Einen Meister einstellen, zu TEUER?

5 Antworten

Wenn du anmeldest, musst du für alle Tätigkeiten nach Anlage A der HWO einen Technischen Betriebsleiter benennen. Ist er angestellt, dann muss er mindestens 20h/Woche für dich arbeiten. Endet das Arbeitsverhältnis, so hast Du i.d.R. 4 Wochen Zeit einen Neuen eintragen zu lassen (wird in Halle zumindest so praktiziert). Es gibt aber Ausnahmetatbestände, z.B. Nachfolge beim plötzlichen Tod des Inhabers, sicher auch Weitere. Da kann man bis zu einem Jahr brauchen, zum Beispiel um die Prüfung selber abzulegen.

Ich hoffe das hilft weiter. Ein freundlicher Anruf bei der zuständigen HWK sollte auch Klärung verschaffen.

Viel Erfolg, Geb

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo!

Ich habe mal von einer Bekannten gehört, daß ab einem bestimmten Alter kein Meistertitel notwendig sei, um ein Frisörgeschäft zu eröffnen.

Ich glaube, so um die 47 Jahre (ohne Gewähr).

Gruß

Martin

Das stimmt.

Was hat das Alter mit der Meisterpflicht zu tun?

Ab wann kann ich denn eine Metzgerei ohne Meisterbrief betreiben???

@heurekaforyou

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist dies ein Alter, bei dem man einem Frisör-"Gesellen" keinen Meister-Lehrgang mehr zumuten kann.

Aber ausbilden darf man damit dann wohl nicht, denke ich.

Ob es im Metzgerei-Gewerbe eine ähnliche Regelung gibt, weiß ich nicht.

Hier wäre der korrekte Umgang mit Lebensmitteln eigentlich eine meisterliche Verantwortung. Da ist der rein rechtliche Aspekt sehr wichtig.

Ich kann es mir demnach eigentlich nicht vorstellen, daß reine Berufserfahrung hier genügen würde.

Gruß

Martin

@MartinusDerNerd

Hallo Martin,

Mit der Handwerksreform von 2004 war die Zahl der Berufe mit Meisterpflicht von 94 auf 41 reduziert worden.

Gut zu wissen:

In einigen Branchen wurde auf die Meisterpflicht verzichtet. Allerdings sind für diese Berufe auch die zulässigen Aufgaben deutlich reduziert worden.

Einige Beispiele:

Am häufigsten wird diese Regelung wohl im Bezug auf Maler & Lackierer missbraucht.

Für Maler & Lackierer besteht nach wie vor Meisterpflicht!

Was dagegen erlaubt ist sind einfache Arbeiten wie:

Wand- & Bodenbeschichtungen (dazu gehören z.B. Tapezier & Anstreicharbeiten.

Tipp: Wenn du dir auf MyHammer einmal die Angebote von Malern und deren Impressum ansiehst wird dir Folgendes auffallen.

Entweder die Handwerker werben bereits mit "MEISTERBETRIEB" oder aber es sind keine Malerbetriebe im Sinne der Handswerkordnung!

Hier wird der Verbraucher getäuscht!

Im Impressum ist auch nicht mehr von Maler & Lackierer die Rede.

Im Impressum wird die zulässige Bezeichnung: Holz- & Bautenschutz genannt.

Als Raumausstatter ärgert es mich immer wieder dass dieser Begriff auch von Leuten verwendet werden darf, die überhaupt keinen Beruf erlernt haben. Zulässige Arbeiten sind in diesem Fall zwar auch nur geringfügige Arbeiten, wie Tapezieren, Anstriche mit Wandfarbe, Laminat verlegen usw. Doch das weiß der Kunde ja nicht.

VERBOTEN OHNE MEISTER SIND:

Alle Lackierarbeiten! Grundsätzlich kann man sagen, dass sämtliche Arbeiten, für die ein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher bestehen kann - unzulässig sind!

Beim Tapezieren hast evtl. Pech und die Bahnen sind schief - oder der Anstrich ist nicht deckend und sieht nicht schön aus.

In diesem Fall ist das ärgerlich aber nicht die Gesundheit schädigend.

Weitere Beispiele:

Kabelverleger im Hochbau - JA / Anschlussarbeiten -NEIN!

Betonbohrer & -schneider - JA / Arbeiten des Betonbauers - NEIN!

Ausführung einfacher Schuhreparaturen - JA / Schuhmacher - NEIN!

Innerei-Fleischer (Kutter) JA / Sonstige Arbeiten des Fleischers - NEIN!

Gut zu wissen:

Friseure schneiden ja nicht nur Haare, sondern hantieren auch mit Chemikalien, z.B. beim Färben.

Bei Dauerwellen können die Kunden z.B. durch zu lange Zeiten oder großer Hitze unter der Haube verletzt werden.

Gut zu wissen:

In erster Linie geht es um die Haftung im Schadensfall.

Es ist ja auch nicht zwingend nötig, dass ein Meister die Arbeiten ausführt. Der Meister hat jedoch Pflicht Produkte und Anwendung zu prüfen und ggf. zu verbieten.

Ob der Angestellte gut streichen kann ist zweitrangig - solange die Farbe geeignet ist.

Eine bestandene Gesellenprüfung und jahrelange Berufserfahrung weisen sicher auf ordentliche Verarbeitung hin - doch garantieren kein kompetentes Produktwissen.

Wer sich mit den Inhaltsstoffen von Farben nur während der Ausbildung beschäftigen musste, wird davon nach 10 Jahren nichts mehr wissen.

Im Folgenden ein paar hilfreiche Informationen zum Thema.

Vielen Dank für dein Interesse!

Gruß

Volker

NOCH FRAGEN - EINFACH FRAGEN!

Anlagen der Handwersordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ernergie findest du hier:

https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Downloads/DE/Checklisten-Uebersichten/Gruendungswege/04_uebersicht-Analge-A-B-Handwerksordnung.pdf?__blob=publicationFile

In bestimmten Handwerksberufen will die Koalition den Meisterzwang wieder einführen. Das geht aus einem Medienbericht hervor.

Die Regierungskoalition will nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in bestimmten Handwerksberufen den Meisterzwang für eine selbstständige Tätigkeit wieder einführen. "Die Abschaffung der Meisterpflicht war ein Fehler", sagte Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) der "FAZ". "Die Qualität der Arbeit hat sich in diesen Gewerken teilweise deutlich verschlechtert, außerdem wird weniger Nachwuchs ausgebildet."

Gutachten sollen Wiedereinführung der Meisterpflicht prüfen

Der Zentralverband des deutschen Handwerks sieht die Entwicklung seitdem kritisch. "Viele Solo-Selbstständige verschwinden schnell wieder vom Markt, im Bereich Bau- und Ausbau oft schon innerhalb der fünfjährigen Gewährleistungsfrist", sagte Generalsekretär Holger Schwannecke der "FAZ". Der Verband gab demnach zwei Gutachten in Auftrag, die prüfen sollen, wie sich die Wiedereinführung der Meisterpflicht verfassungsrechtlich und ökonomisch begründen ließe.

(Quelle: T-Online 2018)

Also ich weiß das man inerhalb von einem Jahr einen Meister einstellen muss ..vllt hilft das ein bisschen

Bist du dir sicher?

@Cem1987

Ja weiß aber nicht ob es von Bundesland zu Bundesland anders ist ...aber ich glaube was dir am meisten hilft ist eenn du bei der Handwerkskammer anrufst und einen Besprechungstermin machst bzw liegen da immer Flyer rum was man alles für eine Eröffnung braucht und alles was man wissen will

Warum machst du nicht einfach selbst den Meister?

Dann hättest du das Problem nicht und deine Angestellten wären nicht schlauer als du!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Im Handwerk mitlerweile üblich , man kauft sich einen Handwerksmeister ( Rentner mit Meistertitel ) und gut ist !

Geht leider nicht mehr... Dank den neuen Gesetzen..

@Cem1987

Einstellen , 450€ Basis !

@schoschi06

Obwohl die mir sagten, das ein Meister nur mit guter Begründung als Teilszeit arbeiten darf. Denn normalerweise ist Pflicht das der Meister 40 h Woche haben muss..?

@Cem1987

Ist mir neu , wo steht das ?

@schoschi06

Die Handwerkskammer hat es mir gesagt.

@Cem1987

Joop , alles klar !

@schoschi06

Jap.. richtig der Shit...

@schoschi06

und du glaubst im Ernst, dass die Handwerkskammern diesen "Trick" nicht kennen?

@wurzlsepp668

Natürlich wissen sie das , sie können aber rechtlich kaum etwas machen !

@schoschi06

die akzeptieren noch nicht mal den Arbeitsvertrag für 450 €

@schoschi06

wenn der Meister nicht nachgewiesen ist (Arbeitsvertrag), gibts keinen Laden ........

somit: DOCH, die Handwerkskammer hat die Karten in der Hand!

(Shisha)Bar Eröffnung? Grundausrichtung? Wie viele Gläser soll ich am Anfang kaufen? Kostenaufstellung?

Zu meiner Person: bin 22 Jahre alt, Buchhalter in einer Spedition.

Wasserpfeifen Ausrichtung ✔️ kein Problem! Dazu habe ich Liste erstellt und ich weiß (ganz) genau, was das ganze kosten könnte.

Genau so würde ich gerne eine Liste machen, dass ich (genau) ungefähr weiß, was das ganze kosten soll.

Jedenfalls habe ich mir folgende "groben" Stichpunkte erstellt, die meine Gedankengänge und Recherchen leiten sollen eine Kostenaufstellung zu erstellen

1. Wasserpfeifen Equipment ✔️ (erledigt)
2. Gläser (alkoholfreie Getränke, Säfte, warme Getränke, Bier, Weine, Spirituosen, Longdrinks, Cocktails)
3. Barzubehör (Shaker, Strohhalme, Mixgläser, Eiswürfelfach etc.)
4. Möbel
5. (PA) Anlage (musik)
6. Zubehör (Dekoration, vl Fernseher etc.)
7. Kassensystem

Diese Listen sollen zum Schluss einen Grundkapital ansagen (+/- € 500,-)

Dies sind jetzt mal so meine "groben" Stichpunkte, die eine intensive Recherche und Eigeninitiative benötigen.

Was ich von euch hören möchte ist folgendes: Punkt 2 und Punkt 3. Wie viele Gläser soll ich für den Anfang besorgen, 70~100 oder sogar mehr? Ich rechne damit, wenn ALLE Tische inkl. Bar besetzt sind, 45~50 Gäste zu haben. Natürlich Reserve ist immer gut.

Punkte 4, 5, 6 und 7 sind mittlerweile ziemlich "klar"

Ich habe mir Gedanken gemacht, dass es "reichen" soll pro Gast doppelte Gläser zum haben, in jedem Bereich (alkoholfreie Getränke, Säfte, warme Getränke, Bier, Weine, Spirituosen, Longdrinks, Cocktails). Aber es schadet nie verschiedene Meinungen, Tipps, Hinweise zu hören. Auch wenn das nicht eine "professionelle" Beratung ist, möchte ich dennoch um Meinung bitten.

Danke im Voraus

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