darf der vermieter besucher mit hunden verbieten?

5 Antworten

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Du,NoName,das kann Dir kein Vermieter verbieten! Vor allem da Du nur kurzzeitig zu Besuch bist! Da dürfen der oder die Hunde sogar zu Fuss das Treppenhaus besteigen.Das was da weiter unten 2Käsefuss"rüber bringt ist gegen jede Regel und auch Gesetz! Der ist ein Hundehasser und das kann nicht in Relation gesezt werden! Du kannst deinen Kumpel mit Hund und Katze und auch Hamster und Mehrschwein besuchen!Da kann der Vermieter sagen was er will das ist laut Gesetz erlaubt! Nur wenn Du länger als 48Stunden bleibst kann es zu Ärger kommen! Kurzzeitig kann keiner was dagegen machen!Du wohnst da nicht also gehst Du wieder mit Deinen Tieren also kann der Vermieter nichts machen! Meine Tochter hat auch einen Hund nur leider wurde ihr zu spät gesagt das Hunde nicht erwünscht sind in einer Mieterwohnung.Ja und nun,ich wohne auch in einem Mehrfamilienhaus,habe ich den mini Dackel,ja mini der ist nur 15Cm hoch und nur 3Kg "schwer",auch noch bei mir daheim.Du da gibt es noch nen kleinen Münsterländer! Und keiner meckert weil kein Hundehar am Boden liegt und die feuchten Hundefüsse nach 5Min gewesen sind! Also lass Dich nicht einschüchtern!Du kannst mit Hund kommmen zu Besuch bleiben und dann wieder gehen!Kann keiner Meckern! Auch ein "Käsefuss"nicht! der sollte dann besser nur mit Latschen durch den Hausflur gehen!

Ein Kompromiss für den Besuch mit Hund. Weil dadurch das Treppenhaus voller Hundehaare und Pfoten ist, wird vom Mieter, der diesen Besuch hatte, das Treppenhaus dadurch pikobello geputzt. Kein anderer Mieter oder Vermieter putzt für solche Mieter, das stört den Hausfrieden sehr. Vermieter kann solchen besuch verbieten, auch wenn es kein Gesetz gibt, dass man Besuch diesen Besuch nicht empfangen darf. Unzumutbarkeit ist da gegeben.

die hunde halten sich gar nicht im treppenhaus auf.

@NoNameUser09

Ach, sie werden in die Wohnung getragen? Jeder Hund, sobald er in ein Trreppenhaus auf 4 Pfoten kommt, verursacht schöne Wollmäuse, auch auf dem Arm, Pudel ausgenommen.

@kaesefuss

klar kann man tragen ;-) bei 30sek. treppen hoch verlieren die doch keine haare.

@NoNameUser09

Das sieht du als der Gastgeber so. Ich würde es als dein Nachbar nicht akzeptieren. Egal wie kurz der Weg durch das Treppenhaus ist.

@kaesefuss

Hey kaesefuß, du machst deinem Namen ja alle Ehre!Dich wollte ich auch nicht als Nachbar! Nein, der Vermieter kann einen Hundebesuch von 3-4h nicht verbieten. Mit welcher Begründung und nach welcher Rechtslage auch! Natürlich, wenn das Haus voll mit kaesefüssen ist, wird es bestimmt lustig! Aber "abhalten" würde mich das bestimmt nicht! LG manteltiger

@kaesefuss

Du Käsefuss,solche Nachbarn gibt es fast überall.Nur das diese mit ihrer Meinung alleine da stehen! Sogar vor dem Gesetz! Und sollche Typen wie Du schon ganz weit weg von Gut und böse sind! Ich denke das Du nie Kinder hattest und wenn ja das Du so verbittert bist weil die Dich nicht besuchen weil die vieleicht nen Hund haben und damit Hundepfoten im Hausflur hinterlassen so das die Dich nicht mer besuchen oder das sie sogar ihre eigenen Spuren bevor sie zu Dir in die Wohnung durften beseitigen mussten! Du ich an Deiner Stelle hätte ihnen das Laufen auf den Händen beigebracht!

Du "Käsefuss" mach Dich im profil für Vermieter kundig! Das was Du hier rüber bringst ist richtiger Käse! Welchr Hund veliert so viele Haare das man diese gleich Bündelweise aus dem Hausflur schaffen muss? Du mit voller Pfoten,weisst Du wieviele ein Hund hat?Du ich könnte auch noch mit ner Katze und nem Mehrschwein und Vögeln kommen.Weiste wieviele Pfoten dann den Hausflur beschmutzen und der Vogel latscht dann an der Decke lang! Super!!

@collins

DH, collins!

so einen stuss hab ich jetzt aber auch noch nicht gehört.

Hallo "NoNameUser09",

grundsätzlich kann der Vermieter keinen Besuch verbieten, wenn nicht etwa besondere Gründe in der Person des Besuchers dagegen sprechen. Der Vermieter kann im Mietvertrag die Hundehaltung zwar untersagen, jedoch gibt es kein generelles Tierhaltungsverbot zum Nachteil des Mieters (vielmehr erfolgt im Zweifel über die Wirksamkeit solcher Klauseln im Mietvertrag eine dahingehende Interessensabwägung im konkreten Einzelfall), sowie sich eine solche dennoch getroffene Regelung zwischen Mieter und Vermieter in aller Regel nicht auf den Besuch des Mieters bezieht - demnach kann und darf der Mieter insoweit zunächst selbst bestimmen, wen er empfängt.

Eingeschlossen ist im Übrigen auch der Zugang zur Wohnung des Mieters, dabei sind etwaige Verunreinigung allerdings zu beseitigen und Belästigungen durch die Hunde von Mitmieter den Umständen entsprechend auf ein zulässiges Maß einzudämmen - hierfür haftet der Mieter ebenso wie für Beschädigungen der Mietsache und dazugehöriger Räume und Zugänge durch den Besucher bzw. dessen mitgebrachter Tiere.

Mithin wären sogar kurzfristige Übernachtungen (jedoch kein Dauerbesuch oder längere bzw. regelmäßige haltungsähnliche Betreuung-> max. Grenze nach h.M.: 14 - 31 Tage) des Tieres zulässig, dies insbesondere wenn der Besucher als Hundehalter mit anwesend ist. Gefälligkeiten des Mieters gegenüber befreundeten oder verwandten Tierhaltung in Form einer Abwesenheitsbetreuung (z.B. wegen Urlaubs) sollte man aber tunlichst vermeiden, da dem Halter zuzumuten wäre, hierfür eine Tierpension oder vergleichbare Einrichtung zu nutzen.

Insofern die Besucher bzw. deren Hunde nachhaltig und beweisbar den Hausfrieden, also ggf. auch andere Mitmieter stören oder eine konkrete Gefährdung vom Tier ausgeht, kann der Vermieter allerdings dagegen vorgehen und den Mieter zur Unterlassung auffordern und auch anhalten. Eine allein auf Hundebesuch gestützte, vermieterseitige Kündigung hätte jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg, zumal der Vermieter im Zweifel die Kündigung ohnehin geeignet nur über eine Räumungsklage durchsetzen könnte und damit einerseits in der Beweispflicht hinsichtlich der vom Besucherhund mutmaßlich ausgehenden Störungen und/oder Schaden wäre, sowie andererseits die Kündigung gerichtlich auf deren Rechtfertigung und damit verbunden, vorweg auch die Begründetheit der Erlaubnisverweigerung hin geprüft würde, woran es in den meisten Fällen schon scheitert.

Damit ist der Hundebesuch im gewöhnlichen Rahmen an sich rechtlich unproblematisch, jedoch droht dem Mieter trotzdem oft Ungemach von einem uneinsichtigen Vermieter - dahinstehen kann dabei leider , ob diese Ansprache unberechtigt, weil rechtlich unhaltbar an den Mieter ergeht.

Bestenfalls also klärt der Mieter daher die Situation noch vorab mit dem Vermieter in einem sachlichen Gespräch mit Hinweis auf die Rechtslage. Im günstigsten Fall ist eine Zustimmung des Vermieters dann schriftlich festgehalten - das bewahrt vor späterer Entrüstung, falls sich der Vermieter im Streitfall an damalige mündliche Zusagen nicht mehr erinnert.

Wenn das so im Mietvertrag steht, müsst ihr euch daran halten. Aber normalerweise steht in keinem Mietvertrag, dass ein Besuch mit Hunden oder anderen Tieren verboten ist. Dort steht dann besten Falls, dass Haustiere unerwünscht sind.

nicht bei uns, sondern bei einen bekannten

@NoNameUser09

Im Mietvertrag kann stehen was will.Entscheidend ist aber was gesetzlich verankert ist.Der Vermieter kann also nicht verlangen, daß z.B. Frauen mit blonden Haaren oder Bankangestellte das Haus nicht betreten nur weil er sie nicht mag.Das ist nämlich Diskriminierung.

Der Vermieter kann es grundsätzlich nicht untersagen, dass Besucher des Mieters einen Hund in die Mietwohnung mitbringen. AG Aachen, Urteil vom 18. Oktober 1991, Az: 7 C 374/91 Quelle: WuM 1992, 432. Eine Hundehaltung im Sinne des Mietrechts liegt aber auch dann vor, wenn der Besucher eines Mieters ständig einen Hund mit in die Wohnung bringt und der Hund dort über Nacht bleibt. LG Frankfurt, Urteil vom 12. Januar 1988, Az: 2/11 S 276/87

Gruß, Tom

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