Abmahnung wegen angeblicher Ankündigung (Krankheit) gerechtfertigt?

5 Antworten

Nein ist es nicht, was ein Mittelsmann sagt hat keine Bedeutung und ist völlig daneben. Dein Chef soll mit dir reden, wenn ihm etwas nicht geheuer vorkommt.

Ist es wohl, es hat mit dem Mittelsmann doch nichts zu tun.

Auch ohne "Mittelsmann" hätte der Chef (so wie er es aus seiner Sicht sieht) das Recht, eine Abmahnung wegen angekündigter Krankheit zu verfassen.

Allerdings wird hier in der Tat die Aussprache mit dem Chef alles ins Lot rücken.

@Ansbob
hätte der Chef (so wie er es aus seiner Sicht sieht) das Recht, eine Abmahnung ..... zu verfassen.

Nochmal: NEIN! Das wäre ja noch schöner, wenn der Chef sich alles passend zurecht legen könnte.

Wenn du tatsächlich vorher ankündigst, dass du "krank sein wirst", bist du mit einer Abmahnung noch gut bedient. Das reicht eigentlich für eine fristlose Kündigung.

Verstehe diese Antwort nicht. Ich hatte mal einen OP Termin und habe den AG gefragt ob der Termin okay ist, da ich dann ärztlich krank geschrieben werde.

Und was ist, wenn Mann sich am Vortag schlecht fühlt und dem AG Bescheid gibt, dass, wenn es mir schlechter geht zum Arzt geht und morgen eventuell krank geschrieben sein könnte?

@Traumgenuss

Das ist etwas ganz anderes. Aber wenn man einem Mitarbeiter sagt, dass man morgen krank ist, hört sich das so an, als ob er mal ausspannen möchte

Es kann aber muss nicht zwangsläufig zur Abmahnung kommen.Da kommt es auf den genauen Wortlaut an.
Nur ein Beispiel.Solche Äußerungen wie;ich müsste wiedermal krank machen oder ähnlich können zur Abmahnung führen.
Wenn einem aber am Tag zuvor schon unwohl ist und man sagt;wenn es mir morgen nicht besser geht gehe ich zum Arzt,wird keiner auf die Idee kommen,dass da etwas faul ist.
Ich hoffe,ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Ruf deinen Chef an und kläre die Sache bevor es zur Abmahnung kommt.

Krank mit Ankündigung ist regelmäßig ein Kündigungsgrund. Der Vorgang, so wie du ihn schilderst, reicht idR aber nicht einmal für eine Abmahnung, da es mit Nichten eine angekündigte Krankheit darstellt.

Wenn es zu einer Abmahnung kommen sollte, hast du zwei Möglichkeiten: entweder, du läßt sie so stehen oder du gibst eine Gegendarstellung zur Akte. Wenn du dich für die Gegendarstellung entscheiden solltest, würde ich dir dringend davon abraten, diese selbst zu verfassen, da du dir mit einer unbedachten Formulierung schnell ein Eigentor schießen könntest. Also wenn, dann lass was vom Anwalt formulieren.

Ich persönlich würde die erste Variante vorziehen, da eine Abmahnung im Kündigungsfall sowieso vom Arbeitsgericht geprüft wird und es mE wenig Aussicht auf Erfolg für den ArbG hat.

Glück gehabt, hätte schlimmer ausgehen können

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