Ackerland aus Erbe 5 Jahre nicht verkaufbar, da es als Betriebsvermögen geführt wird?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also die 5 Jahresfrist kenne ich so nicht.

Es stellt sich die Frage, warum das Pachtland als Betriebsvermögen geführt werden soll?

Verkauft werden kann es jederzeit. Die Frage die sich dabei stellt ist nur, ob und wenn ja, wie viel Steuern darauf zu zahlen sind.

Da Landwirtschaft im Steuerbereich schon viele Sonderregeln hat, sollte die Schwiegermutter sich mal an eine landwirtschaftliche Buchstelle werden. 

Es wären mit Sicherheit verschiedene Optionen möglich:

1. Verkauf des Betriebsvermögens (also des gesamten Ackerlands) mit eventuellen Vergünstigungen bei Betriebsaufgabe.

2. Entnahme aus dem Betriebsvermögen (mögliche Steuerfolge) und später Verkauf als Bauland ohne Steuerfolgen.

3. Einfache Weiterführung als Pachtland.

Aber wie schon geschrieben, das ist ein Fall für Spezialisten.

die 5 Jahresfrist dürfte ausschl. die Erbschaftssteuer betreffen, da ich ansonten auch keine 5-Jahres-Frist kenne

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Jetzt verstehe ich. Auf das Ackerland ist keine Erbschaftssteuer zu bezahlen, wenn es 5 Jahre als Betriebsvermögen behalten wird.

Ziel ist es so wenig wie möglich Erbschaftssteuer zu bezahlen.

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Natürlich darf es verkauft werden. Wer behauptet denn sowas?

Es lohnt sich allerdings eventuell, das Land noch fünf Jahre zu behalten, da dann der Wert des Betriebsvermögens bei der Berechnung der Erbschaftsteuer außer Ansatz bleibt.

Einkommensteuerlich bleibt das Grundstück ja ohnehin stets steuerverstrickt.

Das hört sich gut an, dass wenn das Ackerland als Betriebsvermögen 5 Jahre behalten wird, dann keine Erbschaftssteuer bezahlt werden muss. Die 5-Jahres-Frist läuft dann ab dem Todeszeitpunkt desjenigen der vererbt?

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@Larissa75

So einfach ist es leider nicht, das wollte ich mit dem Wort "eventuell" andeuten.

Hier ist eine Beratung angebracht. Da wird nämlich gezielt nachgefragt.

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Betriebsaufgabe geplant - wie vorgehen?

Hallo Foristi,

ein lockerer Bekannter und ehemaliger Geschäftspartner will seine freiberufliche Beratertätigkeit altersbedingt zum Jahresende aufgeben und endgültig nach Mallorca gehen.

Er hat die ganzen Jahre hindurch per E/Ü-Ermittlung seinen Gewinn ermittelt, ordnungsgemäß USt berechnet und abgeführt.

Er hat selbst die Buchhaltung geführt. Sein "Büro" beschränkte sich auf einen Telefonanschluß, einen Laptop und einen Drucker, sowie ein Handy - kein Kfz im Betriebsvermögen. Betriebliche Rückstellungen gibt es auch nicht. Angestellte gab es nicht - eine klassische Einmann-GbR also.

Nun zur eigentlichen Frage:

Wie soll er nun vorgehen? Dem Finanzamt formlos (?) mitteilen, dass er seinen Betrieb zum Jahreswechsel aufgibt? Umsatzsteuervoranmeldung zum 10 01.2015 einreichen und Jahresumsatzsteuermeldung für 2014 erstellen und ebenfalls im Januar 2015 einreichen?

Seine Büroausstattung ist schon längst abgeschrieben, steht also mit je 1 € im Anlageverzeichnis. Diese Ausstattung will er in sein Privatvermögen übernehmen, da die Geräte zu alt sind um sie noch zu verkaufen. Laptop und Drucker sind über 5 Jahre alt. Das Handy ist noch älter.

Wie soll er einen Wert dafür ermitteln? Muss er das überhaupt oder gilt der "Buchwert"?

Da ich kein Steuerberater bin und davon wirklich keine Ahnung habe, stelle ich hier diese Frage natürlich auch aus eigenem Interesse - schließlich werde ich in ein paar Jahren in eine ähnliche Situation geraten. ... Mallorca reizt mich nämlich auch als Ruhesitz ...;-)

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Alte Steuerschuld man lebt aber seit fast 13 Jahren in USA

Hallo,

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