Beim unbezahlten Praktikum Überstunden machen ist das okay oder Ausnutzen?

5 Antworten

Bei dem Thema "Praktikum" kann ich jedesmal die Wände hochgehen. Was ein Praktikum ursprünglich mal sein sollte, das ist es doch heute kaum noch. Unbezahlte Arbeitskräfte, von denen Höchstleistungen verlangt werden und obendrein noch Überstunden und all die Dinge, die die regulären AN nicht machen (wollen). Wenn so ein Praktikant dann knurrt, fliegt er raus und der nächste folgt zu den gleichen Konditionen usw. Am meisten regt mich dabei auf, dass der Staat das alles gut heißt und unterstützt. Deine Freundin sollte sich umgehend an den Träger der Maßnahme wenden, damit sie ihr Praktikum in einem gescheiten Ausbildungsbetrieb fortsetzen kann, wenn in diesem Betrieb Aussprachen nichts bringen.

DH

Sehr gut geschrieben. Ich frage mich, wie lange das noch so geht und wann endlich auch mal die Ämter und der Staat reagieren.

@made3311

Seitdem haben wir nun den 7.2012.

Geändert hat sich nichts!

Überstunden

Es passiert immer wieder, dass Praktikanten bis an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit „ausgenutzt“ werden und viele Überstunden machen müssen. Gesetzlich festgelegt ist jedoch, dass die werktägliche Arbeitszeit eines Arbeitnehmers (im Halbjahresschnitt) acht Stunden nicht überschreiten darf (§3 Arbeitszeitgesetz). Die Höchstarbeitszeit beträgt 10 Stunden.

Die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist nur in einigen Brachen oder in „betrieblichen Notfällen“ erlaubt. Wenn Sie überlegen, ob Sie sich weigern sollen, Überstunden abzuleisten sollten Sie abwägen, ob sie Ihnen etwas bringen. Handelt es sich um nützliche und produktive Arbeit, bei der Sie etwas lernen, können Sie ruhig auch mal etwas länger bleiben. Geht es aber um Briefmarkenkleben oder Kopieren sollten Sie sich auf Ihre festgelegten Arbeitszeiten berufen und höflich ablehnen.

Es spielt natürlich auch eine Rolle, ob sie von dem Unternehmen übernommen werden wollen und wie wichtig ein gutes Praktikumszeugnis für Sie ist.Fest steht: Überstunden können vorkommen, sollten aber nicht zur Regel werden.

Mache auch seit 2 monaten ein praktikum zur fachkraft logistik.........3x fragte man mich um ne stunde länger zu arbeiten.Ich sagte 3x freundlich das es nicht gehen würde da ich nach dem praktikum auch noch genug zu tun hab.Punkt aus!!! Leute lernt es freundlich aber bestimmt grenzen zu setzen.

Groetjes ,Connie

Pure Ausnutzung. Das kann niemand von ihr erwarten. Billige Arbeitskraft ist da noch untertrieben. Was heißt vom "Amt"? Arbeitsamt? Die würde ich darüber sofort informieren, dass sie sich den Arbeitgeber mal zur Brust nehmen. So geht das natürlich nicht. Wenn die Firma so dringend jemand brauchen, sollen sie jemand einstellen und dafür bezahlen. Ein Praktikum ist dafür gedacht, dass man sich ein Bild von der Arbeit in dem Unternehmen macht und nicht dafür, dass der Arbeitgeber Personalkosten sparen kann.

Keine Minute mehr wie vereinbart. Es reicht doch schon das sie Gratis dort arbeitet.

Pflichtpraktikum abbrechen?

Hey :)

Und zwar muss ich von Juni bis Juli ein Pflichtpraktikum machen als Kellnerin in nen Wirtshaus. Doch am liebsten würde ich das Praktikum abbrechen weil es mir keinen Spaß macht (und ich sowieso auch nicht Kellnerin werden will), schlimme Kreislaufprobleme bekommen hab (also mir ist sehr schwindelig bzw mir wird schwarz vor den Augen und muss mich sehr viel übergeben) und das bereitet mir eben teils psychische Probleme (also die Mischung aus ich will einfach nicht dieses Praktikum machen und den Kreislaufproblemen). Es liegt aber nicht am Arbeitsklima denn alle sind wirklich nett zu mir und verstehen es wenn ich manche Sachen noch nicht weiß.

Nur gibt es einige Probleme wenn ich es abbrechen würde:

  1. Wir konnten es uns aussuchen ob wir in der Gastronomie ein Praktikum machen oder im Büro. Eigentlich wollte ich es ja auch im Büro machen aber da ich zur Zeit noch 15 bin und erst im August 16 werde haben mich die meisten Betriebe im Büro nicht genommen.

  2. Ich bin mir nicht sicher ob ich so kurzfristig (z.B. für Juli) einen Praktikumsplatz finden kann

  3. Ich habe echt keine Ahnung wie ich das meinen Chef, der Schule und meiner Mutter erklären soll. Vor allem weil meine Mutter immer sagt das ich es durchziehen muss/soll.

  4. Der Chef ist sehr verständnisvoll damit das ich noch 15 bin und lässt mich z.B. auch keine Überstunden machen. Auch weil sie eher ungünstige Öffnungszeiten haben und ich auch nicht Abends nochmal hin muss. (Haben meistens von 10 Uhr bis 15 Uhr offen und dann wieder von 18 Uhr bis 0 Uhr. Aber wegen meines Alters darf ich nur bis 20 Uhr arbeiten und es sich laut ihn nicht für 2 Stunden lohnt) Und ich denke das die meisten Chefs in der Gastronomie nicht soo verständnisvoll wären.

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll und hoffe ihr könnt mir helfen. ^^

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Job Entscheidung / welchen Job soll ich nehmen?

Hallo,

Ich habe ein kleines Problem.

Ich habe zurzeit 2 job angebote wo ich auch jeweils 1 Monat Praktikum hatte.

Das Problem ist Job 1 ist Zukunftssicher und wird mit 200€ mehr vergütet als Job 2 allerdings sind die Kollegen in Job 1 sehr spießig und die Hauptaufgaben dort gefallen mir überhaupt nicht. Desweiteren ist es dort sehr langweilig da kaum Aufgaben da sind

Job 2 genau umgekehrt

Aufgaben machen mir sehr viel Spaß und Kollegen sind nahezu die besten die man sich vorstellen kann. Allerdings ist dort die Vergütung geringer und ich muss Samstags bis ca 19Uhr arbeiten. Außerdem ist der Vertrag 1 Jahr befristet

Ich bin jetzt total unsicher für welchen Job ich mich entscheiden soll. Ich hoffe ihr könnt mir eure Entscheidung sagen für wen ihr euch entscheiden würdet

Detaillierte Informationen:

Job 1 first-Level-Support Systemadministrator

+ sehr sicher da im öffentlichen Dienst

+ 1600€ netto Bezahlung

+ 39 Std Woche + 30 Urlaubstage/jahr

+ Freitag Mittag, Samstag und Sonntag frei

- Arbeitskollegen sehr nett aber spießig

- Ich muss mich sehr verstellen damit ich in das Unternehmen passe

- Hauptaufgaben gefallen mir überhaupt nicht

- Wenn nix Zutun ist sehr sehr sehr langweilig (Lektüren lesen)

- Überstunden können anfallen

Job 2 Notebook und Smartphone Reparatur

+ es gibt kaum bessere Arbeitskollegen

+ Hauptaufgaben machen mir extrem Spaß

+ Arbeitszeit 10 - 18:30 (langschläfer)

- Geringere Bezahlung = 1400€ netto

- Weniger Urlaubstage (26)

- Befristet auf 1 Jahr (Kollegen arbeiten schon mehr als 1 Jahr dort) nach 1 Jahr unbefristet

- Samstags bis 19 Uhr arbeiten (dafür in der Woche einen Tag Frei)

Gelernt habe ich Fachinformatiker in Systemintegration und Technischer Zeichner

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300 Minusstunden beim Arbeitgeber muss ich das so hinnehmen?

Folgende Situation Ich arbeite bei einer großen Montagefirma in NRW als Richtmeister und Schweißfachmann, mein Gehalt beträgt 4.000 Euro brutto im Monat bei 200 Stunden Arbeitszeit.

Wie bei vielen Firmen nutz auch meine Firma ein Stundenkonto, dass mit 200 Stunden aufgebaut werden muss, erst danach erfolgt die Auszahlung von Überstunden.

Bis dahin ist auch alles ok, nun hat man anscheinend für mich keine 200 Stunden Arbeit mehr im Monat und so sind aus 260 Plusstunden über 300 Minusstunden entstanden. Kurz angemerkt, die Firma hat rund 1500 Beschäftigte.

Es wurden immer mehr Aufträge an Fremdfirmen aus Polen abgegeben und nun bin ich laut Aussage der Geschäftsführung zu teuer und kann auf Bauvorhaben nicht mehr so zahlreich eingesetzt werden.

Erster Punkt mein Gehalt wurde um 600 Euro und auf 170 Stunden eingekürzt um ein weiteres Minus im Stundenkonto entgegen zu wirken, danach wurde mir nahe gelegt eine Staffelung meiner Tätigkeit zu akzeptieren.

Als Monteur 15,00 Euro, als Obermonteur 17,00 Euro und wenn man mich als Richtmeister einsetzen kann, bekomm ich dann wieder 20 Euro die Stunde.

Nun kommt zum Schluss noch ein neues Angebot von der GF, eine Arbeit im Schichtdienst die dann als Obermonteur mit 17 Stunden vergütet würde.

Ich habe nichts dagegen mal eine Woche Nachtschicht zu machen, aber direkt in den Schichtdienst zu gehen, dafür bin ich nicht auf Montage angefangen.

Meine Frage: Was kann ich gegen die 300 Minusstunden machen, ist das so rechtlich überhaupt richtig auch wenn ich mich immer wieder anbiete?

Muss ich wenn der Arbeitgeber das fordert auch auf langer Sicht in den Schichtdienst gehen?

Kann mich der Arbeitgeber einfach so abstufen und mein Gehalt einkürzen?

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Welche Konsequenzen hat es wenn ich mein Praktikum schmeiße?

Hallo ihr Lieben, ich habe ein Problem bei dem ich nicht weiter weiß,und zwar habe ich mir Ende letzten Jahres eine Praktikumsstelle in einem Altenpflegeheim gesucht,weil mich der Beruf interessiert.Da ich bisher nicht gearbeitet habe,bekommen meine Familie und ich Hartz4,das heißt ich musste mir das Praktikum genehmigen lassen und bekam ein paar Tage später einen sehr"motivierenden"Brief vom Jobcenter in dem stand sinngemäß,wenn ich das Praktikum nicht durchhalte,gibts ne Kürzung. Ich habe dann Anfang diesen Jahres das Praktikum angetreten,alle waren sehr freundlich zu mir,und obwohl es sehr anstrengend ist ,macht es dennoch Spaß.Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt an dem ich krank wurde.Magen/Darm vom Feinsten,das volle Programm-Arbeiten gehen unmöglich.Ab zum Arzt,Krankmeldung beim Chef abgegeben.Nach ein Paar Tagen wieder hin zum Praktikum,ich habe mich richtig gefreut.Kaum kam ich an,merkte ich direkt was Sache war,alle waren extrem reserviert mir gegenüber,es wurde nur das Nötigste geredet.Ausserdem hatte ich eine Kollegin in meiner Schicht,die ich nicht kannte und die mich nicht kannte,die aber allgemein bei den Kollegen als grob und ruppig bezeichnet wird(das habe ich bei Gesprächen in den Pausen so rausgehört).Jedenfalls machte die mich die ganze Schicht über übelst runter,nach dem Motto du bist nix,du kannst nix,du weißt nix.Wie gesagt,ich bin nur Praktikantin ohne Vorkenntnisse.Ich war dann zwischendrin so fertig mit der Welt,dass ich ihr kurzfristig entwischt bin,ab ins Lager und erstmal ne Runde geheult,obwohl ich sonst nicht so bin,im Gegenteil ich habe eine 17jährige Tochter,bin also Kummer gewohnt ;-) Dieses Erlebnis hat mich so dermaßen runtergezogen,dass ich jegliches Selbstvertrauen verloren habe,am liebsten würde ich alles hinschmeißen.Nun meine Frage:Wenn ich aufgrund psychischer Belastung das Praktikum abbreche,bekomme ich dann trotzdem eine Kürzung?Immerhin habe ich es ja versucht und ich bin mittlerweile schon so weit dass ich morgens Angst habe,das Altenheim zu betreten weil ich befürchte die hat wieder mit mir zsm Schicht!Bitte ratet mir etwas Danke

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