wie umgehe ich die Maklervertragssperre?

5 Antworten

Es gibt keine Vertragssperre nach Ablauf eines Makler Alleinauftrages. Ist dir das Angebot vom Makler jedoch wärend der Laufzeit des Auftrages nachgewiesen worden, gilt die Provisionspflicht auch nach Ablauf weiter. Und zwar für einen deutlich längeren Zeitraum.

Ich möchte dich und die weiteren Kommentierer jedoch bitten, die Tätigkeit der Makler nicht ungerecht zu verunglimpfen. Natürlich gibt es Unterschiede in der Leistung, aber gleich zu diskutieren, wie man die vielleicht verdiente Provision rechtswidrig umgehen kann, halte ich für grenzwertig.

Sprech mit dem Makler, auch du bist sein Kunde und Auftraggeber (§652 BGB). Er wird eine Lösung finden.

Viele Erfolg

Was haben Sie denn mit dem Vertagspartner des Verkäufers zu tun?

Hatten Sie Kontakt zum Makler, z.B. aufgrund einer Veröffentlichung des Angebotes aufgenommen?

Sind Sie auf diese Weise Vertragspartner des Maklers als Käufer geworden?

Wie anders sollten sich Ihre Gedanken über den Vertragsbestand zwischen Makler und Verkäufer erklären?

Der Makler kann seinem Auftraggeber jederzeit einen Käufer präsentieren und mit Zustimmugn des Verkäufres einen notariellen Kaufvertag auf den Weg brignen, ohne dass Sie da "die Nase" drankriegen!

Aber wo steckt denn nun Ihr Problem?

Ich bin auf das Objekt über ein Inserat aufmerksam geworden die vom
Makler inseriert wurde. Somit bin ich ein Interesent der über den Makler generiert wurde. Da ich aber nicht über den Makler kaufen will. Hab ich mich mit dem Eigentümer kurzgeschlossen. Das er den Makler Vertrag beenden soll, sodass ich das Objekt direkt von ihm kaufen kann. Da ich als alleinige Person vorgesprochen habe bei dem Makler bin ich auch offiziell der einzige Kauf Interessent. Nun hatte ich mir überlegt das Objekt über ein anderes Familienmitglied zu kaufen, sodass nach Kündigung nicht zu Komplikationen kommen kann.

@User17384

@ jjone91 ... "Nun hatte ich mir überlegt das Objekt über ein anderes Familienmitglied zu kaufen".

Auch diese (hinterlistige) Vorgehensweise können sie gottseidank "vergessen".

@AchIchBins

@AchIchBins, hinterlistig ja..aber vergessen nein..der Makler wäre in der Beweispflicht..sogut wie Unmöglich..allein weil es nur Telefonkontakt gab und nur vll 2-3 Sätze über Whats App gab.

@User17384

Da sind sie wohl recht grün hinter den Ohren. Im Streitfall hat der Käufer dem Richter Auskunft zu geben ... wahrheitsgemäß .... woher er vom Angebot wusste. Der Makler wartet einfach, bis er sie zusammen sieht ... und Bingo. Für Betrug winkt dann auch schon die Freiheitsstrafe. Aber egal, sie wären ja nicht die Ersten die da dann "dumm" aus der Wäsche schauen würden. Glauben sie wirklich in dieser Hinsicht (umgehen des Maklers) wären sie der Erste, der den Stein der weißen gefunden hat. Da muss ich sie entäuschen, alles schonmal da gewesen, auch Richter sind nicht blöd. Allein der Vorschlag "kaufen über ein anderes Familienmitglied", ja was soll das denn bringen? Dann ist das Familienmitglied ja der Eigentümer, welchen Sinn macht das?

Ich habe letztes Jahr eine Wohnung gekauft und hätte mir den Makler auch gerne gespart, im Regelfall kannst du das aber vergessen. Viele Makler sind zwar fachlich unfähig, bei der Vertragsgestaltung passen die aber auf. Die meisten Verträge laufen über 6 Monate und können währenddessen überhaupt nicht gekündigt werden. Insofern bleiben im Regelfall nur 2 Optionen. 1. Es gibt keine weiteren Interessenten für die Immobilie- man handelt den Kaufpreis mindestens um die Maklergebühr herunter. 2. man bezahlt die Maklergebühr, da die Immobilie sonst ein anderer kauft. 

Das ist ja dreist und hinterlistig. Die Dienstleistung (hier Werbung, Expose, Beratung etc.) nimmt man in Anspruch, bezahlen will man sie aber nicht. Sollte ihr Arbeitgeber auch mal so machen, wäre das OK? Gottseidank hat hier der Gesetzgeber entsprechende Gesetze im Portfolio um das Umgehen des Maklers nahezu auszuschliessen.

Ich weiß, die meisten Käufer sind immobilientechnisch Laien und können daher garnicht nachvollziehen, dass ein Makler auch ähnlich einer Versicherung ist, nämlich dann, wenn die Immobilie einen eigentlich offensichtlichen Mangel besitzt, welcher vom Makler hätte erkannt werden müssen. Ein Makler hilft im übrigen auch, aufkommende Unklarheiten vertraglich zu beseitigen. Wenn immer alles so easy und klar ist und es eh jeder "Depp" (übertrieben formuliert) weiß, warum haben dann hier so viele Fragen zum Thema "Kauf Immobilie"? Der Makler hat insofern, auch wenn er viel Geld kostet, durchaus seine Berechtigung. Die Frage ist doch auch, warum hat der Verkäufer einen Makler beauftragt, er hatte sicher seine guten Gründe dafür. Es bleibt ihnen doch frei den Preis zu verhandeln, aber hintergehen geht garnicht.

Ach und der Gedanke mit dem Kauf über die Familie (Dritte), schauen sie sich mal die AGB des Maklers an, dort steht sicher ein Passus dazu.

Stichwort Beweispflicht.. Bei Schadensersatz Ansprüchen würde es um sehr viel Geld gehen..glauben Sie mir..das würde der Makler nicht schaffen zu Beweisen und der Richter nicht einfach mal so entscheiden

@User17384

Glauben sie mir, der Richter durchschaut sie schon beim lesen der Klage.

Sie sind doch ein Fake, oder?! Erst schreiben sie, dass sie die Provision nicht zahlen wollen .... und jetzt 3 Tage später schreiben sie, dass der Makler im Angebot, obwohl sie ja überhaupt nichts schriftliches von ihm angenommen haben (laut ihrer Aussage), provisionsfrei geschrieben hat. Ja was denn nun? Es ist mehr als unsinnig nur Details anzugeben und klaut den Personen die sich die Mühe machen korrekt "Hilfe" zu geben (das ist ja das Motto der Seite) nur unnötig die Zeit.

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