Verdienen die Banken mit ihrer Wertstellung auch Geld?

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Das Wertstellungsdatum (Valuta) ist das nach dem Gesetz vorgeschriebene Datum, zu dem Transaktionen verbucht werden müsse. Rs entspricht dem Datum, an dem das geld beispielsweise bei der Bank eingangen ist und dient dazu, dass der Kunde keine Zinsnachteile hat, d.h. auch wenn das Buchungsdatum ein oder zwei Tages später liegt, wird das Geld dennoch ab dem Valutatag verzinst. Bis zum Buchungsadtum kann die Bank aber mit dem Geld noch arbeiten und (sofern in dieser kurzen Zeit überhaupt möglich) auch entsprechend etwas verdienen. Hat für den Kunden aber keine Nachteile.

Wertstellung (Valuta oder Valutadatum) bezeichnet im Bankwesen die Festsetzung des Datums, an dem eine Gutschrift oder Belastung auf einem Konto zinswirksam wird.

Fehlbeträge entstehen durch unkorrekte Wertstellungen. Uns ist aufgefallen, dass insbesondere in den Jahren vor der Jahrtausendwende Konten bei einer Überweisung noch vor der eigentlichen Buchung belastet wurden. Ein Beispiel: Ein Kunde tätigt am 6. November, einem Montag, eine Überweisung von 1.365 EUR. An diesem Tag wird der Betrag auch von der Bank gebucht. Wertgestellt, d.h. konkret vom Konto abgezogen, wird der Betrag aber schon am 2. November, also vier Tage früher. Für Bankkunden, deren Konten im Minus stehen, bedeutet dies, dass sie für diesen Betrag vier Tage länger Zinsen zahlen. Umgekehrt wurden Gutschriften erst Tage nach der Buchung dem Konto wertgestellt. Hierzu gibt es aber seit langem eine klare Rechtssprechung: Buchung und Wertstellung müssen an einem Tag erfolgen.

Siehe weitere Infos unter www.bankenkontrolle.com

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