Ich würde noch ein bisschen durchhalten. Und Kontakt zur alten Firma halten. Vielleicht klappt das bald, mit der Anstellung dort.

Natürlich kannst Du zusätzlich Dich mal umschauen, wo es noch freie Stellen gibt.

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Leider ist es so, wie wilees geschrieben hat. Da Du mit einem Betrag von mindestens 2 Monatsmieten im Rückstand bist, kann die VErmieterin fristlos kündigen. Das geht auch, wenn das nicht die Miete, sondern die Kaution ist.

Aber noch ist Polen nicht verloren: Wenn Du die Kaution nachzahlst (spätestens 2 Monaten, nachdem Klage erhoben wurde) dann wird die Kündigung unwirksam. § 569 BGB - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de) Und Du kannst drin bleiben. Problem ist aber, dass dann Prozesskosten auf Dich zukommen. Du solltest Dich also schnell um die Kaution kümmern, wenigstens mal einen Teil davon zahlen. Vielleicht wartet die Vermieterin damit, Räumungsklage zu erheben. Vielleicht solltest Du mit ihr sprechen und ihr sagen, dass Du das Geld schnell beschaffst. Dann sparst Du Dir die Prozesskosten.

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Wenn Du einen GV einstellst, dann geht das. Dann bist Du zeitlich und finanziell flexibel. Und Du kannst Deinen bisherigen Job machen und nebenher Dich um Deine GmbH kümmern.

Sinnvoll ist aber eine genaue Beratung durch einen Steuerberater. Damit nichts schief geht.

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Kaufen

Ich würde sagen kaufen. Mit 50 hast Du eine Lebenserwartung von locker 35 Jahren. Da lohnt sich der Kauf.

Du kannst die Wohnung später mal wieder verkaufen, wenn sich die Umstände ändern sollten.

Es gibt auch Modelle, wonach man eine eigne Immobilie mit einem Rentenvertrag beleiht (Eigentum wird auf Vertragspartner überschrieben, ein lebenslanges Wohnrecht und Grundschuld für die lebenslange Rente ins GB eingetragen) und sich eine lebenslange Rente auszahlen lassen kann. Wenn man dann das Zeitliche gesegnet hat, bekommt der Vertragspartner die Immobilie. Mit einem solchen Modell kann man in der eigenen Wohnung wohnen und sich trotzdem den Wert zu Lebzeiten auszahlen lassen. Wichtig dabei: Beratung durch einen Notar, etc.

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Du kannst Dir einen Notar Deines Vertrauens aussuchen. Der macht aber nur die Formalitäten, wie Verkauf Deines Hausanteils. Er kann nur beraten, wie hoch Dein Erbteil ist.

Auf die Höhe der Summe nimmt er keinen Einfluss. Das musst Du selber rausfinden und aushandeln. Notfalls könnt ihr einen Sachverständigen fragen, wie hoch der Preis vom Haus ist. (Kostet aber Geld.) Z.B. Anfrage beim Gutachterausschuss in Eurer Stadt.

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Verbindliche Auskünfte erteilt die DRV.

Meine Einschätzung:

Die Ehefrau wird weiterhin privat versichert sein. Die Rentenbeiträge aus der DRV werden brutto ausgezahlt, also ohne einen Abzug für die Krankenkasse. Denn die Frau ist nicht Mitglied in der "Krankenversicherung der Rentner."

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Keine Steuern musst Du bezahlen, wenn Du die Immobile länger als 10 Jahre hast, oder wenn Du in den letzten 3 Jahren vor dem Verkauf selber drin gewohnt hast.

Ansonsten muss nur der "Gewinn" versteuert werden. Also grob gesagt Gewinn= Verkaufspreis minus alle Ausgaben (Kaufpreis, Notarkosten, Maklerkosten, Vorfälligkeitsentschädigung, ...) Das was übrig bleibt ist der Gewinn und den musst Du mit deinem Einkommenssteuersatz versteuern.

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Das muss ich mir merken: "Junger Wein und alte Weiber sind die besten Zeitvertreiber..."

Aber zur Frage: Der Hauskäufer haftet nicht. Denn er hat für das Haus den Kaufpreis bezahlt. Mehr muss er nicht bezahlen. Er ist nicht dafür verantwortlich, was der Verkäufer mit seinem Geld macht.

Ausnahme: Wenn das Haus (zum Teil) verschenkt wurde. Wenn also der Kaufpreis deutlich unterhalb vom Wert des Hauses liegt. Dann besteht die Möglichkeit, dass der geschenkte Teil zurückgefordert werden kann. § 528 BGB - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de)

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Dann bist Du Doppelstaatlerin, Deutsch und Kasachisch, die in Deutschland lebt aber einen Bezug zur russischen Kultur hat. Wenn Du die kasachische Staatsbürgerschaft ablegst, bist Du Deutsche.

PS. Ich hoffe, Du gehörst nicht zu den Leuten, die jeden Tag russische Staatspropaganda im Fernsehen anschauen und den Putin bewundern. Zur deutschen Kultur gehört heute, eine Aversion gegen autoritäre Regime zu haben.

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Das ist nicht korrekt. Als unter 18-Jährige darfst Du pro Tag höchstens 8 Stunden arbeiten. (Jugendarbeitsschutzgesetz)

Komisch sind auch die langen Pausen. Das könnte vermutlich auch nicht gehen. Mit diesen Pausen zieht sich der Arbeitstag sehr in die Länge.

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Es ist gut, wenn Ihr ein bisschen Angst habt und verzweifelt seid. Das gehört zum Klauen dazu!

Aber trotzdem: Der Kopf bleibt drauf und die Sonne wird morgen wieder aufgehen.

Ihr werdet eine "Gebühr" an dm/Müller zahlen müssen. So 100 Euro. Außerdem werdet ihr Hausverbot erteilt bekommen.

Was aus dem Ermittlungsverfahren wird, wird sich zeigen. Wenn ihr euch entschuldigt und die geklauten Sachen bezahlt, dann kann es sein, dass das Verfahren eingestellt wird. Dann gibt es keine Strafe. Ansonsten könntet ihr Sozialstunden aufgebrummt bekommen, z.B. 25 Stunden Arbeit im Altersheim. Also wie gesagt, alles etwas unangenehm, aber der Kopf bleibt oben. Und in zwei Jahren ist das vergessen.

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Täuschungsversuch an der Uni?

Hallo,

ich habe das Problem, dass mir Betrug vorgeworfen wird. Ich habe eine Klausur geschrieben. In der Klausur habe ich alles auf Konzept geschrieben, was ich weiß (ohne die Klausur vorher angeschaut zu haben). Also auch Sachen die nicht gefragt wurden, die ich später nicht gebraucht habe.

Jetzt sagt der Professor, dass ich das Konzeptpapier mitgebracht habe.

Seine Argumentation ist, dass das Konzeptpapier, das er ausgegeben hat nur kariert gewesen sein soll und das, welches ich beschrieben habe blanko ist. Er habe alle Blätter genau abgezählt und das Blanko sei Zuviel.

Ich bestehe weiter darauf, dass ich nicht beschissen habe und das Papier vermutlich dazwischen gerutscht ist. Alle Konzeptpapiere (das beschriebene und das andere) sind mit Uni Siegel. Zudem ist mir bei der Abgabe da abgeschriebene Papier rausgerutscht und ich hätte es fast vergessen abzugeben und er meinte dann beim Telefonat später das hätte ich mit Absicht gemacht, weil ich es nich abgeben wollte sondern wieder mitnehmen. Seine Theorie: ich habe das Konzept bei einer anderen Klausur mitgenommen und daheim beschrieben und dann mitgebracht. Es geht jetzt vor den Prüfungsausschuss. Während der Klausur wurde mir nicht vorgeworfen gespickt zu haben. Er reif mich erst nach der Klausur an. Es wurde erst nach der Klausur „festgestellt“.
meine Frage: was passiert jetzt bzw. Was droht mir? Habe öfters gelesen, dass ich beweisen muss nicht gespickt zu haben, aber wie? Und kann ich exmatrikuliert werden?
vielen Dank

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Wenn Dir eine Schummelei nachzuweisen ist, dann wird die Klausur als "nicht bestanden" beurteilt. Da geht die Welt nicht unter. Und andere haben auch schon geschummelt. :)

Und Du musst nicht beweisen, nicht gespickt zu haben! Die Beweislast ist umgekehrt: Die Prüfungsbehörde muss beweisen können, dass Du geschummelt hast. Wenn es nicht beweisbar ist, dann muss die Prüfung anerkannt werden. Dann gewinnst Du. Das ist auch gerichtlich überprüfbar.

Eine Exmatrikulation ist wohl nicht zu erwarten. Der "Rat zu gehen" ist seit dem Mittelalter die Höchststrafe an der Universitas. Bei einem einmaligen Schummeln wäre das unverhältnismäßig. Da müsstest Du schon mehrfach betrügen oder wenigstens den Professor verprügeln. Also keine Sorge.

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Der Gerichtsvollzieher ist als Amtsträger zur Verschwiegenheit verpflichtet, ansonsten macht er sich strafbar nach § 203 StGB.

Probleme entstehen aber, wenn der Schuldner mit anderen Leuten, z.B. Familienmitglieder in einer Wohnung zusammen lebt. Dann ist es möglich, dass der Gerichtsvollzieher alles pfänden kann, was pfändbar ist und was in dieser gemeinsamen Wohnung vorhanden ist. Nur wenn nachweisbar ist, dass nicht der Schuldner der Eigentümer ist, ist eine Verwertung ausgeschossen. In diesem Zusammenhang kann der Gerichtsvollzieher die anderen Bewohner darüber informieren, in welcher Höhe er gegen wen vollstrecken will.

Ich weiss, manche Gerichtsvollzieher sind dabei ziemlich geschwätzig und verkennen schnell die Grenzen ihrer Verschwiegenheitspflicht. Die Ausbildung unserer Gerichtsvollzieher ist leider ziemlich schlecht. Das ist nur eine Schmalspurausbildung. Trotzdem solltest Du gute Mine zum bösen Spiel machen und versuchen, das Beste aus der Sache zu machen. Es wird Dir helfen, es nicht persönlich zu nehmen.

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Du musst das erst dann, wenn das auf Dauer angelegt ist und Du nachhaltig Gewinn erzielen willst. Wenn Du das nur erst mal ausprobieren willst und womöglich in 3 Wochen wieder aufgibst, dann brauchst Du kein Gewerbe anmelden.

Mache es erst mal eine Weile. Und wenn es gut und dauerhaft läuft, kannst Du ein Gewerbe anmelden.

Ansonsten kannst Du bei der Gewerbebehörde mal anrufen und fragen, ob Du das gleich anmelden musst.

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Bis ihr einen Notartermin habt, das kann schon noch 4 oder 6 Wochen dauern. Dann muss eine Finanzierungsgrundschuld im Grundbuch eingetragen werden, eventuell müssen alte Belastungen im Grundbuch gelöscht werden, dann erst bekommt ihr - üblicherweise - eine Zahlungsmitteilung vom Notar. Da habt ihr dann auch noch eine Frist von mehreren Wochen. Also das kann schon schneller gehen als 5 Monate. Aber drei bis vier Monate wird das allemal dauern. Deshalb könnte der Zeitrahmen vom Finanzberater passen.

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Nein, dürfen sie nicht. Die Gebühr für die Erstberatung darf nicht zusätzlich berechnet werden. Sie muss, wenn der Anwalt an der Sache weiter arbeitet, auf weitere Gebühren angerechnet werden.

Wenn der Anwalt also den Fall weiter betreut, wird er keine Rechnung für die Erstberatung stellen oder eine bereits berechnete Erstberatungsgebühr mit den weiteren Gebühren verrechnen. Deine bisherigen Anwälte haben also keine Kulanz gezeigt, sondern sich nur ans Gesetz gehalten. §34 Abs. 2 RVG. § 34 RVG - Einzelnorm (gesetze-im-internet.de)

PS. Gruß an Don Quijote

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Wenn Du den Job kündigst, kann wird zwar ALG 2 bezahlt. Aber es kann für 3 Monate um 30% gekürzt werden, wenn Du für die Kündigung keinen "wichtigen Grund" hast.

Mobbing durch einen Ex kann ein "wichtiger Grund" sein. Wichtig ist deshalb, dass Du nachweisen kannst, dass Du wieder gemobbt wirst und deshalb den Job kündigen musstest. Wenn Du ins Frauenhaus flüchtest, ist das schon mal ein starkes Indiz für das Mobben. Gut wäre, wenn andere Dinge dazu kämen, wie dass Du Dich zur Wehr setzt, durch eine Strafanzeige oder indem Du versuchst, ein Kontaktverbot gegen ihn zu erwirken.

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Wenn Dein Nachbar Dich verletzt, dann wird die Polizei nicht mehr auf seiner Seite sein. Dasselbe gilt für den Fall, dass er Dir mit Körperverletzungen droht.

Vielleicht solltest Du ihn einfach ignorieren.

Und wenn er dir droht, kannst Du auch eine Strafanzeige machen. Gut wäre es, wenn Du Zeugen hättest.

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Schreibe einfach, dass Du ihn nicht beleidigt hast und seine Behauptungen nicht zutreffend sind.

Dann wird das Verfahren wahrscheinlich eingestellt oder "auf den Privatklageweg verwiesen". Dann hast Du wahrscheinlich Ruhe.

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Der arme Ex. Ich glaube, der hats nicht leicht.

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