Firmenwagenregelung für Porsche Mitarbeiter

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Vor einigen Jahren war es z. B. bei Mercedes Benz in Sindelfingen so, dass Mitarbeiter zu günstigeren Konditionen einen Wagen kaufen konnten. Die haben dann das Fahrzeug 1 Jahr lang behalten und dann verkauft. Durch den Nachlass hatten die quasi keinen Verlust beim Verkauf. Es gab dort auf dem Markt massenweise Jahreswagen. Soweit ich weiss, wurde das abgeschafft. Die Mitarbeiter müssen das gekaufte Fahrzeug über einen längeren Zeitraum, glaube mindestens 2 Jahre behalten, bevor sie es verkaufen dürfen. Das zum Thema , Neufahrzeug für Mitarbeiter bei DB. Was Porsche betrifft, so ist das durchaus möglich, dass mehrere Mitarbeiter Firmenwagen haben, wie das in grösseren Firmen auch der Fall ist. Kostet ein Fahrzeug z. B. 80 000 €, so wird nach der 1% Regelung dem Mitarbeiter monatlich 800 € als geldwerter Vorteil auf dem Gehaltszettel ausgewiesen, die der Mitarbeiter versteuern muss. Ist genaugenommen, kein allzugrosses Problem auf dieser Basis einen Porsche zu fahren.

Ja natürlich habe haben einige Mitarbeiter auch die Wagen als ganz normalen Firmenwagen. Ich dachte mir nur bei der gefühlten Anzahl dürfte es vielleicht noch eine andere Lösung geben. Den mit der 1 % Prozent Regelung + Home Anfahrt und Heimfahrt können hier schon 400 - 600 € netto zusammen kommen. Obwohl ich sagen muss das dies natürlich günstig ist um einen Porsche sich zu leisten inkl. Benzin und Reparatur grins.

Das sind glaube ich keine Firmenwagen im klassischen Sinne (sprich die von der Firma gestellt werden) sondern Leasing Fahrzeuge.

Sprich, das ist wie wenn du ins Autohaus gehst, dir eins aussuchst und dann monatliche Raten bezahlst.

Nur, dass Porsche für seine Mitarbeiter spezielle Angebote hat.

Hab mal von jemandem gehört, der einen Cayenne hatte und an die 500 € im Monat leasing gezahlt hat. Ob es einem da Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Ich finde die Frage auch interessant ! Möglicherweise ist es ja so, dass es gar keine Firmenwagen sind ? Bekanntlich bekommen die Arbeiter bei den Autowerken meistens alle ein bis zwei Jahren einen PKW mit vermutlich 25 bis 40 % unter den Listenpreis, den Sie nach einem Jahr Gebrauch IMMER mit Gewinn am Gebrauchtwagenmarkt wieder verkaufen können. Das ist sozusagen ein Teil des Gehaltes von Ihnen, der wohl steuerlich bis zu bestimmenten Grenzen dann steuerfrei ist.

Und möglicherweise, werden, diese sich im Privatbesitzt (oder besser gesagt im Eigentum der finanzierenden Bank) befindlichen Porsche generell mit der nummer PX angemeldet ????? Wer weiss......

Interessanter Gedanke das mit dem niedrigen Listenpreis könnte ich mir auch gut vorstellen und dann wird der Wagen geleast und das könnte wiederum günstiger sein wie mit der 1% Regelung.

@prettypitty

Habe von einem Kumpel auch gehört das man als Mitarbeiter sich über das Wochenende einen Porsche ausleihen kann. Einzige Bedingung wäre das man mind. 800 km runterreist (Benzin muss man selber zahlen).

Die Vorteilsgewährung an Arbeitnehmer ist ein alter Hut. Ob nun ein Autohersteller dem Mitarbeiter einen Pkw mit Preisvorteil überlässt, oder eine Bank ihrem Mitarbeiter einen Kredit zu güstigen Zinskonditionen gewährt. Wird ein Rabattfreibetrag überschritten, ist der übersteigende Teil steuerpflichtiger Arbeitslohn. Bei der Veräußerung von rabattierten Pkw`s ist das ein wenig problematisch. Die ist seit Jahren dem Fiskus bekannt, dass Firmen ihren Mitarbeitern Vorteile beim Fahrzeugkauf verschaffen. Auch private Veräußerungsgeschäfte unterliegen der Besteuerung. Das Zauberwort hier lautet "Spekukationsgeschäft". Viele Dinge im privaten Bereich werden oft veräußert, ohne dass man sich Gedanken darüber macht, ob noch eine Besteuerung daran hängen könnte. Bei Gebäuden sind dies 10 Jahre, für die meisten anderen gilt 1 Jahr. Spekulationsgeschäfte i. S. des §23 EStG werden daher nicht nur im Bankverkehrs stattfinden.

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