Beschäftigungsverbot während Schwangerschaft-schlecht für Renten-Beitragszeiten?

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Bei Arbeitsunfähigkeit wird erst durch Lohnfortzahlung, dann durch Krankengeld weiterhin in die Rentenkasse eingezahlt. Nur bei Bezug von ALG II werden die Beitragszeiten nicht berücksichtigt.

Während des Beschäftigungsverbotes bei Schwangerschaft gilt: Nach § 11 Abs. 1 S. 1 MuSchG behält die schwangere Frau den Anspruch auf den bisherigen Durchschnittsverdienst, wenn sie aufgrund eines allgemeinen oder individuellen Beschäftigungsverbots ganz oder zum Teil vor Beginn oder nach Ende der Schutzfrist mit der Arbeitsleistung aussetzt oder wenn sie auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz umgesetzt worden ist.

Von daher entsteht keine Lücke in der Rentenversicherung.

Hallo,

alle diese Zeiten werden bei der Rente angerechnet, wenn auch ggf. nicht ganz so hoch bzw. so wertvoll. Das gleiche gilt auch bei der Schwangerschaft.

Viel Glück

Barmer

Man ist während der Schwangerschaft -auch mit BV-ja angestellt u. somit in der Rentenversicherung versichert.

Krankengeld nach Elternzeit?

Hallo! Ich habe drei Kinder. Zwillinge, 8 Jahre alt und eine 2jährige Tochter. Nach der Elternzeit der Zwillinge habe ich vor ca. 4,5 Jahren meine Vollzeitstelle (die ich vor den Kindern hatte) gekürzt auf 15 Stunden/Woche.

Ich wurde dann im Oktober 2010 wieder schwanger und war sofort nach "Verkündung der Schwangerschaft" zunächst 6 Wochen krank geschrieben. Leider weiß ich heute nicht mehr, ob mein Arzt damals die Krankschreibung mit diesem Krankheitsschlüssel Depressionen begründete oder "Allgemeines Unwohlsein" wegen starker Übelkeit.

Nach den 6 Wochen schrieb er mir Beschäftigungsverbot aus (ich kam also nicht ins Krankengeld), sondern hatte die Lohnfortzahlung bis Eintritt des Mutterschutzes. Auch hier weiß ich leider nicht mehr wie er dieses begründete. Es ging eben nur um das Thema Depressionen und starke Schwangerschaftsübelkeit.

Vom 01.02. bis 31.07.2013 fing ich dann auf 450,- Euro Basis wieder an bei meinem Arbeitgeber zu arbeiten. Am 01.08.2013 sollte ich nach der Elternzeit meine Arbeit wieder aufnehmen. Da ich noch soviel Resturlaub aus den Vorjahren habe (wegen des Beschäftigungsverbotes) habe ich nun seit 5 Wochen Urlaub und müsste meinen Dienst am 29.08.2013 wieder aufnehmen.

In der Zwischenzeit wurden auch meine Stunden von Seiten des Arbeitgebers erhöht von 15 auf 18 Stunden.

Da dieses nie in meinem Sinne war und ich auch arg Probleme mit der Kinderbetreuung habe, brach meine Krankheit wieder in vollen Zügen aus.

Aus gesundheitlichen Gründen fühle ich mich nun nicht in der Lage meinen Dienst in wenigen Tagen wieder aufzunehmen.

Mein Arbeitgeber weiß nichts von meinen Depressionen. In der Zwischenzeit habe ich auch eine Schwerbehinderung beantragt, jedoch noch keine Antwort.

Frage: Wenn ich nach der Elternzeit krank starte, wie sieht dass dann nach 6 Wochen mit Krankengeld aus??? Ich war vor der Elternzeit auch bereits krank geschrieben wie oben erwähnt, jedoch weiß ich nicht ob der Gynäkologe das mit den Depressionen oder der allgemeinen Schwangerschaftsübelkeit begründet hat.

Mein Hausarzt würde mich ja jetzt wegen der Depressionen krank schreiben. Bringt es mich weiter mich vielleicht erstmal eine Woche zur Arbeit zu quälen? Das Problem ist, ich habe echt Angst dass meine Lichter in Kürze ausgehen, ich kann ja schon nicht mehr geradeaus gucken so schwindelig ist mir!

Ich habe am Dienstag, 27.08. bei meinen Hausarzt einen Termin um mit Ihm zu sprechen und eine Woche später bei unserem Betriebsarzt und meine Lage zu schildern.

Würde ich nach 6 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse erhalten oder stehe ich dann urplötzlich mit NICHTS da????

Ich danke fürs Lesen und für Ihre Antworten!!!

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Elterngeld läuft aus - welche KV für das dritte Elternzeit-Jahr?

Folgende Situation: Meine Frau war in einem befristeten Arbeitsverhältnis, als sie schwanger wurde. Das Kind kam im Juli 2010 zu Welt, der Arbeitsvertrag lief anschließend aus. Das Elterngeld haben wird halbiert (die monatlichen Raten), so dass es zwei Jahre lang gezahlt wird. So lange ist sie auch in der GKV. Jetzt läuft das im Sommer aus. Meine Frau möchte gern das dritte Jahr Elternzeit noch nehmen, hat aber das Problem, wie sie ihre KV abdeckt. Ich bin privat versichert und habe folgenden Wissensstand: 1. Sie versichert sich und unseren Sohn auch privat (Kosten: Angebot der PKV kommt noch). 2. Sie schließt eine freiwillige GKV ab (Kosten: 306 €/Monat). 3. Sie meldet sich arbeitslos, um damit pflichtversichert zu sein, obwohl sie noch ein Jahr zu Hause bleiben möchte - nicht ganz elegant...

In einer anderen Quelle heißt es: "Lag während der Schwangerschaft eine versicherungspflichtige Beschäftigung vor, steht einem für die drei Jahre [Elternzeit?] eine beitragsfreie Versicherung zu." Wie bekommt man die?

Gibt es Alternativen? Habe ich einen oder mehrere Denkfehler in meiner Übersicht? Würde mich über Meinungen und Hilfestellungen freuen.

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Minijob kein Vertrag - Schwangerschaftsrecht !!!!

Hallo ,

Ich arbeite seit mitte Januar ´10 in einer Imbissbude auf 400€ Basis - allerdings ohne Vertrag ! Gestern hat mein Chef erfahren das Ich Schwanger bin ( 20 ssw ) , hab es vorher verschwiegen.Gestern Abend bin ich von der Arbeit gekommen und bin nervlich zussammen gebrochen ,bin dann zu Doc gefahren ,Sie hat mir wegen denn ganzen Stress mit mein Chef ein Beschäftigungsverbot bekommen, halte es hauch nicht mehr mit mein Chef aus !!!. Mein Fragen :

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