am Ende wieder abgezogen.

ich hoffe ich konnte das einigermaßen vermitteln.

Viele Grüße Fenix

Dienstwagen - geldwerter Vorteil ohne Privatnutzung?

Ich habe einen Dienstwagen ohne Privatnutzung. Diesen benutze ich ausschließlich für Kundenbesuchen im Außendienst. Der Dienstwagen ist bei mir zu Hause geparkt. Ich wohne 2 km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Ich muss nun allerdings einen geldwerten Vorteil bezahlen der sich auf den Weg zwischen Wohnort und Arbeitsstelle bezieht und für fünf Tage die Woche berechnet wird. An meiner Arbeitsstelle habe ich aber keinen Parkplatz für den Dienstwagen und kann somit auch nicht hinfahren. Ich nutze den dienstwagen nur für Kundenbesuche die ich dann von zu Hause aus beginne. Wenn ich in meiner Dienststelle arbeite laufe ich hin oder fahre mit dem Fahrrad- - eine andere Möglichkeit gibt es nicht da keinen Parkplatz zur Verfügung steht. Muss ich den geldwerten Vorteil für eine dienstwagennutzung zwischen Wohn- und Arbeitsplatz bezahlen wenn ich defakto nie an meinen Arbeitsplatz fahre? Welche rechtliche Grundlage gibt es, die ich meinem Arbeitgeber vorlegen könnte? Wenn ich die Heimfahrt Regelung ablehne wird mein Arbeitgeber einen öffentlichen Parkplat für 70 € pro Monat anmieten, der ein Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt. Das macht für keinen der Beteiligten einen Sinn. Der erste kostenlose Parkplatz von der Firma ist in meiner Wohngegend. Mein Arbeitgeber möchte aber auf Nummer sicher gehen und ich habe im Internet keine vergleichbaren Fälle gefunden. Kann mir jemand helfen und mir rechtliche Grundlagen schicken? Oder muss ich tatsächlich den geldwerten Vorteil zwischen Wohn und Arbeitsstätte bezahlen ohne jemals da hinzufahren? Danke schonmal im voraus.

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