Geistliches Wissen an Arbeitgeber weitergeben?

5 Antworten

Dein geistliches Wissen ist das Wissen über Gott - das kannst Du selbst behalten. Du meinst vermutlich das geistige Wissen - und Erfindungen usw. sind normalerweise geistiges Eigentum des Arbeitgebers (steht im Arbeitsvertrag mit drin). Alles andere kannst Du normalerweise für Dich behalten - es wäre aber äußerst unfair, den neuen Kollegen so auflaufen zu lassen. Der kann nichts dafür, daß Du Streß mit Deinem Chef hast!

XDh Lg Bea

Kenntnisse und Fähigkeiten, die du im Rahmen deiner Arbeit und an deinem Arbeitsplatz erworben hast, sind sicherlich nicht dein geistiges Eigentum. Dein Betrieb hat dir sicher zu Beginn eine Einarbeitung durch Kollegen gewährt und dir vielleicht auch mal eine Fortbildung bezahlt. Und er hat dir ein Gehalt bezahlt für deine Arbeit. Wenn du im Laufe deiner Tätigkeit deine Kompetenzen erweitert hast, dann hast du vielleicht auch mal eine Gehaltserhöhung bekommen. Für besondere Ideen und Verbesserungen haben viele Betriebe auch ein Prämiensystem.

Ich sehe also keinen Grund, dass du nun nochmal eine extra Vergütung bekommen sollst, wenn du dein Wissen an Kollegen weiter gibst. Was du machst, grenzt schon eher an Erpressung: "Wenn ich kein Geld kriege, verhalte ich mich unkollegial und lasse den Kollegen auf dem Trockenen sitzen."

Anders wäre es eventuell, wenn du auf Grund eigener Fortbildung (selbst finanziert und in der Freizeit) Kenntnisse erworben hast und diese dem Betrieb zur Verfügung stellst. Dann könntest du versuchen, mit dem Betrieb eine Vergütung in Form einer Gehaltserhöhung oder Prämie zu bekommen.

das wissen, das du während der arbeit erworben hast, hättest du ja ohne den job nicht. wenn du also aufgefordert wirst, jemanden anzulernen, solltest du das tun, wenn du den job behalten willst. du wirst ja dafür bezahlt, daß du deinen job machst. die frage ist nicht merkwürdig, sondern lächerlich!

Der Unterschied zwischen geistig und geistlich wurde ja bereits erläutert. Nur dazu die Anmerkung, dass Wissen immer geistig ist - die Formulierung ist somit so etwas wie ein "weisser Schimmel".

Nun zur eigentlichen Frage: ja, kann er. Ganz einfach: der Arbeitgeber hat das Anordnungsrecht, er darf also bestimmen, welche Arbeit Du wie zu erledigen hast. (ggf. beschränkt durch arbeitsvertragliche Regelungen). Und wenn er nun anordnet, dass Du einen neuen Kollegen einzuarbeiten hast, wäre jede Weigerung eine Arbeitsverweigerung mit allen arbeitsrechtlichen Konsequenzen.

Jemanden anlernen oder jemanden alle Kniffe und Tricks im Beruf sagen ist schon ein großer Unterschied.

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