Darf man ein Auto fahren, welches keine Airbags besitzt?

5 Antworten

Hallo

nun ja die "Werbung" der Hersteller vernidelicht Unfälle so als ob bei einem Crash platzende Trommefelle oder Schürfwunden von Airbags ein Problem wären. Das grösser Problem ist das man Crashs oft nicht überlebt bzw in einem Zustand denn man nicht mal als Leben bezeichnen kann. Dank Airbags sind die Cahncen etwas besser aber dafür sind oft die unteren Extremitäten und das Becken "Matsch".

Bei einem Crash hört man nicht die Airbags "knallen" das geht im Gesamtlärm der Blechverformung unter das ist wie wenn man in einer Blechtrommel sitzt und die dann zusammenknautscht. Das spielt es keine Rolle wenn da drin dann noch ein paar Luftballons platzen. Und Gehörschäden gibt es bei Airbags selten bzw das betrifft nur gepanztert Limosinen wo die Überdruckstosswelle vom "Knall" im Auto bleibt.

Wenn man einen "Luxus" Benz ohne Airbags kaufen will greift man zu den alten S- klassen bzw einem echten W100/600er die man für das selbe Geld wie aktuelle Billigbaustellenbenze kaufen kann. Und ein 600er der hat Stil / Klasse nicht wie die Benz Design-Geschwüren der letzten 20 jahre

Nein. Die Airbags sind Bestandteil des Fahrzeuges und so zugelassen. Jede Änderung führt zum Erlöschen der BE. Einzige Ausnahme ist das Deaktivieren des Beifahrerairbags wenn das Baby auf dem Vordersitz mitfährt. Das große Problem - der normale Mitfahrer ist nicht geschützt und damit obliegt die Verantwortung beim Fahrer. Mit defektem Airbag oder Airbagsensor kommt man auch nicht über den TÜV.

Auch wenn ich den Sinn der Frage wirklich bezweifle (wie kommt ein vernünftiger Mensch denn auf so einen Irrsinn?), möchte ich doch zu bedenken geben, dass die Knautschzone eben NICHT davor bewahrt, trotz Gurt mit Kopf/Oberkörper auf das Lenkrad zu prallen. Und genau davor schützt der Airbag.

Und wie definiert man "genug Knautschzone"? Bei 10 km/h hat ein alter Fiat Panda auch genug Knautschzone (falls er nicht einfach auseinanderfällt), bei 60 km/h sieht es da schon ganz anders aus.

Meine größte Angst ist, dass ich durch den Knall eines Airbags gehörlos werde, bzw. das Trommelfell oder mein Körper verletzt wird.

Deine größte Angst sollte eher sein, gegen das Armaturenbrett oder die Windschutzscheibe zu knallen.

Ist es erlaubt, bei einem Auto, die Airbags aus zu bauen und im Straßenverkehr zu fahren?

Damit würde die ABE erlöschen.

Die Knautschzone ist überaus wirkungslos, wenn dein Fahrzeug mit etwa Tempo 80 gegen einen 40-Tonner und in der Folge Deine Stirn gegen das Lenkrad prallt. Ach ja, der dabei entstehende Lärm wird auch Deine Trommelfelle entsprechend in Schwingung versetzen. Aber eventuell solltest Du zum Schutz Deines Gehörs die Lautsprecher schon ab Werk aus dem Fahrzeug entfernen lassen. Den leeren Schacht vom Autoradio kannst Du gut als Ablage für eine Ersatz-Sonnenbrille nutzen.

Was ist das für eine bescheuerte Antwort?

@Heroboy123

Eine durch und durch ernstgemeinte Antwort. Oder bezweifelst Du etwa, daß bei geschildertem Unfall Deine Stirn blitzartig einen engen Kontakt zum Lenkrad oder anderen harten Hindernissen suchen würde? Um zum Schutz des Gehörs ist nicht nur die Vermeidung einzelner Lärmspitzen nötig, sondern auch die größtmögliche Vermeidung einer jeden unnatürlichen Beschallung. Aber es steht Dir selbstverständlich frei, sowohl KFZ-Gutachter, Unfallgutachter als auch Fachärzte der HNO-Heilkunde sowie Hörgeräteakustiker um Zweit-, Dritt- oder Viertmeinungen zu bitten.

@Heroboy123

Eine überaus sinnvolle, Ohne Airbag überlebst du einen derartigen Crash wohl kaum!

Auch ein Airbag kann bei 80km/h keinen Aufprall des Kopfes oder der Brust mit dem Lenkrad verhindern. Das kann nur der Gurt oder ein Helm. (Warum fordert keiner dieser Airbag-Fetischisten einen Helm? Mit "Sicherheit" lässt sich so viel Blödsinn begründen.)

Was möchtest Du wissen?