Geldanlage in Fonds mit Tecis

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Die 5 % auf den jeweiligen Betrag fallen ja einmal pro Anlagebetrag und verteilen sich ja auf die Anlagejahre und fallen nicht jedes Jahr an - macht bei 20 Jahren Durchschnittslaufzeit dann etwa 0,25 % aus.

Andererseits ist zu berücksichtigen, das der Fonds jährliche Verwaltungsgebühren hat - bei einem Rentenfonds etwa 0,9 % - diese setzen sich aus Verwaltung, Betreuung des Fonds und Umschichtungsgebühren zusammen.

In der Tat bleibt dann bei einem relativ sicheren Rentenfonds im Euroraum relativ wenig übrig:

Eine 10 jährige Bundesanleihe rentiert mit 1,25, eine 30 jährige mit 2,0 % und 10 jährige Deutsche Pfandbriefe mit 2,0 %.

Der Rentenfonds hat außerdem einen weiteren, aber völlig natürlichen Nachteil:

Er fällt im Kurs, wenn die ZInsen steigen und schleppt die jetzt eingekauften " Altrenditen von maximal 10 % noch lange miit sich rum.

Unter dem Strich kann man es ich dann auch leisten die Minirenditen bei den Festgeldern mitzunehmen, - ohne Bindung - und auf höhere Zinsen zu warten und dann den Rentenfonds zu kaufen.

Von Mischfonds halte ich relativ wenig: Aus der Erfahrung heraus sind sie immer unbefriedigend: Steigen die Aktienmärkte, sind zu wenig Aktien drin, fallen sie ist es oft umgekehrt.

Vor allem weil bei den meisten Mischfonds auch draufsteht maximal x % in Aktien, x % in Renten und x % in Cash.

Bei

  1. regelmäßigen Einzahlungen

  2. langer Anlagedauer

  3. keiner zwangsläufigen Verfügbarkeit - also der Freiheit nicht im Jahre x verkaufen zu müssen, sondern in einem Zeitraum plus / minus 2 Jahre.

sind Akteinfonds eine gute Alternative für die Altersvorsorge.

Bei gleichbleibenden Beiträgen von etwa 50 EUR hat dies aus den angenehmen Effekt, das bei tiefen Kursen mehr Anteile undbei hohen wneiger Anteile gekauft werden ( Cost - Average - Effekt ) was einen niedrigeren durchschnittlichen Einstandkurs zur Folge hat.

Langfristige Aktienanlagen dieser Art rentieren im Durchschnitt bei 6 % -wie gesagt müssen die Voraussetzungen gegeben sein.

Wie gesagt, es muß zu dir passen und Du solltest aufteilen:

Aktiensparplan - Tagesgeld oder Festgeld ( falls man mal was braucht ) - ,meinetwegen Immobilienfonds.

Der Aktienfonds sollte die ganz großen Werte beinhalten, etwa anch dem Motto McDonalds, Coca - Cola, IBM, sind Werte die wohl nie untergehen werden - Nischenfonds sind weniger geeignet.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Der erste grundlegende Denkfehler ist der Ausgabeaufschlag, der jährlich 7% Rendite braucht. Der Ausgabeaufschlag fällt einmal an und verteilt sich bei 5,0% und einer empfohlenen Anlagedauer von 10 Jahren auf 0,5% pro Jahr. Das ist locker zu erwirtschaften, wenn der von einem ausgebildeten Berater empfohlene Fonds 0,5% mehr p.a. bringt als Deine persönliche Auswahl. Wenn Du als 0,5% Gebühren hast und 2,6% Inflation, dann bist Du ab 3,1% in der positiven Rendite und das schafft jeder gute Aktienfonds, Mischfonds und auch viele gute Immobilienfonds.

Wenn allerdings ein Berater nichts von Gebühren sagt, die Höhe erst auf Nachfrage verrät und den Irrtum mit dem Ausgabeaufschlag nicht korrigiert, solltest Du Dir einen anderen Berater suchen.

ahhh. okay :-) Das klingt natürlich logisch.

Zu Verteidigung "meines Beraters". Mein Irrtum mit dem Aufgabenaufschlag ist mir ´zu Hause passiert. Also nachdem er mir die ganzen Kosten genannt hat, habe ich diese zu Hause addiert und mich dann gewundert, weil das so viel war . Durch deine Erläuterung klinkt das alles plausibel und logisch.

Hallo Phil991,

Ich vermute, die Aussage der 5% Ausgabeaufschlag bezog sich auf empfohlene Aktienfonds, oder Dachfonds. Da würde der Ausgabeaufschlag passen (zumindest verglichen mit den Fonds, die ich im Depot habe). Mischfonds liegen bei mir im Depot zwischen 3,5 und 4 % und die beiden Geldamarkt Fonds bei 0% (jedoch ist die Renditeerwartung hier zur Zeit auch sehr überschaubar /ca. 1-2%). Investment ist schon eine ziemlich kluge Anlage, wenn mein Berater fit ist und auf viele Fonds zugreifen kann. Ich habe mir erklären lassen, es gibt Fonds, die sind an Ihrem Indize angelehnt/ausgerichtet und laufen dann einfach (hoch oder runter) und es gibt aktiv gemanagte Fonds. Meine Frau und ich sind seit 15 Jahren Kunde bei tecis und 2007/2008 hatten wir auch ziemliche Bauchschmerzen, weil unsere Fondsbestände bzw. Werte durch die Bankenkrise natürlich auch schwankten! Ich denke mal, Dein tecis Berater wird mit Dir auch erst eine richtige Bedarfsanalyse gemacht haben und Dir dann einen Anlagevorschlag präsentieren, der auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es spricht sehr für Deinen Berater, dass er im Vorfeld die Kosten angesprochen hat (was in Deutschland ja seit ein paar Jahren Pflicht ist, aber unsere "örtliche Bank des Vertrauens" macht es bis Heute nicht!!!) und wenn man dann danach fragt, sagt der Berater doch tatsächlich, "das weiß ich so auch nicht, müssen wir mal eben ins Prospekt gucken... Ohne Worte!

Abschließend noch die Frage zur Alternative. Welche Alternativen stehen zur Auswahl?

Sparbuch mit 0,25% ?! ZINS UNTERIRDISCH Festzins/Festgeld Sparen? FLEXIBILTÄT ??? Bausparen ? THEMA "VERFEHLT" ;) Flexibiltät / Zins ??? Schiffs-/Containerbeteiligungen ? GRAUER Kapitalmarkt! Es gibt bestimmt noch dutzende andere Möglichkeiten, aber da müsstest Du jetzt die Fachleute fragen! Du musst Dich am Ende "irgendwo" zwischen Rendite - Sicherheit - und Flexibilität entscheiden. Übrigens, unser Depot besparen meine Frau und ich seit 1998! Ja, die Jahre 2001, 2002 und 2007 und 2008 waren echt nicht toll, aber die elf anderen waren schon ganz okay ;)

Viele Grüße ampeac

Man kann hier schlecht ein ganzes Buch zur Geldanlage schreiben.

Die Anlage in Fonds ist aber relativ simpel; der Berater weiss da auch nicht viel mehr; da steigen höchstens die Kosten.

Man kann z.B. mischen mit einem kostengünstigen Aktienfonds und Tagesgeld/Festgeld. Was kommen wird. weiss keiner genau, ob Inflation oder deflation; da kann es nur die Devise sein, flexible geladanlagen zu wählen.

Die Anlage in Fonds ist aber relativ simpel.

Deswegen gibts ja auch so viele Kunden, deren persönliche Auswahl aus 6.000 Fonds öfter korrigiert werden muss. Und deswegen haben so viele in 2000 Verluste gemacht, weil das alles so einfach ist...

der Berater weiss da auch nicht viel mehr.

Ein wirklicher Berater hat das gelernt, ist geprüft worden, hat eine Beraterhaftpflicht, ist bei der IHK gemeldet... also fast wie jeder andere Normalbürger auch ;-)

dann ja noch die Inflation hinzu kommt benötigt man ja etwas mehr als einen Zinssatz von 1,8 % um später noch was davon zu haben

Schön wärs, ab dem doppelten Zinsbetrag kann man so langsam davon sprechen, das Geld nicht zu verbrennen.

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