Darf der Rechtsanwalt die Mandatsunterlagen nach Mandatskündigung einbehalten wg. angeblich off. Rechnung?

5 Antworten

ein rechtsanwalt der nach 9 monaten in einer einfachen mahnsache nichts gemacht hat, einfache mahnsache = kein profit für den rechtsanwalt, kann demnach eine betrugsabsicht vorliegen. wie ist sache zu ende gegangen?

Dein Kollege muß nur zu einem neuen Anwalt gehen und,der fordert ann die Unterlagen von dem 1 Anwalt an,aber ich weiß nicht genau was dein Kollege hat alles von diesem 1. Anwalt machen lassen aber wenn er einen befollmächtigung in dieser Sache und das tätig werden des Anwalts in Auftrag gegeben hat muß er natürlich auch die Rechnung des 1. Anwalts begleichen ob der erfolgreich war oder nicht!

Der Anwalt hat ein Zurückbehaltungsrecht, wenn eine Rechnung nicht bezahlt worden ist. Selbst wenn er nur behauptet, dass eine Rechnung nicht bezahlt worden ist, so darf er zunächst die Unterlagen einbehalten, der Mandant müsste dann auf Herausgabe der Unterlagen klagen, das ist langwierig und kostet Geld. Daher lieber die Rechnung bezahlen, wenn sie nicht zu hoch ist und dann ab zum neuen Anwalt o. dirket zu einem neuen Anwalt und der soll sich darum kümmern.

Wenn dein Kollege noch berechtigte Frderungen des Anwaltes zu begleichen hat, dann sofort zahlen und die Unterlagen abholen.

Gegen unberechtigte Forderungen von Anwälten hilft nur eins: Bezahlen und nächstes Mal Vergütung und Gegenleistung klar schriftlich regeln.

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