Auf Montage im Wohnmobil statt im Hotel leben -mehr Gehalt?

5 Antworten

Es gibt einige Ansätze, die für den AG interessant wären.

Spesenpauschale+Tankgutschein+ Parkgebühren dürften in der Summe günstiger sein.

Wer fragt, bekommt Antwort 🙂

Die Finanzierung eines solchen Wohnmobils ist allerdings nicht günstig.

Die vorgesehene Version ist ein Firmenwagen zur reinen gewerblichen Nutzen (VW T6 oder Caddy). Spesenpauschale wäre die Sache des AN, der dass in der Steuer die 24€ anrechnet. Vom AG gibt es da aus meiner Sicht nichts. Daher fällt es mir schwer Deine Antwort zu verstehen. Könntest Du das noch etwas ausführen?!

Finde ich eigentlich eine gute Idee. Würde ich, wenn ich der Monteur wäre, mit meinem Chef besprechen.

Vielleicht kann man das Wohnmobil ja sogar (teilweise) von der Steuer absetzen? So wie einen Firmenwagen?

Das wiederum würde ich mit dem Steuerberater/der Buchhaltung besprechen.

Ist ein bisschen Verhandlungssache. Unsere Kollegen kriegen auch immer Pension bis max 50€ ohne Frühstück.

Einer von ihnen hat zwischendurch sein WoMo genutzt und kriegte dann die Stellplatzgebühr erstattet.

Ein anderer hat bei einem bauern eine Wiese gepachtet.. hat dort seinen Wohnwagen stehen.. und kriegt die Pacht erstattet.

Natürlich muss für beide Varianten jeweils eine Rechung vom "Platz" vorgelegt werden.

Die Gehaltserhöhungsvariante würden weder unsere noch die Kompanion-Firma machen.

Danke für die Antwort. In unserem Fall wäre allerdings täglicher Standortwechsel. Ich hätte es dann so wie ein Trucker gemacht und mich irgendwo hingestellt. Daher fallen leider keine Standgebühren an, die man einreichen könnte. Etwas naiv gedacht aber eben am einfachsten, war mein gedanke, dass der Arbeitgeber, dann einfach 1000€ mehr Gehalt zahlt, wenn er sich durch mich 20 Übernachtungen a 50€ spart.(?)

Und wenn das WoMo Dritten gehört und mir dieses vermieten, für eine Tagespauschale von 50€? Dann hätte ich eine Rechnung. Ein eigenes Familienmitglied könnte sich doch als Kleinunternehmer anmelden. Das WoMo offiziell kaufen und versichern. Das wäre legitim, oder?!

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Nette Idee, klappt aber nicht. Dein AG kann dir Kosten erstatten, nicht pauschal steuerfrei 50 € geben. Du könntes ihm also maximal die Stellplatzkosten und Spesen In Rechnung stellen ( ein WoMo darf auch nicht einfach am Strassenrand übernachten)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Jein.

Es gibt eine sogenannte Übernachtungspauschale. Die kann ausgezahlt werden, wenn der AN während der Dienstreise z. B. bei Freunden übernachtet.

@Seeheldin

das stimmt, sind aber keine 50 €. sondern 20. Davon trägt sich kein Wohnmobil, erst recht nicht mit stellplatzkosten

@Halbammi

Ist aber immerhin etwas.

Die andere Möglichkeit wäre, über Quittungen abzurechnen und die km-Pauschale anzusetzen.

@Seeheldin

Dann bist du aber im Bereich der Kostenerstattung der laufenden kosten, nicht der Anschaffung des Womo und dessen Betriebskosten.

@Halbammi

Ich glaube auch nicht, dass der FS das Wohnmobil finanziert haben möchte. Schließlich kann er es auch privat nutzen.

Er könnte aber die Kosten, die durch die dienstliche Nutzung entstehen, weiterbelasten.

@Seeheldin

Aber die ist doch sicher gedeckelt auf eine bestimmte Anzahl oder einen Maximalbetrag im jahr, oder?

@hungryle

Nein. Bei Arbeitnehmern nicht.

Und wenn das WoMo Dritten gehört und mir dieses vermieten, für eine Tagespauschale von 50€? Dann hätte ich eine Rechnung. Ein eigenes Familienmitglied könnte sich doch als Kleinunternehmer anmelden. Das WoMo offiziell kaufen und versichern. Das wäre legitim, oder?!

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@hungryle

Klar geht das. Denk dann aber auch daran, dass dieser Kleinunternehmer seine Erträge versteuern muss, und auch UMsatzsteuer abführen muss, sowie eine Gewinnerzielungsabsicht haben muss.

Einzig Problematiach wäre es immer geeignete Stellplätze zu finden, das ist dann aber deine Sorge.

Im grunde dürfte nichts dagegen sprechen.

Da du aber auch Strom und Gas verbrauchst entstehen neben der Haltung des Wohnmobils weitere direkte kosten auf denen du sitzen bleibst.

Oder du müsste alle anderen Einzel Rechnung an den AG weiter geben.

Ja, ich weiß, gehen wir mal von einem harten Winter aus mit Oktober bis Ostern unter 20Grad. Geht da einiges durch den Schornstein und das WoMo wird bewegt und erzeugt Instandsetzungskosten. Es geht mir auch nicht primär ums Geld, sondern um eine zu Hause, anstatt jeden Tag in einer fremden AirBnB aufzuwachen und dann noch der ganze Stress der Buchung für die einzelnen Unterkünfte.

Und wenn das WoMo Dritten gehört und mir dieses vermieten, für eine Tagespauschale von 50€? Dann hätte ich eine Rechnung. Ein eigenes Familienmitglied könnte sich doch als Kleinunternehmer anmelden. Das WoMo offiziell kaufen und versichern. Das wäre legitim, oder?!

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@hungryle

Der Chef muss es verbuchen verbuchen kann aber nur Rechnung oder Quittungen

Wer sie ausstellt oder woher sie kommen ist erstmal zweitrangig

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