Geldzugabe bei Beiliedsschreiben? Macht man das heutzutage? Nachbarin ist gestorben.

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4 Antworten

Das sog. Kranzgeld ist durchaus üblich, wenn man denn nicht direkt in der Nachbarschaft für einen eigenen Kranz mit Schleife sammelt - es sein denn, dies in der Traueranzeige ausdrücklich unerwünscht oder es wurde um eine gemeinnützige Spende gebeten.

Dann sollen die Hinterbleibenn das für die nächste Grabpflege verwenden können.

G imager761

althaus 29.01.2013, 19:31

Ich denke ich warte die die Todesanzeige ab. Wann übergibt man das Schreiben?

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Niklaus 30.01.2013, 09:18

Ich dachte immer Kranzgeld ist was anderes :-))

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Ja, das macht man heutzutage mehr denn je.

Eine Beileidskarte, die den Hinweis enthält, dass das Geld z.B. für die Grabpflege genutzt werden soll, kann man vor- während oder nach der Beerdigung abgeben.

Damit macht man nichts falsch.

althaus 29.01.2013, 19:32

Danke!

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Geldgeschenke für die Hinterbliebenen sind eher die Ausnahme. Häufiger findert man " wir bitten von Blumen oder Kränzen abszusehen, statt dessen jedoch um Überweisung auf Kto. xxx als Spende für xxxxxx" Das geht dann normalerweise an eine gemeinnützige Einrichtung.

althaus 29.01.2013, 19:28

Ich denke aber, daß wir nicht so ein Schreiben bekommen werden, da wir sie ja nicht gut genug kennen. Danke für Deinen Beitrag. Sowas habe ich auch schon mal gehört.

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Wenn man zeigen will, dass einem der Verstorbene wichtig war, geht man auf die Beerdigung. Das genügt.

Wenn mir einer 20 Euro in die Hand drücken würde, empfände ich das als Beleidigung.

Niklaus 30.01.2013, 09:20

Sorry aber das ist eine quere Einstellung. Jeder weiß wozu das Geld ist. Nämlich um auch um die Grabkosten und Beerdigung von bis 5000 € zu bezahlen. Denn nicht jeder hat das Geld für diese Kosten.

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