Darf ich auf meinem gemieteten Stellplatz parken wir ich will?

5 Antworten

Ich finde es ziemlich spießig vom Nachbar, vorschreiben zu wollen, wie herum man parkt. Wenn es keinen Unterschied macht, ob rückwärts oder vorwärts, würde ich ihm aber den Gefallen tun und vorwärts parken. Damit das Zusammenleben friedlich bleibt.

Wenn es aber wichtige Gründe gibt, rückwärts zu parken, könnte man ja versuchen, ihm dies freundlich zu vermitteln. Beispielsweise wegen besserer Verkehrsübersicht und dadurch höherer Verkehrssicherheit beim ausparken. Zum Beispiel ist es mit einem Lieferwagen schwierig, wegen des toten Winkels in den fließenden Verkehr rückwärts auszuparken. Oder vielleicht um mehr Platz zum aussteigen oder zum Sachen be- und entladen zu haben.

Es ist Sommer.
Dein Nachbar wird viel im Garten sein.
Warum fühlst du dich davon angegriffen, wenn er möchte, dass du vorwärts einparkst?
Weil er es unfreundlich gefordert hat?
Oder weil es dir ums Prinzip geht?

Ihr werdet noch jahrelang nebeneinnder wohnen.
Mein Rat wäre:
Parke so ein, wie er möchte.
Schenke ihm eine Pflanze für seinen Garten.
Grüße ihn immer freundlich.
Mache das Gegenteil von dem, wonach dir ist.
Einfach so.
Weil du es kannst.
Weil du ein großzügiger Mensch bist.
Weil es sich gut anfühlt, nett zu sein.

Ich bin mir sicher, dass du das nie bereuen wirst.

Es gibt kein Gesetz das dich verpflichtet rückwärts oder vorwärts zu parken. Allerdings ist sein Einwand auch verständlich.

Gibt zum Beispiel auch das Gebot vorwärts zu parken vor vielen Gebäuden, eben damit so ein Diesel nicht seinen ganzen Ruß an die Wand bläst.

Dir fällt doch kein Zacken aus der Krone wenn du vorwärts da parkst und dein Nachbar ist zufrieden.

1. In den Mietvertrag oder in die Hausordnung schauen, ob hierzu was geregelt wurde!

2. Sollte es dort nicht geregelt sein:

Willst Du/wollt ihr nicht in Frieden und Ruhe mit eurem Nachbarn zusammen leben? Oder dann doch lieber Stress und mit dem Dickkopf voran seine Rechte durchsetzen!?!?

Man kann natürlich jederzeit auf Recht und Gesetz pochen und versuchen dieses mittels Rechtsanwälten und Gerichten versuchen auf seine Seite zu ziehen.

Einfacher geht es natürlich, wenn man ein paar Regeln von gegenseitiger Rücksichtnahme kennt und diese auch anwendet.

Letzteres spart nicht nur Zeit, Geld und Nerven sondern ganz nebenbei kann man sich dadurch auch Freunde machen.

Oder anders:

Wer so einen Nachbarn hat, braucht keine Feinde mehr! 😎

PS: Damit ist der Fragesteller gemeint! 🖒

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