Aufhebungsvertrag nach 10 Jahren!

8 Antworten

Würde ich nicht unterschreiben. Wenn sie dich loswerden wollen, sollen sie dir doch kündigen! Wenn du die Kündigung erhältst, kannst du vors Arbeitsgericht ziehen und dagegen angehen. Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst, hast du diese Möglichkeit nicht. 

Außerdem bekommst du bei einem Aufhebungsvertrag eine 3monatige Sperre des Arbeitslosengeldes. Da müsste die Abfindung schon sehr hoch sein, um das auszugleichen. Wenn du gekündigt wirst, bekommst du keine Sperre und hast, wie gesagt, die Chance, beim Arbeitsgericht gegen die Kündigung zu klagen.

Tja... Wirklich helfen, kann ich dir nicht, aber du solltest vorher mit einem Mitglied des Betriebsrates reden. Die Möglichkeit, nicht zu unterschreiben besteht natürlich, aber ich gehe mal davon aus, das sie über kurz oder lang versuchen werden dich raus zu mobben. Sie werden dich ganz genau beobachten und sobald Du den kleinsten Fehler machst, werden sie dich dafür abmahnen, bis sie dich ohne Abfindung rausschmeißen. Von daher finde ich deine Situation echt schwierig. Übrigens kannst du bei deiner Abfindung auch noch verhandeln

wenn du draußen wieder was findest, würde ich gehen. abfindung = monatsbrutto x beschäftigungsjahre + die anfallenden sonderzahlungen und die einhaltung der kündigungsfrist (also z. b. 6 monate freigestellt bezahlt). dann bekommst du keine sperre bei alg. mit br wäre ich vorsichtig, stecken meist mit chef unter einer decke, nimm besser einen anwalt.

Anwalt kostet Geld.

Der BR handelt die Abfindungsangebote mit dem Chef/Vorstand aus.

Du solltest Dir ausrechnen was am besten ist.

Aufhebung mit Abfindung kann nicht das verkehrteste sein. Anwaltliche Hilfe ist dabei aber dringend geboten!

Ohne Aufhebungsvertrag steht das Problem einer betriebsbedingten Kündigung für Dich. 10 Jahre Zugehörigkeit und zwei Kinder sind allerdings ein gutes Argument für Dich. 

Eine betriebsbedingte Kü muß sozial gerechtfertigt sein. Ansonsten läuft es auf eine Kündigungsschutzklage hinaus ...mit einer Abfindung.

Lass Dir den Aufhebungsvertrag geben um ihn in aller Ruhe zu lesen und zu überdenken. Das NEIN kannst du auch nächste Woche überbringen.

Die 3 Tage krank und das beschriebene Gemecker wird Dir niemand offiziell vorwerfen.

Auf keinen Fall sofort entscheiden oder etwas unterschreiben!!

aber wenn die darauf bestehen dass ich gehen soll,...

Dann sollen die eine Kündigung schreiben!

Aufhebungsverträge werden sehr oft angeboten wenn keine Kündigung möglich ist. Gerade ältere Kollegen können sich oft erfolgreich zur Wehr setzen.

Also wieder so eion toller AG, der findet, jemand, der auf Mängel in der Arbeitssicherheit hinweist, ist ein Querulant und Nörgler.  Immer toll.

Tschuldigung, das musste ich grad loswerden, mir geht so was so was von auf den Senkkel.

dein Verhalten war RICHTIG.

So, und natürlich versuchen sie es jetzt..

Du musst überhaupt nichts unterschreiben und aus meiner Erfahrung würde ich da nicht mal unbedingt dem BR trauen.

Sie können Dir einen Aufhebungsvertrag anbieten, den nimmst Du aber nur an, wenn er Dir okay erscheint.

Sprich: die Kohle sollte stimmen.. bedenke auch: nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit hat der Ag Dir gegenüber eine längere Kündigungsfrist.. wie alt bist Du und wie einfach wird es sein, eine neue Stelle zu finden?

Und auch bedenken: In punkto ALG 1 ist Aufhebungsvertrag akzeptieren mit Sperrzeit verbunden, so lange gibts kein ALG . So weit ich weiss, 3 Monate.

Kurz und gut:

Anwalt. Oder Gewerkschaft. Besser ist das, einfach nur, damit man keinen dummen Fehler macht.

Und den Vertrag unterschreibst Du nicht sofort, sondern nimmst ihn mit und lässt ihn von nem Fachmann (RA oder GW) gegenlesen.

ich hab in siolchen Sachen echt schon Pferde k'en sehen, auch sehr seltsame BR erlebt. Daher ein Hoch auf meine Rechtschutzversicherung. Du verstehts? Trau-schau wem. 

Was möchtest Du wissen?