Dürfen meine Eltern entscheiden wo ich arbeite?

5 Antworten

Zwingen kann sie Dich nicht, dort zu arbeiten.

Weder auf Taschengeld, noch auf WLan oder eine eigenen Haustürschlüssel, hast Du generell Anspruch. Das Handy einziehen als Erziehungsmaßnahme, oder weil sie es nicht mehr finanzieren will, darf sie.

Wenn Du über 18 bist, aber weder in Schule, Ausbildung oder Studium, können Deine Eltern Dir Dein Eigentum nicht wegnehmen, sind aber nicht unterhaltspflichtig.

Klug ist es, erst Plan B zu haben und dann von FSJ in einen Übergangsjob oder direkt in die Ausbildung zu wechseln.

was nicht dir gehört kann man dir nicht weg nehmen ;) nur weil du ein Handy und ein Schlüssel zur verfügung hast heißt das noch lange nicht das es dir gehört !

deine Mutter hat ein Macht wort gesprochen und du solltest dir mal gedanken machen was du sonst machst weil nur daheim rum sitzen geht nicht....

Ich an deiner Stelle würde mir was anderes suchen und dann switchen zwichen den fsj und dem was du hast und nicht erst kündigen und dann was suchen

Ich möchte selbst nicht nur zuhause rumsitzen, aber ich quäle mich jeden Tag zur arbeit fürs FSJ, das kann doch auch nicht sinn der sache sein. Ich sperre mich dort täglich auf den Toiletten ein, weil es mir nicht gut geht

@Sarah626

Willkommen im Arbeitsleben :) !!!!

die Welt sieht nurnmal so aus und das ist tatsächlich der Sinn der Sache :)

glaubs mir es ist alles sche+ße was mit Arbeit zu tun hat ^^ Schulleben vorbei.

@esportsgirl18

ich hatte schonmal angefangen eine Ausbildung zu machen und da war ich auch gerne, nur wurde ich dann gekündigt, weil meine chefin sich nicht ans Jugendarbeitsschutzgesetz hielt, ich aber meine Rechte kenne und sie die eigentlich einhalten muss. Jedenfalls geht es mir hierbei nicht darum, dass das die Arbeitswelt ist und das Arbeit nicht immer einfach ist, aber man soll sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen, was bei mir nicht der fall ist

@Sarah626

same here .....wie gesagt die Welt ist da unfair .....und bei sowas muss man die Zähne zsm. beißen und durchlaufen ......um Im Leben weiter zu kommen ....weil wo stehst du jetzt ....genau nämlich vorm nichts

@esportsgirl18

Mir ist sehr wohl bewusst, dass man auch mal die Zähne zusammen beißen muss. Mir kann nur niemand erzählen, dass Arbeit nicht Spaß machen sollte und man sich wohl fühlen sollte. Wir leben in einem Zeitalter in dem selbst entscheiden kann als was und wo man arbeitet. Mir ist auch bewusst, dass die Arbeitswelt nicht einfach ist

@Sarah626

Wir Leben in einem Zeitalter wo es um Leistung und Geld geht und wie man die Jüngeren Leute ausbeuten kann ....

aussuchen ? glaube Ich kaum ....ohne ein absolutes top Zeugnis im Abi wirst du kaum einen Beruf aussuchen können .....

@Sarah626

Du machst es dir schon sehr einfach.

Denkst du, deine Mutter hat Lust, deinen Lebenswandel weiter zu finanzieren?

Und vor allem, was gedenkst du zu tun, wenn du das FSJ geschmissen hast? Nägel lackieren?

@esportsgirl18
ohne ein absolutes top Zeugnis im Abi wirst du kaum einen Beruf aussuchen können .....

Absoluter Quatsch!

Eine solide Ausbildung bekommt man auch mit einem Real- oder Wirtschaftsschulabschluss.

@esportsgirl18

ich habe den mittleren Bildungsabschluss, man brauch kein abi um schlau zu sein

@Sarah626

stimmt man brauch es um anderen zu beweisen das man Schlau ist

@Sarah626

Klar sollte Arbeit Spaß machen.

Du hattest aber schon eine Ausbildung angefangen, jetzt das FSJ, und nun gab‘s bei beiden Problemen, die dich zum Abbruch bewegen. Das kann blöder Zufall sein, das kann aber auch sein, dass du unter „Spaß“ Party ohne jegliche Verpflichtungen verstehst.

Ich sag mal nur so: Wenn dir die Ausbildung Spaß gemacht hätte, und dein Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze gehalten hätte, hättest du die Einhaltung der Gesetze gefordert, und nicht gekündigt bzw. deine Kündigung akzeptiert. Im allerallerschlimmsten Fall hätte du die Ausbildung in einem anderen Betrieb fortgeführt.

Und wenn du dann irgendwann mit 50 Jahren vielleicht 100 Ausbildungen abgebrochen hast, weil die alle „leider leider keinen Spaß gemacht haben“.... würdest du dir das überhaupt selbst glauben?

Ja. Darf sie.

Du hast nicht nur rechte sondern auch Pflichten.

Du hast deine erste Ausbildung geschmissen (der Grund ist egal) jetzt keinen Bock mehr aufs FSJ.

Wenn du sie Stelle kündigst, hast du keine Unterhaltsansprüche mehr. Deine Mutter bekommt auch keine mehr von deinem Vater.

Kindergeld wird gestrichen, ebenso steuerliche Vergünstigungen.

Mit 18 kann sie dich auf die Straße stellen ohne Handy, WLAN, Haustürschlüssel. Taschengeld? Welches Taschengeld?

Alles richtig, aber erst mit 18 ;-)

@Kerosine

Werden die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzes beachtet und kann eine Erwerbstätigkeit des Minderjährigen zur Deckung des eigenen Bedarfs erwartet werden, dann sind die Eltern dieses Kindes nicht mehr zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. So sieht es das OLG Brandenburg in seinem Beschluss. Anders ausgedrückt bedeutet das: Wer als Schulschwänzer nicht mehr schulpflichtig ist und nichts anderes macht, der bekommt auch nichts.

Die Begründung des OLG Brandenburg: Verletzung der Erwerbsobliegenheit

Zur Begründung führte das OLG Brandenburg an, dass die 16-jährige Tochter in der Zeit, in der sie der Schule fern geblieben sei, hätte Einkünfte erzielen können. Da sie ihre Erwerbsobliegenheit verletzt habe, müsse sie sich fiktive Einkünfte zurechnen lassen, auch wenn sie nicht gearbeitet habe. In der Zeit, in der ein Minderjähriger nicht zur Schule geht und auch keine Ausbildung absolviert, hat er trotz Minderjährigkeit eine Pflicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, zumindest in Form einer Teilerwerbstätigkeit von zehn Stunden pro Woche. Seine Argumentation stützte das Gericht auf die Beistandspflicht nach § 1608 a BGB. Danach stehen die schutzbedürftigen Belange des Minderjährigen der Erwerbsobliegenheit nicht entgegen. Stattdessen sei es für die Entwicklung eher förderlich, zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen.

Quelle https://www.anwalt.de/rechtstipps/erwerbsobliegenheit-eines-minderjaehrigen-kindes_086267.html

@kugel

Hui, das Urteil kannte ich nicht, danke!

Weis aber trotzdem nicht ob das allgemeine Praxis ist.

Einfach so raus schmeisen darf sie ihn aber eh nicht.

Rein rechtlich:

  • Zwingen dort zu arbeiten kann sie nicht.

Was sie dir weg nehmen kann:

  • Wlan, Handy (solang sies nicht selber behält), Taschengeld

Was sie dir nicht weg nehmen darf:

  • Haustürschlüssel.

Das Handy darf sie dir übrigens auch nicht mit Gewalt entreißen, also du kannst du dich auch einfach weigern es herauszugeben (müstest es halt irgendwo verstecken, wenn du es nicht bei dir trägst).

Klingt für mich eher so, als wolle deine Mutter mal durchsetzen, dass du auch mal was DURCHZIEHST, denn das hast du scheinbar bisher nicht. Sehr erwachsen klingst du ohnehin nicht: „Ich sperre mich dort täglich auf den Toiletten ein...“

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