Feuerschale im Garten nutzen?

5 Antworten

wenn es raucht und "Grillen" nur erlaubt ist, wenn es keinen belästigt...

dann passt

  • der Paragraph nicht zum Lagerfeuer (kein Grillen)
  • oder das Holz nicht zum Zweck (feuchtes Holz qualmt)
  • oder Ihr nicht zum Nachbarn :-)

wenn Ihr weder aufgeben noch den Nachbarn einladen wollt, versucht mal an Eurer Technik zu arbeiten: ein normales (nicht zu großes) Holzfeuer muss weder qualmen noch rauchen!

(wenn sich der Nachbar aber auch beschwert, wenn Ihr um eine Taschenlampe herum sietzen würdet, dann geht ans andere Ende des Gartens...)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Laut Hausordnung ist das Grillen in Ausnahmefällen erlaubt sofern keine Belästigungen auftreten.

Was Du meinst, gehört in die Rubrik "offenes Feuer" und die Auflagen dafür erfragt man am besten bei der Stadt oder Gemeinde.

In Wohngebieten gibt es dafür häufig nur eine Ausnahmegenehmigung, weil es oft unmöglich ist, die Vorgaben zu erfüllen.

Dazu gehören häufig Mindestabstand zur Straße, zur Nachbarschaft, Sicherung gegen Funkenflug etc.

Unabhängig von der Beschwerde des Nachbarn stellt sich aus meiner Sicht daher die Frage, ob Du es überhaupt machen darfst.

Grillen ist grundsätzlich nicht verboten aber auch nicht grundsätzlich erlaubt. "Keine Belästigungen vom Grillen ausgehen" ist viel zu unbestimmt. 10 Leute, die sich um einen Gasgrill versammeln laut reden und lachen kann auch schon eine Belästigung für manche Zeitgenossen sein.

Euer Nachbar fühlte sich wahrscheinlich auch nicht wirklich gestört, er wollte nur eingeladen werden, sich für umme mal so richtig satt essen. Das habt Ihr leider versäumt.

Ansonsten:

In nur zwei Bundesländern (NRW und Brandenburg) existieren Grundlagen in der Rechtssprechung. Alle anderen Bundesländer sind frei von rechtlichen Grundlagen und setzen von Einzelfall zu Einzelfall auf alte oder neue Urteile. Das Landesimmisionsschutzgesetz verbietet das Grillen wenn Unbeteiligte dadurch belästigt werden. In der Regel sind dies die Nachbarn. Die Belästigung entsteht vermehrt durch Qualm vom Holzkohlegrill. Dringt dieser in die Nachbarschaft in erhöhtem Maße oder zieht sogar in die Wohn- und Schlafräume rein, kann der Nachbar sich beschweren und es kommt zum Bußgeld. Es geht so weit, dass auch die Polizei eingeschaltet werden kann.

Die beste Option solche Probleme zu vermeiden ist ein gepflegter Umgangston mit den Nachbarn. Ein freundschaftliches Verhältnis behütet die Grillfreunde. Und wer den Kontakt zum Nachbarn weiter festigen möchte lädt diesen schlichtweg zum Grillabend ein.

Woher ich das weiß:Recherche

Die Einhaltung der Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sowie der jeweiligen Landes-Immissionsschutzgesetze ist immer zwingend.

Generell sind Feuerkörbe so zu betreiben, dass Allgemeinheit und Nachbarschaft weder gefährdet noch erheblich belästigt werden.

Und genau da liegt der Knackpunkt: Selbst gut abgelagertes, trockenes Holz erzeugt Rauchgase und Schwebeteilchen, die der Nachbar als vermeidbare Belästigung abgeschafft verlangen darf.

Grillen.ist halt auch ein zeitlich begrenzter Vorgang. Wenn unsere Nachbarn Fusch grillen, stinkt bei uns such die ganze Bude. Wir sagen aber nichts, weil wir das 40 Minuten aushalten und selbst auch grillen. Wenn Eure Feuerschale den ganzen Abend vor sich hinkokelt und man Abends so gsr kein Fenster mehr aufmachen kann, würde ich mich auch beschweren. Das ist nämlich zuerst mal keine Rücksichtnahme eurerseits. Kauft Euch nen ordentlichen kleineren Grill fürs Essen und nen Elektrostrahler fürs länger draussen sitzen. Dann gibt es weniger Streß.

Fisch meinte ich :-)

@SevenOfNein

hätte aber gern mal gegrullten Fusch gesehen :-)

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