Zettel Befreiung Rentenversicherung?

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Ist das normal und Rechtens ?

Yuh.

Muss er das unterschreiben

Nos.

und was bedeutet das eigentlich?

Minijobs sind rentenversicherungspflichtig. Es werden 3,7% vom Lohn einbehalten und zusammen mit dem 15% vom Arbeitgeber dem Rentenkonto des Arbeitnehmers gutgeschrieben. Damit zählt der Minijob als vollwertige Beitragszeit zur Alters- und Erwerbsminderungsrente.

Der Arbeitnehmer kann einen Antrag auf Befreiung stellen, dann zählt der Minijob nicht als Pflichtversicherungszeit und dem Konto des Arbeitnehmers wird nichts gutgeschrieben. Dafür hat er dann aber bis zu 17,- € mehr im Monat Netto.

Befreiung ist Schwachsinn, es sei denn es besteht bereits ein versicherungspflichtiger Hauptjob.

Der Arbeitgeber muß so oder so 15% Beitrag zur RV zahlen. Wenn dein Freund nicht auf die Rentenversicherung verzichtet sondern auch den Eigenbeitrag von 3,7% zahlt, kommt der ganze Betrag 18,7% dem Rentenkonto des Freundes zu Gute.

Es ist die Entscheidung des Freundes, verzichten, dafür dürfte das Formular sein, oder nicht.

Aber es wird ein Mindest-Eigenbeitrag gefordert, der sich von 170/175€ berechnet. Wenn der Lohn darunter liegt, könnte man über einen Verzicht nachdenken.

Bei einem Minijob ist inzwischen die Rechtlage so, das der AG vom den Gehalt einen Anteil an die Rentenversicherung zahlen muss.

Das hat den Vorteil für die Minijobber, das sie bei der Rentenversicherung die Jahre angerechnet bekommen und um einen kleinen Betrag ihren Rentenbeitrag erhöhen können. Langfristig macht das dann schon etwas aus...

Da aber viele Minijobber Rentner sind oder viele Minijobber einen Hauptberuf haben, bei dem sie Rentenversicherungsbeitrag zahlen, hat man die Möglichkeit geschaffen, das man sich von dieser Beitragspflicht beim Minijob befreien lassen kann.

Das heisst, möchtest, du das von deinen Gehalt einen kleinen Beitrag an die Renteversicherung gezahlt wird, das erhöht später deine Rente. Dann mache nichts.

Möchtest du das nicht, dann gebe diesen Zettel ab.

Du kannst dich auch noch unter www.minijobzentrale.de informieren.

Hallo,

der Arbeitnehmer muß entscheiden, ob er davon Rentenversicherungsbeitrag abführen will oder nicht.

Das ist Gesetz, warum der Arbeitgeber das einholen muß.

Wenn ja, dann werden 16.65€ abgezogen

erfüllt damit rentenrechtliche Wartezeiten

erhöht minimal die Rente

hat Ansprüche aus Leistungen der Rentenversicherung

ist riesterfähig

wenn das ablehnt, dann bekommt er 450€ ausgezahlt und das wars.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232680/publicationFile/63871/minijobs_midijobs_bausteine_fuer_die_rente.pdf

Empfehlung: siehe oben, Rentenversicherungsbeiträge abführen!

Beste Grüße

Dickie59

Das ist so, das Minijobber früher nicht in die Rente einzahlen konnte, heute ,ist das Möglich für die Zeitanrechnung und auch für die Rente, Ich ,wenn ich zurückschaue 20 Jahre Minijob hätten allein der Jahre erheblich was gebracht, ich würde nicht darauf verzichten sondern lieber monatlich die paar € einzahlen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.
In der Anfangzeit des Minijobs wurde es auch bei den Rentenpunkte zugerechnet, wenn ach nicht viel. Aber eine Menge Fliegendreck mach ein Blatt auch schwarz.

Mit freundlichem Gruß

Bley 1914

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