Bäume / Sträucher am Strassenrand/graben über Grundstücksgrenze pflanzen

4 Antworten

jemand schrieb schon: wo kein kläger, da kein richter. wenn man was pflanzt, sollte man nicht erwarten, dass es toleriert wird. kann sein, bei der nächsten pflegeaktion fährt das mähwerk drüber. mit selbstgezogenen weiden kann man es ja mal probieren, da ist dann nicht viel dahin.

ich kenne ein grundstück, dort wurden unrechtmässigerweise lärchen gepflanzt. die liess die gemeinde 30-40 jahre lang wachsen. denen ist es wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, dass das quasi ihre bäume sind. dann hatte sich jemand beschwert und die teile wurden auf kosten der gemeinde gefällt. es war wahrscheinlich nicht mehr nachvollziehbar, dass die die gemeinde nicht gepflanzt hatte. das muss man sich eben auch überlegen: ob irgendwer mal draufkommt, wer das gepflanzt hat und dass man dann vielleicht für die entfernung bezahlen muss.

Wahrscheinlich werden die bei der nächsten Mahd, die die Stadt bei solchen Gräben vornimmt, einfach mit wegrasiert. Der Balkenmäher schafft das.

Natürlich darf niemand den Grund der Stadt bepflanzen, wie es ihm passt.

Der Grundstückbesitzer, in dem Fall vemutlich die Kommune, kann verlangen, daß er die Weiden entfernt. Großartige Strafen wird das nicht zur Folge haben. Ich wüßte auch grad kein Strafrechtsdelikt, das man darauf anwenden könnte. Unrechtmäßiger Gebrauch von öffentlichem Grund - da wird nicht viel rauskommen, wegen ein paar Weiden. Vielleicht fallen die nicht mal jemandem auf .

Wenn er es nicht gemeldet hat, kannst du das ja tun. Deine Frag klingt ganz so, als ob du dich zuständig fühlst..

Für mich rein zur Interesse,aber danke...

Vielleicht hätte er lieber Sonnenblumen aussäen sollen. Sagen wir mal so,wo kein Kläger,da kein Richter.

sehr aussagekräftig...ich bin der Meinung das es nicht rechtens ist...

@02sonnenblume11

Ob nun Recht oder Unrecht entscheidet hier eh keiner. Dazu müsstest du erst mal eine Klage anstreben. Vorher käme eine Anzeige. Ist es das,was du willst?

@werniilein

Ich will mich doch nur informieren und keinem etwas böses. Wenn er erst einmal ein Strafe von einem hohen Preis aufbringen muss wird er sich umgucken und davor will ich ihm bewahren...Nur habe ich auch nicht wirklich Ahnung von dem thema. Deswegen habe ich diese Frage hier reingestellt.

@02sonnenblume11

ist ja gut, es ist nicht rechtens - und jetzt? Zufrieden?

Fragen zur Baumschutzverordnung

Kürzlich hat mir ein Bekannter erzählt, daß man einen älteren Baum nicht ohne weiteres fällen darf, auch wenn er sich auf dem eigenen Grundstück befindet, weil er unter die Baumschutzverordnung fallen könnte. Und daß man, wenn man ihn doch fällen darf, dann an anderer Stelle wieder einen neuen Baum pflanzen muß.

Nun gebe ich ganz ehrlich zu, davon bis dato noch nie etwas gehört zu haben bzw. war es mir nicht bewußt. Jetzt ergeben sich daraus für mich aber ein paar Fragen:

  1. Welchen speziellen Sinn hat diese Verordnung und warum betrifft sie auch Bäume, die auf Privatgrundstücken stehen? Denn das empfinde ich persönlich als unangemessenen Eingriff in die Gestaltung meines Grundstücks bzw. meines Gartens.

  2. Welche Bäume fallen darunter und ab welchem Alter / welcher Höhe?

  3. Angenommen, ich würde nun einfach einen solchen Baum fällen, weil er inzwischen zu groß geworden ist und mir zu viel Licht nimmt: Wer würde oder könnte dann im Nachhinein kommen und mir Schwierigkeiten machen und auf welcher Grundlage? Es weiß doch niemand genau, wie alt der Baum war oder ob er nicht vielleicht krank war oder eine Gefahr für mein Haus dargestellt hätte. Wer würde es also überhaupt wissen und käme auf die Idee mich zu belangen? Fahren etwa Gemeindemitarbeiter regelmäßig die Gegend ab und zählen alle Bäume durch?

  4. Welcher Schaden würde der Umwelt entstehen, wenn man einen einzelnen Baum fällt, der auf einem Privatgrundstück steht? Es werden doch auf öffentlichem Raum auch viele alte und sehr große Bäume gefällt, wenn sie irgendwo stören. Und ich bin mir nicht sicher, ob dann für jeden dieser gefällen Bäume anderswo wieder ein neuer gepflanzt wird.

  5. Wie hoch ist der Strafrahmen bei einem Verstoß gegen diese Verordung?

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Hecke schneiden Miete?

Hallo zusammen,

seid knapp 3 Jahren wohnen ich und meine Frau in einer Mietswohnung (3Parteien) mit angemietetem Garten. Eine Vertragliche Regelung zum Umfang der Gartenpflege existiert nicht. Es ist ein Formularmietvertrag der Firma Haus und Grund.

Bereits bei Einzug ragten 2 Bäume weit über das Grundstück hinaus. Den Nachbarn stört dies allerdings nicht.

Die letzten 2 Jahre habe ich die Hecken und Büsche zurück geschnitten.

Nun ist der Vermieter nicht mehr mit meinem Beschnitt zufrieden. Er fordert dass die hecken und auch die Bäume weiter zurück geschnitten werden damit diese nicht die Grundstücksgrenze überragen. (aktuell sind es vllt. 3cm) Wie bereits erwähnt stört es den Nachbarn nicht.

Ich habe jetzt das Problem dass ich nicht das Equipment dazu habe (Kettensäge, leistungsstrake Heckenschere) um dies wie gewünscht durchzuführen.

Der Vermieter hat mir eine Frist gesetzt den Beschnitt wie beschrieben vorzunehmen. Sollte ich dieser nicht nachkommen wird er eine Firma beauftragen die alles sehr kurz schneidet. Was natürlich auch bedeutet den kompletten Sichtschutz zu entfernen. Diese einmalig anfallenden Kosten will er mir dann komplett in Rechnung stellen.

Nun zu meinen Fragen:

  1. Kann er mir diese einmalig anfallenden Kosten in Rechnung stellen?
  2. Kann er diese Kosten überhaupt auf die Mieter umlegen da einmalig? habe diesen Artikel gefunden. https://www.vermietet.de/betriebskosten-gartenpflege
  3. Wie verhält es sich mit dem Rückschnitt der Bäume? Wie bereits erläutert standen diese Bereits in dieser Größe auf dem Grundstück als wir eingezogen sind.

Ich bin Dankbar für eure Meinung und Ratschlage

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