Dachausbau vom Vorbesitzer ohne Baugenehmigung

4 Antworten

Moin peter! ob das haus bestandsschutz hat, erfährst du beim bauamt. das betrifft dann allerdings meistens nur die außenmauern. ansprüche an den damaligen verkäufer sind verjährt. am besten einen architekten an die hand nehmen und ab zum bauamt - der hilft dir am besten und dir als laie erzählt man nicht, wonach man lustig ist... Werte Grüße, Michael

Wenn die Treppe damals genehmigt wurde, dann müsst Ihr die doch jetzt nicht rausreißen. Dann müsste ja jeder Altbau abgerissen werden.

Die Treppe ging zu einer Nebennutzung, also nicht zum Wohnraum = Schlafraum. Werden die Räume oben umgenutzt, muss auch die Treppe als Zugang entsprechend erneuert/optimiert werden.

Aber da auch die Schlafräume keine Hauptnutzung ist, wäre interessant ob nicht der vorhandene Raum für eine Treppe geeignet ist. Eine Raumspartreppe oder auch eine Spindeltreppe führt sehr häufig zu Schlafräumen.

Wieso hat das Bauamt denn kontrolliert? Hat dich da jemand mit dem schwarzen Finger geärgert? Üblich ist das auf keinen FAll! Mein Rat: ruf auf der Gemeinde / Stadtverwaltung an und schildere deinen fall. Denn von Gemeinde zu Gemeinde kann das unterschiedlich geregelt sein. Deshalb können nur die und das Bauamt ( mit denen musst du auch reden, am Besten persönlich) dir helfen. Da das alles nur Menschen sind, wirds schon nicht so schlimm werden, du musst halt diese BEhördengänge machen...Kostet Zeit und Nerven. Aber eine Einigung kann man immer erzielen, da ihr das Haus bereits ausgebaut gekauft habt und das nicht euer Fehler war. Evtl. einen Anwalt hinzuziehen, wenn die Herren der Behörden sich nicht erweichen lassen wollen. Dafür gibts Rechtschutz ( du bist doch hoffentlich versichert) viel Glück

Nachträglicher Antrag: Daran führt kein Weg vorbei.

Gewohnheitsrecht: Gilt hier nicht. Baurecht ist eine harte Materie! Hier wird eher etwas nachgefordert (z.B. Brandschutz oder Stellplätze) als etwas mit Hinblick auf die langjährige Gewohnheitsnutzung geduldet.

Anforderungen an Treppen: Diese sind in den letzten ca. 10-15 Jahren geringer geworden. Daher kommt man heute mit einer steilern und schäleren Treppe hin, als in den 60er Jahren.

Vorschlag: Ein nachträgliche Genehmigung wird rechtlich nicht möglich sein. Allerdings könnte man ev. eine "Duldung" mit der Bauaufsicht vereinbaren. Diese ist eine rechtliche Grauzone, die in eigentlich rechtswidrigen Situationen angewandt wird. Also: kein Genehmigungsbescheid sondern ein Stillhalteabkommen, mit Übernahme der Verantwortung durch den Eigentümer. Möglicherweise muss die Duldung auf eine Zahl von Jahren befristet werden.

Grundstücksrecht/Grenzbebauung

Nach dem ich ein Grundstück gekauft habe und es vermessen wurde, hat man festgestellt daß das Uralte Haus auf dem Nachbargrund genau auf der Grenze steht. Ein nachträglicher Anbau sogar auf meinem Grund steht. Mich stört das nicht weil die alte Hütte von der Eigentümerinn nur ganz selten genutzt wird sie in der Schweiz wohnt. Sie war nach der Vermessung selber sehr überrascht was da raus kam. Nun ist die Situation so daß sie weder ihr Grundstück noch ihr Haus betreten kann ohne über andere Grundstücke zu gehen. Eine Zufahrt ist aus baulichen Gründen schon gar nicht möglich. Auf einer Seite des Grundstücks läuft die Bundesstrasse, die so etwa auf Oberkannte des Fensters von der Höhe her ist. Eine Seite ist durch einen Bach, von dem aber beidseitig 2m jemand anderem gehören, und die letzte Seite abgesehen von der an der ich bin geht ins leere. Eine Zufahrt ist nur möglich wenn eine Brücke über den Bach gebaut wird. Aber auf der andwren Seite sind zwar keine Baugrundstücke (Moorgebiet) aber da wird keiner eine Strasse zu lassen. Ok nun nach langer hoffentlich auch einigermassen verständlicher Beschreibung die Frage . Kann die Eigentümerinn beim Verkauf auf so eine Art "Gewohnheitsrecht " hinweisen.? Sie ist dort geboren und hatte mit den Nachbarn des Grundes ( da stand ein Bauernhof drauf wurde aber abgerissen) der jetzt mir gehört ein inniges Verhältnis. Sie hat jetzt eigentlich keinen Zugang zum Grundstück, von keiner Seite her. Vor drei Jahren musste sie sogar das ganze Dach abdecken und mit Bitumenschindeln eindecken lassen weil das Dachgebälk die Last der Dachziegel nicht mehr getragen hat. Manchmal habe ich richtig Angst wenn zB. ein Unwetter tobt, oder die wahnsinns Schneemassen die wir letzten Winter hatten ( bei der ungeheizten Hütte bleibt ja alles oben, die Dachneigung ist auch nicht stark) Denn unsere Stromversorgung geht noch über Oberleitungen und die alte Hütte von ihr ist die letzte am Strang. Wenn die Bude zusammen bricht reißte es mir den Dachstuhl zusammen. Hab mir schon mal das Fachwerkgebälk angeschaut. Mit des blosen Hand kann ich am untersten Querbalken des Mauerwerks das verfaulte Holz heraus nehmen. Ich bin mir nicht sicher ob diese alte Hütte überhaupt versichert ist. Zweite Frage. Hab ich das Recht einen Versicherungsnachweis von ihr zu fordern.

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