Belastungserprobung abbrechen....

5 Antworten

Du brauchst keine neue AU, du hast ja eine, aber der Arzt sollte darüber informiert werden, dass die Belastungserprobung abbrichst und vor allem würde ich mit der Krankenkasse sprechen. Ruf die doch mal an und schildere den Fall.

normalerweise trägt die Kosten und deinen "Lohn" während dieser Massnahme die Krankenkasse, also musst du zum Arzt, ihm sagen dass du nicht weiter machen kannst und musst es auch gleichzeitig deiner Krankenkasse mitteilen. Dein Arbeitgeber braucht nur eine AU wenn er den Lohn für doch noch bezahlt

Das hängt davon ab wer die Kosten trägt - ist es eine Wiedereingliederung nach Kur ( wird wohl bei Dir nicht sein - oder hattest du eine Kur ) bezahlt das die Rentenkasse. Dann brauchst Du wieder eine AU. Aber am besten Du rufst die Hotline Deiner Krankenkasse an.

Wenn du auf Grund der Erkrankung bzw. den Erscheinungen nicht in der Lage bist, zu arbeiten, dann bist du Arbeitsunfähig.

Aus dem Grund hat Dir Dein Arzt auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen. Ich komme nicht aus dem Bereich der Pflege, kann mir aber schon vorstellen, dass es eine körperlich Anspruchsvolle Arbeit ist.

Zur Not immer noch die Meinung eines zweiten Arztes einholen!

Du kannst eine Belastungserprobung jederzeit abbrechen. Bin gerade in einer ähnlichen Lage, nur hab ich nicht abgebrochen, sondern ich arbeite nur 4 Stunden.

Geh zu Deinem Arzt und erklär, dass Du das nicht schaffst und auch Dein Arbeitgeber selbst gesagt hat, dass es noch zu früh ist. Wenn er nicht darauf eingeht, dann wechsle den Arzt.

Du hast doch sicherlich etwas unterschrieben, dass Du die Wiedereingliederung machst. Dort steht auch, dass Du abbrechen kannst, wenn es zuviel ist.

krank sein im Kleinbetrieb?

Wie ihr vielleicht wisst, ist es immer schlecht in einem Kleinbetrieb krank zu sein. Das ist einer der Gründe warum ich in meinen 15 Jahren Betriebszugehörigkeit quasi 12 Jahre lang immer krank und zum Teil sogar schwer krank mit hohem Fieber arbeiten gegangen bin. Vor 3 Jahren hatte ich dann einen Vorfall musste in eine neurologische Klinik, wg einer Entzündung im Rückenmark, hatte einen inkompletten Querschnitt, konnte fast nicht mehr laufen.. bislang liegt der Verdacht auf MS, hatte aber seitdem keinem Rückfalll und alle Symptome haben sich zurückgebildet, zum Glück..Dennoch sollte ich Stress im Beruf meiden, um nicht wieder einen Rückfall zu provozieren, was sowieso nicht möglich ist in dem Betrieb, aber vor allem wenn ich krank bin mich auch krank melden! Anfangs gab sich mein Chef fürsorglich und verständnissvoll, allerdings schien die ganze Sache für ihn nach ca. 2,5 Monaten nicht mehr relevant zu sein und er behandelte mich wieder wie eh und je, als wäre nichts passiert. Wenn ich mal krank bin so wie heute, (hab eine ganz dicke Backe wg. Weisheitszahn und muss zum Zahnarzt) tut er immer so als hätte ich ihn persönlich beleidigt oder würde simulieren. Das kotzt mich einfach an, am liebsten würde ich den Job wechseln, aber in der heutigen Zeit, wo man überall nur noch von Jahr zu Jahr verlängert wird, überlegt man sich 2 mal ob man seine Festeinstellung einfach so riskieren möchte. was würdet ihr tun? oder mir raten?

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