Als Muslimische Frau in einem islamischen Bestattungsinstitut arbeiten bedarf das einer Ausbildung?

3 Antworten

Vermutlich ja. Normalerweise eine 3-jährige Ausbildung.  Zumindest müssen Lehrgänge besucht werden. Die Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Man sollte z.B. auch die Diagnose des Verstorbenen kennen, wegen evtl. Ansteckungsgefahr. Einfach so da arbeiten ohne gewisse Vorkenntnisse, kann lebensgefährlich sein. Da gibt es vieles zu beachten, ob das nun ein muslimisches oder irgendein anderes Institut ist. Hygienevorschriften sind für alle gleich in DE.

19Uhr30  07.01.2017, 18:45

Die genaue Todesursache geht den Bestatter nichts an. Er darf den vertraulichen Teil der Todesbescheinigung nicht einsehen. Er hat lediglich Einsicht in den nicht-vertraulichen Teil. Darin ist vermerkt, ob es sich um eine natürliche Todesursache handelt, ob Infektionsgefahr besteht und wenn ja eventuell welche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen sind.


Du brauchst nicht unbedingt eine Ausbildung. Aber seit 2003 gibt es eine einheitliche Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Hier findest du Näheres: https://www.bestattungsplanung.de/bestattung/todesfall/ausbildung-bestatter.html

Jetzt geht es darum, zuerst mal ein islamisches Bestattungsunternehmen zu finden und dann evtl. ob die auch eine Ausbildung anbieten. Hier gibt es viele Adressen von muslimischen Bestattern. Rufe einfach an und frag die:
http://www.muslim-firmen.de/rubriken/b/bestattungsinstitute.htm


Kennst du denn ein solches Unternehmen? Wenn ja, dann ruf da an und frag nach.