Briefkästen im Hausflur hinter verschlossener Hauseingangstür. Ist das überhaupt zulässig?

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Es ist wirklich ehrenwert, wenn man sich so für einen Verein engagiert.

Doch freien Zugang zu allen Briefkästen wird es niemals geben. Ich wäre als Bewohner eines Mehrfamilienhauses auch strikt dagegen.

Die Hausbriefkästen gibt es noch gar nicht so lange. Früher kamen die Postboten noch zu allen Empfängern von Briefen an die Wohungstür - das ist auch der korrekte Zustellweise.

In den 50er Jahren machte dann die Deutsche Bundespost Werbung dafür, doch bitte Hausbriefkästen im Erdgeschoss aufzuhängen, damit die Postboten nicht mehr soviel Treppen steigen müssen. Gut - die Treppen sollen nun die Empfänger der Post steigen.

Einen Briefkasten außerhalb der Wohnung aufzuhängen ist eine total freiwillige Sache des Postempfängers. Selbst wenn er einen Kasten vom Vermieter gestellt bekommt, muss er den nicht nutzen - ebenso kann er seine Post weiterhin an der Wohnungstür empfangen.

Für alle Nicht-Post-Zusteller ist das natürlich auch aufwändig. Der Regelfall sind ja , nebenbei bemerkt, auch nicht die netten ehrenamtlichen Vereinskollegen sondern Prospektverteiler die kiloweise Altpapier in die Kästen stopfen.

Muss wohl, denn das gibt es zigtausendfach, unter anderem auch bei uns.

Es gibt kein Gesetz das vorschreibt das man überhaupt einen Briefkasten besitzren muss. Wenn die Kästen im Flur hängen kommt so schnell kein Unbefugter dran. Und wenn du klingelst und sagst du hättest Post macht auch bestimmt jemand auf.

Ich habe mehrere Jahre in einem Haus gewohnt, wo das super klappte. Die Hausverwaltung hatte dem Postamt einen Code bekannt gegeben, dass der Postbote jederzeit ins Haus kam. Ich hatte deswegen nie Komplikationen.

Ist schon klar. Das nützt mir als "privater Gelegenheitszusteller" aber nichts. Bleibt wohl nur das Klingeln.

Ist bei uns auch so. Anders würde es auch gar net gehen (draussen ist kein Platz. Unser Briefträger hat aber extra einen schlüssel und die kids die die Werbung brignen klingen einfach, fertig :)

Grundstücksrecht/Grenzbebauung

Nach dem ich ein Grundstück gekauft habe und es vermessen wurde, hat man festgestellt daß das Uralte Haus auf dem Nachbargrund genau auf der Grenze steht. Ein nachträglicher Anbau sogar auf meinem Grund steht. Mich stört das nicht weil die alte Hütte von der Eigentümerinn nur ganz selten genutzt wird sie in der Schweiz wohnt. Sie war nach der Vermessung selber sehr überrascht was da raus kam. Nun ist die Situation so daß sie weder ihr Grundstück noch ihr Haus betreten kann ohne über andere Grundstücke zu gehen. Eine Zufahrt ist aus baulichen Gründen schon gar nicht möglich. Auf einer Seite des Grundstücks läuft die Bundesstrasse, die so etwa auf Oberkannte des Fensters von der Höhe her ist. Eine Seite ist durch einen Bach, von dem aber beidseitig 2m jemand anderem gehören, und die letzte Seite abgesehen von der an der ich bin geht ins leere. Eine Zufahrt ist nur möglich wenn eine Brücke über den Bach gebaut wird. Aber auf der andwren Seite sind zwar keine Baugrundstücke (Moorgebiet) aber da wird keiner eine Strasse zu lassen. Ok nun nach langer hoffentlich auch einigermassen verständlicher Beschreibung die Frage . Kann die Eigentümerinn beim Verkauf auf so eine Art "Gewohnheitsrecht " hinweisen.? Sie ist dort geboren und hatte mit den Nachbarn des Grundes ( da stand ein Bauernhof drauf wurde aber abgerissen) der jetzt mir gehört ein inniges Verhältnis. Sie hat jetzt eigentlich keinen Zugang zum Grundstück, von keiner Seite her. Vor drei Jahren musste sie sogar das ganze Dach abdecken und mit Bitumenschindeln eindecken lassen weil das Dachgebälk die Last der Dachziegel nicht mehr getragen hat. Manchmal habe ich richtig Angst wenn zB. ein Unwetter tobt, oder die wahnsinns Schneemassen die wir letzten Winter hatten ( bei der ungeheizten Hütte bleibt ja alles oben, die Dachneigung ist auch nicht stark) Denn unsere Stromversorgung geht noch über Oberleitungen und die alte Hütte von ihr ist die letzte am Strang. Wenn die Bude zusammen bricht reißte es mir den Dachstuhl zusammen. Hab mir schon mal das Fachwerkgebälk angeschaut. Mit des blosen Hand kann ich am untersten Querbalken des Mauerwerks das verfaulte Holz heraus nehmen. Ich bin mir nicht sicher ob diese alte Hütte überhaupt versichert ist. Zweite Frage. Hab ich das Recht einen Versicherungsnachweis von ihr zu fordern.

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Nachbar will Schornsteinfegerzugang blockieren

Ich grüße euch.

Zur Situation:

Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte mit gemeinsamen Dachboden. Mit unseren Nachbarn sind wir leider zerstritten. Jede DHH hat ihren eigenen Zugang. Allerdings hat unser Nachbar nur Treppenstufen von seinem Carport zu seinem Eingang. Wenn er z.B. mit einer Schubkarre etwas transportieren will, hat er den Umweg über unser Grundstück genommen, unseren Weg entlang. Wir sind voriges Jahr erst eingezogen, er ein Jahr vorher. Im Rahmen der Umgestaltung unseres Gartens und Vorgartens, haben wir auch den Weg verändert. Er endet nun an unserem Eingang. Den restlichen Meter zum Nachbarn hin, wollen wir bepflanzen. Aus Ärger darüber hat unser Nachbar angedroht, nun auf dem Dachboden eine Trennwand zu ziehen, welche den Dachboden abteilt. An sich nicht schlimm, das Problem ist, dass der Schornsteinfeger um unseren Schornstein zu säubern immer auf ihren Teil des Dachbodens muss, was bisher ja kein Problem war. Der Nachbar erklärt, dass es eine Vereinbarung zwischen den Vorvorbesitzern gegeben hatte, dass der Weg genutzt und im Gegenzug der Dachboden offen bleiben kann. Davon ist uns nichts bekannt. Wir haben eine offene Gaube und müssten die dann wohl komplett umbauen, damit der Schornsteinfeger von unserer Seite aus den Kamin säubern kann.

Die Frage lautet:

  1. Darf der Nachbar einfach eine Trennwand ohne unsere Genehmigung bauen? ( Das Haus ist seit 1986 (Baujahr) ohne Trennwand)
  2. Ist es überhaupt mein Problem? Ich habe gelesen, dass der Schornsteinfeger auch über das Nachbarhaus meinen Schornstein reinigen kann, dass der Nachbar dies dulden muss, falls es für mich zu kostenintensiv werden würde umzubauen.

Ich danke schon mal für hilfreiche Antworten.

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