Abmahnung wegen unentschuldigtes fehlen

5 Antworten

Du hast jederzeit unverzügliche Informationspflicht gegenüber Deinem Arbeitgeber, was Deine Arbeitsfähigkeit betrifft. Da gibt es auch bei Minijob / Teilzeit keine Abweichungen, selbst wenn Du nur tageweise arbeitest. Die Abmahnung wäre somit sogar vollkommen berechtigt. Komme Deiner Meldepflicht zum aktuellen Status Deiner Arbeitsfähigkeit schnellstmöglich nach. Je nach Schichtsystem noch heute, spätestens aber morgen früh zu Dienstbeginn / Bürobeginn Deiner Firma.

Also ehrlich. Du machst nach der Krankheit eine Woche Urlaub und meldest dich nicht beim Arbeitgeber und wunderst dich über eine Abmahnung? Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten das er dir hinterher telefoniert und dich fragt wann du gedenkst wieder zu arbeiten. Es ist allein deine Pflicht dem AG eine AU sowie den Zeitpunkt wann du wieder arbeiten kannst mitzuteilen. Also sei froh das es nur eine Abmahnung ist. Unfassbar sowas...

Du bist verpflichtet dem Arbeitgeber die Beendigung deiner Krankschreibung mitzuteilen. Dieses muss auch vor Ende der Krankschreibung erfolgen. Und nach der Krankschreibung musst du natürlich wieder die Arbeit zu den festgelegten Zeiten (laut gesicherter Dienstplan) wieder aufnehmen. Zur Sicherheit solltest du auch nachfragen, ob sich im Dienstplan etwas geändert hat (das geht alles mit einem Anruf).

Punkt 1: Bitte nicht ganze Sätze in Großbuchstaben schreiben. Großbuchstaben = SCHREIEN = unhöflich.

Punkt 2: "Aber ich habe doch nicht gewusst wie sie mich eingeplant haben."

Das ist nicht dein Ernst, oder? Dann hast du dich darum zu kümmern. Grundsätzlich musst du dich zwar nicht wieder "gesund" melden, aber es ist deine Aufgabe dich zu erkundigen, wann du arbeiten musst. Wenn du nicht krankgeschrieben bist, hast du arbeiten zu gehen, ganz einfach. So hast du nun eine Woche unentschuldigt gefehlt, die dir natürlich nicht bezahlt wird.

Wer keine "Krankmeldung" hat (wahrscheinlich meinst du eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung"?), ist arbeitsfähig, einerlei, ob er wusste, dass er eingeplant ist (was denn sonst? Der Arbeitgeber bezahlt doch nicht dafür, dich NICHT einzusetzen) - so einfach ist das.

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