Eingeschlagene Tür nach Feuerwehreinsatz wer zahlt?

5 Antworten

Wenn Gefahr im Verzug ist, kann die Feuerwehr ja wohl kaum auf einen Schlüsseldienst warten. Wenn der rettungseinsatz berechtigt war, ist die Beschädigung der Tür erst einma hinzunehmen. Der Hausbesitzer kann natürlich dennoch verlangen, dass die Tür zu Lasten des Mieters repariert wird.,

m.E. richtig. Wer entscheidet denn über die Gefahr im Verzug? Und ist das Bewegen unter Schmerzen schon Gefahr im Verzug? Rechtfertigt das ein Eintreten der Tür? Bei Herzinfarkt keine Frage aber bei sowas? Dass dann der Mieter vom Hausbesitzer in die Pflicht genommen werden kann, habe ich schon vermutet. Aber welche Versicherung könnte die Kosten übernehmen?

@pumaspuma

Immer wenn man eine hilflose person hinter der tür vermutet ( es reicht auch eine vermutung ) : konkretes beispiel : Eine tochter erreicht ihre mutter ( schon betagter ) schon eine zeit lang nicht mehr , macht sich sorgen und alamiert den rettungsdienst ... dem macht keiner auf also zieht er die feuerwehr hinzu die die tür gewaltsam öffnen ... um danach festzustellen dass sie eine notiz hinterlassen hat dass sie bei einer bekannten ist

@leo9667

ok. Dann also Gefahr im Verzug. Aber rechtfertigt das schon ein Eintreten?

@pumaspuma

Ja klar sie müssen sogar eintreten

@leo9667

Wenn man gesagt hat man kann sich nur aufgrund der Schmerzen nicht bewegen?

@pumaspuma

Muss man ja trotzdem iwie reinkommen ... hinter schmerzen kann sich schlimmeres verbergen

@leo9667

Mensch kommt vor material

@leo9667

600 € ? Das hake ich nicht mit "Mensch kommt vor" ab. Es sei denn du möchtest zahlen? :-)

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Zuersteinmal ist es in Deutschalnd zum Glück oft so, dass einem erst geholfen wird und später die finanzen geklärt werden.

Die Leitstelle schickt hoffentlich einen Rettungswagen und vllt nen Notarzt... die Fahren zu dem haus und klingeln an der Tür wo man wohnt... wenn dann keine aufmacht, machen die was jeder tun würde, rufen, klopfen, weiterklingeln, den leitstellendisponenten sagen er soll da mal zurückrufen... wenn dann immer noch keiner Aufmacht, kein nachbar nen schlüssel hat und die Art der krankheit vermuten lässt man sollte nicht noch mehr zeit verlieren... dann holt sich der Rettungsdienst hilfe bei der Feuerwehr... erst mal gucken ob irgendwo ein Fenster offen ist, ob man über den Balkon rein kann oder so, ja notfalls auch über des Nachbars grundstück, kann der nichts gegen sagen... dann muss vllt doch die Tür geöffnet werden... die kennen alle Tricks die ein Schlüsseldienst auch kennt (weil es zu lange dauert bis der da wäre und der bestimmt keinen RTW mitbringt)... vllt ist die Tür ja nicht verschlossen, aber wenn kann man die auch öffenen ohne großen Schaden, rohe gewalt wird nur benutzt, wenn es wirklich um sekunden geht......ansonsten bauen die auch ein neues Schloss ein und sgaen der polizei bescheid.......... der verletzte muss nicht zahlen, die Feuerwehr muss nicht zahlen und der der angerufen hat auch nicht ;-)

Dem ersten Teil stimme ich noch zu, es sei denn man sagt gleich, dass die Tür zu ist und man aufgrund der Schmerzen nicht aufstehen kann. Wie geschehen. Also meiner Meinung nach auch keine Gefahr im Verzug da man sagt, dass es nur aufgrund der Schmerzen ist. Ein offenes Fenster oder dergleichen wurde nicht gesucht. Es wurde gleich die Axt genommen. Zahlen für den Einsatz muss tatsächlich keiner sonst würde niemand mehr die Feuerwehr rufen. Aber für den Schaden an der Tür muss jemand blechen. Die Frage ist: Wer?

Die Rechnung für die beschädigte Tür wird an den KSA weiterg eleitet. Und tatsächlich wird dann eine akribische Prüfung vorgenommen, ob der Schaden vermeidbar gewesen wäre. Hier müssen unter Umständen Stellungnahmen geschrieben werden usw. Denn natürlich wollen die auch nicht jeden Vorfall bezahlen. Sollte festgestellt werden, dass der Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit bzw Bequemlichkeit verursacht wurde, bleibt die Gemeinde/Stadt auf den Kosten sitzen. Im Extremfall kann sie sich die Auslagen vom Verursacher zurück holen, dieses wird aber in den seltensten Fällen passieren.

Zuersteinmal schlägt die Feuerwehr die tür nicht mit einer axt auf ( außer im bradfall ) sondern versucht sie ersteinmal gewalt frei zu öffnen ( geht nur wenn sie nicht abgesperrt ist sondern nur zugeschlagen ) und wenn nicht bohren sie das Schloss auf .... nun zu deiner frage : Wenn du aus einer notsituation heraus handelst ( wie in deinem beispiel ja beschrieben ) werden die gesamten einsatzkosten von der versicherung gezahlt und dazu gehörn auch sachschäden die notwendig waren

Der erste Teil ist nicht ganz richtig. In Berlin ist es wie geschildert passiert. Mit Axt und Riesenloch in der Tür. (Rechnung 600€) Deshalb dachte ich ja an Unverhältnismäßigkeit.

@pumaspuma

Es gibt natürlich auch fälle in denen die feuerwehr an den neuen sicherheitsschlossen scheitert ... dann muss natürlich schwereres gerät rann d.h axt , motorsäge oder motortrennschleifer ... kann auch passieren aber in der regel versucht man die tür mit so wenig schaden wie möglich zu öffnen

@leo9667

Auch nicht ganz richtig. Die Axt wurde sofort eingesetzt.

@pumaspuma

Das ist eig nicht normal ... manchmal sieht man schon gleich am schloss ob man mit sperrwerkzeug weiter kommt oder nicht

@leo9667

Nicht normal trifft den Nagel auf den Kopf.

Also wie es schon erwähnt wurde gehe ich definitiv davon aus das der Einheitsführer eine sogenannte Lageerkundung durchgeführt hat. Dabei schaut er nach alternativen zur Tür. Der knackpunkt ist ja eigentlich der: Der Anrufer teilt mit er habe starke schmerzen im Rückenbereich und kann sich nicht mehr bewegen. Der Leitstellendisponent wird mit solch einem Stichwort den Rettungsdienst alarmieren. Dieser Weiß schonmal was los ist. Die Frage hierbei: Mit welchem Stichwort wurde der Rettungsdienst alarmiert? Das ist nämlich schonmal ein Großer Faktor der wichtig ist. Die nächste Frage ist: Als der RD vor Ort war, hat die Person hinter der Tür geantwortet? Wenn nein kann der RD davon ausgehen das die Person bewusstlos ist, ergo es ist Gefahr im Verzug da niemand weiß was mit der Person ist. Wenn sich die Person gemeldet hat, wie hat sie sich gemeldet? Auch die Art und Weiße wie jemand mit dem RD spricht kann dazu führen das entschieden wird das der Zugang so schnell wie nur möglich geschaffen werden muss. Weitere Frage: welches Stichwort hat die Feuerwehr von der Leitstelle bekommen? Welche Informationen hat der Einheitsführer der Feuerwehr vom RD bei der Lageerkundung bekommen? Wurde von/wegen dem betroffenen Bürger schon öfter der RD alarmiert? Wie ist die Krankheitsvorgeschichte? Ist da schonmal was beim RD aufgelaufen?

Also wie du siehst gibt es sehr sehr viele Punkte die geklärt werden müssten. Alles zusammen ergibt dann ein Gesamtbild mit dem man vielleicht die Entscheidung des Einheitsführers versteht. In der Regel wird nie mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Und ich denke das die Versicherung dafür aufkommt.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

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