mein Dispositionskredit wurde seitens der Bank einfach reduziert - keine Information nötig?

2 Antworten

natürlich ist der dispo an die umsätze gekoppelt, d.h. wenn man weniger verdient oder sonstige einflussfaktoren sich ändern kann die bank den dispo ändern, sie muss sich ja auch absichern u risiko vermindern. eine gute bank reduziert jedoch nicht sofort den dispo, sondern sieht sich die sache erstmal an, wenn natürlich risiko besteht u sich die finanzlage des kunden ändert, dann kann der dispo gesenkt oder gestrichen werden. die aufklärung für den kunden erfolgt über den kontoauszugsdrucker, dass müsste normalerweise schon mitteilungspflichtig sein.

Nicht gerade kundenfreundlich. Ich habe mein Konto schon seit 20 Jahren auf ein und derselben Bank und mein Dispo wurde nie verändert und es gab immer wieder Zeiten zu denen lediglich Sozialhilfe kam statt eines Monatsgehalts einer Vollzeitstelle. Und ich habe einen Dispo von drei angenommenen Monatsgehältern.

Das nenne ich kundenfreundlich und deshalb bin ich immer noch Kunde dieser Bank, obwohl ich schon seit Jahren in ein anderes Bundesland gezogen bin (dank online-banking).

Ich vermute allerdings, dass die Umsätze genauer inspiziert werden und dies ausschlaggebend ist für solche Entscheidungen. Ich persönlich würde nach einer solchen Aktion sobald wie möglich die Bank wechseln. Wer einmal in finanzielle Not geraten ist, weiss was es bedeutet, wenn man dann noch plötzlich den dringend gebrauchten Dispo gestrichen bekommt. Ist doch ersichtlich, dass man in diesem Moment nicht zurückzahlen kann.

Verzockt

Einleitung: Hingerissen von meinem unverbesserlichen Zockertrieb habe ich im letzten Jahr u.a. einige Positionen Optionsscheine erworben, die bei Fälligkeit entweder total wertlos waren oder mit noch 0,001 € (in Worten: ein Zehntel Cent) pro Stück verkauft werden konnten. Im letzteren Fall ist die Differenz zwischen Veräußerungserlös und Anschaffungskosten jeweils in meinem bei der Bank geführten "Verlusttopf" gelandet.

In den übrigen Fällen hat mir die Bank lediglich ein freundliches Schreiben geschickt und mitgeteilt, dass die Wertpapierposition aus dem Depot wegen totaler Wertlosigkeit ausgebucht worden ist.

In beiden Fällen ist das Geld weg - so weit, so gut. Bei dem, was im Verlusttopf landet, kann ich aber wenigstens, falls mal wieder fette Jahre kommen sollten, noch gegen spätere Gewinne aufrechnen. Die Totalverluste hingegen tauchen nirgends auf und auch das Finanzamt erfährt nicht automatisch davon.

Fragen: Sind auch diese Totalverluste, bei denen die Papiere einfach ausgebucht werden und die Anschaffungskosten sozusagen im Sande versickern, einkommensteuerlich irgendwie verwertbar? Ich denke ja spontan an (negative) Gewinne aus Veräußerungsgeschäften (§ 20 Abs. 2 EStG), aber da zuckt meine Bank mit den Schultern und sagt: Geht wohl net, eine Veräußerung hat ja gar nicht stattgefunden, die Papiere sind einfach von einem schwarzen Loch aufgesogen worden.

Da regt sich in mir wiederum etwas Ärger, hervorgerufen durch sich aufdrängende Analogien zu anderen Einkunftsarten. Wenn ich z.B. an einer Kapitalgesellschaft beteiligt bin, die pleite geht, ist meine Einlage auch weg, aber über § 17 EStG kriege ich den Verlust in meine Steuererklärung. Wieso soll es bei Veräußerung zum Preis von nahezu Null möglich sein, aber bei Verlust durch Totalnull nicht - klafft da nicht eine ausfüllungsbedürftige Lücke im Gesetz?

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Sind die Zinsforderungen der Bank in diesem Fall erlaubt (Insolvenz?

Hallo und guten Abend zusammen,

ich habe eine Frage zu einem Darlehn. Es wird gewiss noch ein Rat von fachmännischer Seite eingeholt, jedoch hoffe ich schon einmal auf Antworten, die eine gewisse Richtung in dieser Situation aufzeigen könnten.

Es geht um folgendes. Für eine GmbH wurde ein Darlehn aufgenommen und da die Bank sich auf die Gewährung ohne selbstschuldnerische Haftung der Gesellschafter darauf eingelassen hätte, wurde ein Privathaus als Sicherheit hinterlegt. Kurz und knapp: Es kam zur Insolvenz und nun blieben noch Restschulden aus diesem Darlehn zurück. Die Bank überführt das Geschäftsdarlehn (Kündigung seitens der Bank) nun auf die Gesellschafter als Privatpersonen. Soweit eigentlich in Ordnung, da ja auch privat die Haftung übernommen wurde.

Nun möchte die Bank, obwohl das Darlehn eigenlich nur auf die Privatpersonen übertragen wird, zusätzlich noch Vorzugszinsen bzw. eine Vorfälligkeitsentschädigug haben. Es ergibt sich aber, meiner Meinung nach, der Sinn nicht so ganz. Das Darlehn wird ja quasi privat einfach nur weitergeführt und bekommt die Zinsen dann eben nicht von der GmbH, sondern von den Privatpersonen. Es gehen also der Bank keinerlei Zinsen verloren und erleidet auch keinen Schaden. Dennoch sollen zusätzlich diese Zinsen der Vorfälligkeitsentschädigung oben drauf geschlagen werden. Da es privat fortgeführt wird bzw. übertragen wird, entsteht ja nur im ersten Augenblick durch die Kündigung eine Vorfälligkeit und dann daraus ein resultierender Anspruch der Bank. Durch die Fortführung sollte dies aber doch wieder hinfällig sein, oder?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten und Meinungen! Ich habe es nur grob angeschnitten, um es einerseits knapp zu halten und andererseits, weil ich nicht vollkommen ins Geschehen eingebunden bin und selbst nur um Rat gefragt wurde, aber ehrlich gesagt überfragt war.

Vielen Dank!

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Keine Auszahlung vom Bankkonto (Deutsche Bank) möglich trotz Guthaben und P-Konto. Wieso ?

Folgendes Szenario:

Ich habe auf meinem Konto ein Guthaben von 500 Euro. Dieses Guthaben ist zweifelsohne auch verfügbar und es handelt sich bei dem Gironkonto um ein P-Konto.

Nun kann ich mittlerweile (seit ca. 2 Wochen) nicht mehr ins Onlinebanking und ich habe von der deutschen Bank eine Kündigung meines Kontos zum 28.12.2011 per Post erhalten.

Ich kann am Banlautomaten und Kontoauszugsautomaten alles überprüfen, Kontostand checken und er gibt mir die Karte auch wieder aus. Die "Auszahlungsfunktion" ist allerdings deaktiviert und ich weiß nicht warum...

Zuerst habe ich gedacht, dass es evtl. daran liegt, dass ich im letzten Monat bereits mein zu verfügung stehendes Guthaben (P-Konto ja ~1028 €) aufgebraucht habe. Nun ist aber wieder der Monatserste und das Guthaben ist 100 & frei, ich kann es aber nicht abheben.

Es erfolgte soeben ein Anruf bei der Deutschen Bank Zentrale und mir wurde mitgeteilt, dass mein Konto nicht mehr in meiner Filiale, sondern von der Kreditbetreuung in Essen geführt wird. Man gab mir eine Telefonnummer in Essen unter der ich mich melden soll. Nun ist dort aber heute Feiertag.

Ich benötige das Geld relativ dringen dund überlege nun zu meiner Filiale zu fahren (ca. 40km entfernt). Kann ich mir den Weg sparen ? Denn die Frau am Telefon sagte, dass mir da wohl nur die Kreditbetreuung Auskunft geben kann.

Kennt sich in dem Bereich jemand aus oder kann aus Erfahrung sagen wann und warum sowas passiert ? Können die das Geld einfach einbehalten ? Oder zahlt man es mir am Schalter aus ? Ich bin etwas ratlos.

Vivien

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