Abholung und zurück bringen des Kindes bei über 300 km

6 Antworten

330 km Zug = 2 Std für das Kind. Bei uns sind es 150 km = 1 Std. Meine Tochter findet das gut, sie kann lernen, Musik hören, und freut sich alle 2 Wochen auf das Wiedersehen. Großes Mädchen! Zufällig war sie auch 12, als ich gerichtlich die Zugfahrt beantragt habe. Aus Kostengründen und weil ich der Meinung war, sie wäre alt genug (2 Zugfahrten sind billiger als 4x mit Kfz). Mutter hat sich erst geweigert, Kind wäre noch zu klein. Gericht beschließt Zugfahrt mit Begleitung ("Kids on Tour" - Angebot der Bahn). Einmal hälftige Kostenübernahme Kids on tour der Mutter - Kind ist plötzlich alt genug weil jetzt der Mutter Kosten entstehen und Kind fährt wie gesagt seitdem gerne Zug.

Die Kosten für die Eltern werden gerichtlich so gering wie möglich gehalten. Verursacht die Mutter dem Vater Kosten, muss sie dafür bezahlen. Die Mindestkosten trägt ansonsten der Umgangsberechtigte (der Vater) allein. Denk dran, dass mit 15 sich die Fahrtkosten verdoppeln! Du kannst Fahrtkosten alle 2 Wochen, Unterhalt, Umgangskosten, deine private Altersvorsorge, etc, auf deinen Selbstbehalt anrechnen, damit du selbst genug zum Leben hast. Google Selbstbehalt Kindesunterhalt. Dein Kind braucht nicht nur dein Geld, sondern DICH.

Am besten, bei der Entfernung, wäre, du ziehst in die Nähe deines Kindes.

Danke für die Antwort! Bin mal gespannt was raus kommt. Werde mal einen Rechtspfleger zur Rat ziehen. War heute 9 Stunden unterwegs um den kleinen abzuholen. Mit Bahn hätte er ca 3 Std zufahren. Ohne umsteigen. Wie sie sagen. Lernen und Musik hören usw wäre klasse. Er würde auch ein handy bekommen und jede halbe Std angerufen werden von mir! Aber die Mutter weigert sich halt weil sie zu gemütlich ist um ihn abholen zu gehen leider. Es kann doch nicht sein das der Kindesvater im solche Nachteile hat! Mich kostet abholen und zurück fahren fast 200 Euro und 18 Std zeit! Mache ich zwar sehr gerne für meinen Kind. Aber es gibt halt einfachere und günstigere Wege.

@Betonmurat

Du kriegst Zugfahrt mit Betreuung sehr wahrscheinlich gerichtlich durch. Es werden schon kleine Kinder auf die Weise "verschickt".

Immer am Ball bleiben! Respekt und alles Gute! ;-)

@MeineNase

Du kriegst Zugfahrt mit Betreuung sehr wahrscheinlich gerichtlich durch. Es werden schon kleine Kinder auf die Weise "verschickt". Und die teure Betreuung ist nur eine Übergangslösung. Die Mutter sollte das Kind auf ihre Kosten zum Bahnhof bringen und abholen, kann man auch gerichtlich festlegen. Mit 15 wird die Fahrkarte teurer, denk dran! Besorg eine Bahncard, die lohnt sich.

Immer am Ball bleiben! Respekt und alles Gute! ;-)

Mit 12 Jahren kann das Kind alleine Bahn fahren, wenn es von der Muter dem Zugbegleiter übergeben wird und Du das Kind am Zielbahnhof am Zug abholst. Zur Kostenbeteiligung kann ich leider nichts sagen. Im übrigen kann jeder Mensch seinen Wohnsitz frei wählen.

Die Mutter kann ihren Wohnort frei wählen, aber bei gem. Sorgerecht das Kind nicht mitnehmen. Dafür braucht sie die Unterschrift (die "Erlaubnis") des Vaters. Sonst begeht sie die STRAFTAT Kindesentzug.

Wir waren lange verheiratet. Sorge recht ist halb halb. Aufenthalts bestimmungsrecht bei beiden! Habe mit Jugendamt telefoniert. Sie konnte mir keine Auskunft geben. Hat mich an einen Anwalt verwiesen. Werde mal einen Rechtspfleger kontaktieren. Habe den kleinen heute abgeholt. War 9 Std genau unterwegs für 700 km! Das sind ja kosten und zeit. Der kleine würde gerne mit der Bahn fahren. Wäre für mich auch am einfachsten. Aber die Mutter will es einfach nicht! Mal sehen was der Rechtspfleger vom Gericht dazu sagen wird!

Sch... Gibt es eine Regelung? Was ist mit Unterhaltszahlungen? Wer hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht?

Die Bahn bietet für Kinder eine Begleitung an. Daher ist das gar keine schlechte Idee.

Aber was sagt der Rechtsanwalt dazu. Genau das MUSS man in dieser Situation machen. Nur der kann die recht. Und Gesetz.. Grundlagen darlegen.

Viel Erfolg und - niemals aufgeben

Werde mal die kommenden Tage einen Rechtspfleger kontaktieren. Die Kindesmutter ist einfach stur und kommt mir leider kein bisschen entgegen!

@Betonmurat

Was soll mit Unterhaltszahlungen sein? Haben die was mit dem Umgang zu tun?

Du schreibst Ex-Frau, also wart ihr verheiratet, dann müsstest du ja auch das geteilte Sorgerecht haben. In dem Fall hast du zu lange gewartet. Du hättest sofort verhindern müssen das sie wegzieht mit dem Kind. Wenn vor dem Wegzug keine gerichtliche Umgangsregelung bestanden hat, dann hast du jetzt keine Chance mehr zu verlangen das sie dir das Kind mal bringt oder abholt.

Wie ist das in eurem Fall? wie lange seid ihr schon getrennt? Wann ist sie genau weggezogen? Gibt es einen Umgangsbeschluß? wenn ja von wann?

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