Ausländer ist nicht krankenversichert – Angabe der Krankenversicherung im Arbeitsvertrag des Minijobs?

Sehr geehrte Community von finanzfrage,

ein Ausländer kommt von außerhalb der EU zum Studium nach Deutschland. Während des Aufenthalts ist er nur über eine internationale Reisekrankenversicherung geschützt. Das akzeptiert die Ausländerbehörde so.

Die Reise-Krankenversicherung läuft ab. Der Ausländer erneuert sie nicht. -> Heiratet in Deutschland und beantragt ein entsprechende Visum.

Eine Prüfung des Krankenversicherungsschutzes findet bei der Vergabe des neuen Visums nicht statt.

Der Ausländer verbringt ca. 20 Monate ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland.

Dann nimmt er einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) auf.

Im Arbeitsvertrag des Minijobs wird nun nach dem Namen der Krankenversicherung und einer Kopie der Gesundheitskarte gefragt.

Es liegt lediglich eine Sozialversicherungsnummer vor.

Der Ausländer möchte die entfallenen Beiträge zur Krankenversicherung zurückzahlen und möglichst sofort einer Kasse beitreten, um die Unterlagen bei seinem Arbeitgeber vollständig einreichen zu können.

Nun meine Fragen zum Thema:

  1. An wen soll er sich zunächst wenden?
  2. Wie kann er sich bei einer neuen Kasse anmelden?
  3. Was soll er dem Arbeitgeber mitteilen?
  4. Braucht der Arbeitgeber nur die Sozialversicherungsnummer oder kommt es möglicherweise zu Schwierigkeiten, wenn keine Gesundheitskarte und kein Name der Krankenkasse vorliegt?

vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und beste Grüße

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Private KK oder freiwillg gesetzlich versichert bleiben?

Hallo, habe mich schon so tief in diese Thematik eingearbeitet, kenne schon fast alle Tarife auswendig. Kann mich aber dennoch nicht entscheiden, ob ich in der freiwillig gesetzlichen bleiben oder mich privat versichern soll (bin selbstständig). Das Problem ist, ich habe Schilddrüsenunterfunktion, Gallensteine, Eisenmangel, Knoten im Hals, Vitamit D Mangel, Magnesiummangel, Laktoseintoleranz, kurzsichtig, das habe ich alles letztes Jahr erfahren (außer Kurzsichtigkeit) , alles auf einmal....ganz schön viel, habe immer gedacht, dass ich gesund bin....fühle mich aber recht gut! Habe das bei einer privaten KK alles aufgezählt, die wollten 30-40% Risikozuschlag!!!

Habe jetzt meine Bedenken, ob ich mit all diesen Krankheiten in die private wechseln soll. Diese Gedanken machen mich schon so fertig. Je höher mein Einkommen steigt, desto mehr will die KK von mir haben und das tut weh....aber bei der privaten würde es nach einpaar Jahren wahrscheinlich genau so aussehen, da die Beiträge relativ schnell steigen...und man kann ja später schlecht raus aus der privaten KV

Wird man bei den Ärzten eigentlich mit der freiwililgen KV genau so behandelt wie mit der privaten? Es hat mich schon sehr gewundert, dass ich jahrelang gesund war, es wurde nie etwas untersucht und seit ich in der freiwillig gesetzlichen bin, werden alle möglichen Untersuchungen gemacht und ich muss nie warten...

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