Anonymer Hinweis

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Schon wieder fast alles falsche Antworten.

Ob du einen anonymen Hinweis abgeben "kannst", liegt an dir: Brief schreiben, an ein Polizeirevier deiner Wahl adressieren, keinen Absender drauf, ausreichend frankieren und ab in den Briefkasten.

Solchen Hinweisen wird grundsätzlich nachgegangen. Es bleibt natürlich immer die Frage, warum jemand anonym bleiben will, z.B. ist an dem Hinweis wirklich was dran oder will hier nur jemand einen anderen in die Pfanne hauen...

Alle Antworten bzgl "mit Rufnummerunterdrückung bei 110 anrufen" etc. vergisst du am Besten.

Du solltest dir aber wirklich überlegen ob es nicht Sinn macht, Courage zu haben und persönlich vorbeizugehen bzw. den Hinweis nicht anonym zu geben und auch als Zeuge zur Verfügung zu stehen. Nur so können Strafverfahren bis zur Verurteilung durchgeführt werden.

ich stecke im moment in der gleichen situation. Ein Kumpel von mir fährt jedes wochenende auf extacy und speed auto und ich habe angst um ihn und andere, die er gefährdet. Jedoch will ich nicht, dass er weiß, dass ich den bullen den hinweis gegeben hat. Ich habe das auch schon mit ihm angesprochen, aber er denkt, dass das alles ok ist...ich hoffe ihm damit helfen zu können

du kannst auch anrufen. Wenn du es über die 110 machst und die Nummer nicht übermittelt, bleibt es auch anonym. Wobei es besser ist, wenn du auch sagst, wer du bist. Du kannst darum bitten, daß es vertraulich behandelt wird.

Von wegen, die Nummer wird nicht übermittelt...

Irrtum, bei bestimmten Organen kannst Du Deine Rufnummer unterdrücken, wie Du möchtest. Sie wird trotzdem übermittelt!

@torosso

Ich kenne es so (und zumindest in Frankfurt am Main ist es so): Wenn man die 112 wählt, wird immer angezeigt, wer anruft, egal ob man die Nummer übermittelt oder nicht. Denn die ruft man an, wenn man dringend ärztliche Hilfe braucht oder wenn es brennt. Und bei der 110 ist das nicht der Fall, weil jeder das recht hat, sich auch anonym bei der Polizei zu melden. naja, wenn ihr da bedenken habt, dann nutzt halt eine Telefonzelle

@DerTroll

Die Telefonzelle wäre wohl die bessere Methode, wenn man wirklich anonym bleiben will ..

Bei der 110 wird die Nummer des Anrufers immer übermittelt, auch in Frankfurt a.M.!

Natürlich kannst Du das machen. Allerdings sollte es schon Hand und Fuß haben, denn wenn Du die Typen in Grün nur veräppeln willst, dann werden die sauer.

ne das wär schon ernst gemeint !

Hi Kapeters,

... Typen in Grün?

Deine Zitierung gibt mir immer wieder recht in meiner Annahme, dass Menschen - wie Du z. Bsp. - ein einfaches Wort, wie Polizei, Polizist oder Polizistin weder aussprechen, aufschreiben oder in ihrem Wortschatz für Allgemeinbildung aufnehmen können oder wollen.

IdS

MrDirekt

ich denke nicht, dass die Polizei anonymen Hinweisen nachgeht. Du kannst ja eine vertrauliche Anzeige erstatten . . . Hast Du Schiss, gegen Straftaten vorzugehen?

die Polizei ist gesetzlich verpflichtet, auch anonymen Hinweisen nachzugehen (§163 StPO) und das wird i.d.R. auch gemacht!

Für den Erfolg einer Anzeige ist es natürlich besser, wenn man nicht anonyme bleibt (Zeugenaussage, Verwertbarkeit vor Gericht usw.)

Einspruch gegen Steuerbescheid - keine Reaktion vom Finanzamt!

Hallo, ich hatte meine Einkommenssteuererklärung extrem früh (erste Januartage 2014) gemacht, und per Elster abgeschickt. Danach kam überraschenderweise über 3 Monate kein Bescheid (dauert bei mir immer um die 6 Wochen). Also rief ich beim Finanzamt an - und erfuhr von der zuständigen Sachbearbeiterin, sie hätte noch eine offene Frage gehabt, wollte mich dazu eigentlich anrufen, hatte das aber wohl vergessen. Nach Klärung dieser Frage vergingen wieder 1-2 Monate - ohne Bescheid. Also rief ich wieder an. Diesmal sagte sie mir, sie hätte noch keine Formulare für meine Einzelveranlagung bekommen. Sie wüßte nicht, wann sie die bekäme. Daraufhin wurde ich doch etwas ungehalten - und lies mir ihren Vorgesetzten geben. Der entschuldigte sich für den Vorgang - und sagte mir eine Lösung zu, die Steuerlich keinen Unterschied machen würde. Nach weiteren 6 Wochen kam dann endlich der Bescheid. Die Summe, die mir anerkannt wurde entsprach etwa 20% der Summe, die Elster ausgerechnet hatte. Ich habe natürlich sofort (per Elster und per Post) Einspruch eingelegt. Das ist inzwischen 5 1/2 Monate her - ohne jede Reaktion. Vor 2 Wochen habe ich noch mal schriftlich nachgehakt (Einschreiben mit Rückschein), und freundlich nachgefragt, wie denn der Stand so wäre. Keine Reaktion. Einige werden natürlich sagen, ich sollte noch mal anrufen. Doch mir ist klar, dass mich die zuständige Sachbearbeiterin am langen Arm verhungern lassen will - und ich könnte am Telefon meine Fassung verlieren (und zu deutlich werden). Hat man als Bürger da überhaupt keine Möglichkeiten?

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