Beschwerde bei der Agentur für Arbeit

5 Antworten

ich habe mit der Arbeitsagentur die Erfahrung gemacht, dass man am besten alles persönlich & vor Ort klären sollte, falls es möglich ist. Dann hat man ein Gesicht zu der Stimme & kann bei unpassenden Verhalten sofort darauf reagieren & den Vorgesetzten verlangen. Wobei ich beim persönlichen Kontakt noch nie arrogant oder unverschämt behandelt wurde.

Die Qualitätsunterschiede & das Fachwissen bei Anruf auf der Hotline sind von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, den man ans Telefon bekommt, sehr unterschiedlich. Da schenkt sich die Hotline der Arbeitsagentur leider nichts im Vergleich zu anderen "Spezialisten" z.B. bei der Telekom.

Daher mein Tipp: persönlich hingehen

und zu Deiner Beschwerde: bringe es zu Papier mit Datum / Gesprächsinhalt / am besten Namen des Gesprächspartners, je ausführlicher desto besser & gebe es in der für Dich zuständigen Dienststelle der Arbeitsagentur ab. Solche schrifltlichen Beschwerden gehen in der Regel gleich an den Bereichs- oder Dienststellenleiter.

Im Zweifelsfall beim Leiter/bei der Leiterin dieser Filiale der Arbeitsagentur.

Versuche, das Gespräch knapp zu schildern und die markantesten seiner Formulierungen wortgetreu wiederzugeben, am besten mit möglichst genauer Angabe von Zeit und Dauer des Gesprächs.

Bitte ihn/sie um eine Stellungnahme und die Übergabe Deines Vorgangs an einen Sachbearbeiter "mit Eignung zum Öffentlichkeitskontakt" - damit könntest Du etwas bewirken.

Ein job bei der Arbeitsagentur ist nicht spaßig: Die Bezahlung ist mäßig, die Kundschaft gereizt, es scheint tatsächlich einen gewissen Stress zu geben, und das Umfeld: man muss sich ja nur mal so ein Behördengebäude anschauen.

Da gibt es dann schon einige, die sich über solche Anschisse eine gewisse Ausgleichsbefriedigung holen. Die findet man in anderen Berufsgruppen mit ähnlichen Ausgangsvoraussetzungen aber auch.

Hallo,Du hast einige Fehler gemacht, aus denen Du nur lernen kannst. Wie schon geschrieben wurde, wäre es besser gewesen, Dich krankschreiben zu lassen. Dann hättest Du Dich informieren müssen, wie die Bedingungen und Konsequenzen sind, krankheitsbedingt zu kündigen und Dich arbeitslos zu melden. Ausserdem solltest Du Dich persönlich und nicht telefonisch arbeitslos melden. Damit Deine Arbeitslosigkeit Gültigkeit hat, mit allen Unterlagen - auch dem Arzt-Attest bei der Arbeitsagentur vorbeigehen. Es geht erst mal darum, dass Du erst mit der Arbeitslosenmeldung sozialversichert bist.Es wäre gut, für diese Arbeitslosenmeldung einen Zeugen mitzunehmen, der am besten bei dem Gespräch dabei ist. Bleibe sachlich, denn es geht erst mal nur um die Arbeitslosenmeldung. Sollte es Schwierigkeiten geben, auch was die Sperrung des Arbeitslosengeldes und eine evtl. Beschwerde betrifft, solltest Du einen Fachanwalt für Arbeitsrecht beauftragen.Das könnte sich durchaus finanziell lohnen, z.B. wenn eine Sperre kürzer ausfällt.

Du kannst eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben. Das wäre allerdings in meinen Augen das letzte Mittel. Versuche noch einmal mit denen zu reden.

Es gibt immer eine übergeordnete Stelle - Abteilungsleiter z. B.

Aber dass das was bringt, wage ich zu bezweifeln - der Inhalt des Telefongespräches kann nicht nachgewiesen werden.

Deshalb geht man - evt. mit Zeugen - immer persönlich hin.

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