Buchschreiben...nach einer wahren Geschichte... Namen der handelnden Personen im Buch ändern?

5 Antworten

Du musst die Namen ändern solange du nicht die Ausdrückliche Erlaubnis hast diese Namen zu verwenden. Andernfalls kannst du wenn du das Buch veröffentlichst dafür belangt werden.

Natürlich brauchst du keine Kapitel machen wenn es dir so gefällt allerdings ist er wesentlich leichter zu lesen mit Kapiteln.

Liebe Grüße Franziska

P.S. Als Tipp, lade dir die App Wattpad runter, dort kannst du deine Ideen ausleben und bekommst sofort Rückmeldung von deinen Lesern. Außerdem kannst du von anderen Nutzern lernen, denn du kannst dort auch die Bücher anderer lesen

Für den Privatgebrauch kannst du schreiben, was du willst.

Bei Veröffentlichungen solltest du mit Namen vorsichtig sein. "Petra Müller" dürfte zu häufig sein als dass (allein) damit jemand identifiziert werden könnte, aber "Andrea-Brigitte-Caroline-Diana-Erika-Frauke Ganter-Hering" dürfte sehr eindeutig sein.

Namen zu ändern allein reicht aber bei weitem nicht aus, schon wenn man jemanden mit einiger Wahrscheinlichkeit anhand seiner Lebensumstände, Geschichte etc. identifizieren kann, kann es Ärger geben (und hat es in der Vergangenheit schon gegeben). Welche Informationen dabei mitgeliefert wurden, welche nicht und welche geändert wurden, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

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Die Einteilung in Kapitel, Abschnitte, Absätze, ja sogar Sätze ist allein deine Entscheidung als Autorin. Eine gute Einteilung hat allerdings gewisse Vorteile bei der Suche nach einem Verlag. (Eine Veröffentlichung im Web ist natürlich viel leichter.)

Das Grundgesetz ist hier zunächst maßgebend. Es steht da in Artikel 5:

"(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre."

Du hast also das grundsätzliche (und grundgesetzlich geschützte) Recht, öffentlich darüber zu berichten, was im Leben passiert ist. Sogar darüber, dass dein Nachbar Max Mustermann, geboren am 1. 2. 1999, bei Vollmond auf seinem Dachfirst (oder auch in seinem Keller) heult wie ein Werwolf und gen Mond masturbiert.

Dieses grundsätzliche Recht von dir auf die Verbreitung von Tatsachen und Meinungen wird aber eingeschränkt. Und zwar wird es abgewogen - daher hat die Justitia ja eine Waage in der Hand - gegen andere Rechte: Hier gegen das Recht deines Nachbarn auf Privatsphäre.

Welches Recht am Ende stärker berücksichtigt werden muss (denn Rücksicht ist ja das Einmaleins des Rechtsstaates!), das entscheidet im Streitfall ein angerufenes Gericht.

Du kannst dir dazu gerne mal ein paar Beispiele durchlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mephisto-Entscheidung

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundesgerichtshof-namen-der-sedlmayr-moerder-duerfen-im-netz-bleiben-a-676890.html

Gruß aus Berlin, Gerd

Wenn du die richtigen Namen von den Personen ohne schriftliche Erlaubnis nennst, kann dass, wenn diese es rausfinden und je nach dem um was es in dem Buch geht, schnell nach hinten losgehen, du musst dann die Konsequenzen tragen.

Vorallem würdest du rechtlich auch Ärger damit bekommen.

Dies alles gilt jedoch nur, wenn du vor hast, das Buch zu veröffentlichen.

Die Namen sind zu ändern, sonst hast Du bald einen Haufen Ärger an der Hacke.

Stichwort Datenschutz, persönliche Daten.. mit Deinen Ideen verstößt Du ganz gewaltig dagegen.

Was dann zu einer Klage führen kann (meist auch wird) und jeder Richter wird entscheiden,d ass Du mal leider etliche Fehler gemacht hast. Das wird unschön.

Kapitel etc.. wie Du ein Buch aufbaust, bleibt alleine Deine Entscheidung.

Omg, was du da alles androhst???
Hier geht's doch nicht um die Panama-Papers oder WikiLeaks oder so ;-)
Hier möchte ein Hobby-Autor eine Geschichte schreiben! Von Veröffentlichung ist doch gar keine Rede.
Woher sollten da ein Haufen Ärger, ein Richter und Datenschutz-Klagen kommen?

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