Darf mein 18 jähriger Bruder meine (15 jähriger Schüler) Klassenarbeit unterschreiben?

5 Antworten

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Nein, denn er ist nicht dein Erziehungsberechtigter, sondern nur dein Bruder. Und das ist ja gerade der Sinn der Unterschrift deiner Eltern - das sie davon erfahren. Deswegen darf deine Oma auch nicht unterschreiben. ..

Hey, das geht leider nicht, da dein Geschwisterkind nicht erziehungsberechtigt ist. Aber woran liegt es, dass du Angst hast, deinen Eltern die Arbeit zu zeigen? Gibts zu viel Stress? Falls dir das über den Kopf wächst, versuch doch mal mit der Sozialarbeiter/in oder Lehrer/in an deiner Schule über das Problem zu reden. Keine Angst, die haben meistens viel mehr Verständnis als man annimmt und die reden gegebenenfalls auch mal mit deinen Eltern. Und vielleicht kannst du dein Lernverhalten mal prüfen, vielleicht hast du da auch noch Reserven. Alles Gute

Die Erziehungsberechtigung in ein Teil der Personensorge §§ 1626-1698b BGB. Das Erziehungsrecht ist laut § 1631 BGB Teil der Personensorge, somit Teil des elterlichen Sorgerechts.

Erziehungsberechtigt sind demnach beide Elternteile oder eine vom Gericht bestimmte Person (z.B. Tod beider Elternteile, Entzug des Sorgerechts usw.). Unterschreiben dürfen demnach nur die Eltern.

Nein, eigentlich nicht, aber das fällt nicht auf, wenn du es machen lässt. Sonst brauchst du irgendwie eine Unterschrift, dass ein Erziehungsberechtigter die Arbeit oder den Test gesehen hat

Wie wärs denn mit Ehrlichkeit? Es ist ganz schön scheinheilig von dir, dass du behauptest, dass du deine Mutter nicht belasten willst. Es geht dir doch nur darum, dass du keinen Stress bekommst.

Unterstellung eines mündlichen Kaufvertrages

Hallo,

meine Freundin war Anfang Oktober alleine in einem Küchenstudio und lies sich bzw. uns eine Küche planen (Nicht am PC sondern auf einem "Architektenblock"). Nach Absprache mit mir ist sie eine Woche später wieder alleine hin um Änderungen vorzunehmen. Es stellte sich raus, das der Verkäufer noch einen Schrank vergaß. Änderungen wurden vollzogen. Sie ist raus mit der Aussage dieses müsse sie mit ihren Mann absprechen und würde sich morgen melden, welches sie nicht tat weil wir nichts bestellt haben... und Planung unverbindlich sein sollen ;)

Jetzt aber ca.6 Wochen später haben wir vom Küchenstudio eine kleine "Karte" im Briefkasten liegen mit dem Text, die Küche sei da und wir sollen diese abholen. Wir haben natürlich sofort angerufen um klarzustellen das sie keinen Kaufvertrag unterschrieben hat. Ich gehe besser nicht auf das Telefonat ein...

Jetzt zum Problem bzw. auch Frage. Der Verkäufer meinte sie hätte ihm eine mündliche Zusage gemacht und zudem saugte er sich noch schnell Zeugen hinzu - erst Frau dann Mitarbeiter. Also im Klartext - er unterstellt meiner Freundin einen mündlichen Vertrag den sie nie gab. Zudem meint er nun noch Zeugen zu haben, welche es nicht gab. Meine Freundin hat nichts unterschrieben, lediglich ihre Daten gegeben.

Leider war sie alleine aber so könnte doch jeder Verkäufer einem Kunden welcher alleine unterwegs ist etwas verkaufen und sagen er habe einen mündlichen Vertrag. Zudem war er bzw. Sie im Büro, es wäre doch auch in seinem Interesse einem vollständigen Kaufvertrag auszudrucken und unterschreiben zu lassen - wenn nicht seine Pflicht. Ach und später kam auch nichts, sprich Kaufvertrag oder ähnliches. Also rein gar nichts. Wie sollen wir/man mit so einem (schei**) umgehen?

P.S. Private Rechtschutz haben wir bis dato nicht :(

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