Wieviel Punkte darf eine Zusatzaufgabe haben + ist es erlaubt erst ab 50% richtig zu bewerten?

5 Antworten

zunächst mal zur klärung: schulrecht ist kein bundesrecht, sondern landesrecht. die entsprechenden regelungen findet du also in den schulgesetzen und curricula deines bundeslandes. du kannst dich damit an die elternvertretung deiner schule wenden, wenn es dir selbst nicht möglich ist die entsprechenden regelungen zu finden.

Ohne in irgend ein Schulrecht hineingeschaut zu haben.... Ich WETTE, dass es keine Regelung gibt, die man hier im Interesse der Kinder gegen den Lehrer vortragen kann. Wie sollte die lauten?

Selbst wenn es einen Schwellwert nicht geben darf. Das Problem, vielleicht kann man einmal rückwirkend die Note damit um max. 4 Punkte verbessern, aber wichtiger sind doch die Noten in der Zukunft, und wenn der Lehrer sich denkt, "wenn ich eine Zusatzaufgabe mache, dann mit einem Schwellwert" ist die Gefahr ganz groß, dass er in Zukunft gar keine mehr macht (denn der Zwang dazu, den kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen), wenn er nicht so darf wie er will....

also ich würde von jeglichem Stress abraten, ein höfliches, persönliches Gespräch wäre hilfreicher...

THX...werde mich mal auf die Suche machen.

Sehe ich das richtig, dass es 60 Punkte die "volle" Punktzahl waren und die Zusatzaufgabe nur helfen sollte, die Note zu verbessern? Ich würde mich da nicht beschweren, das ist doch gut für die Kinder.

Diese "50%-Regel" ist schon etwas komisch, was das mit sozial hat, verstehe ich nicht. Aber es geht in der Zusatzaufgabe um "Geschenke", also "Zusatz-Punkte" und da würde ich mich fast auf das alte Sprichwort: "Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht in Maul" zurückziehen... Wenn du dem Lehrer Stress machst, dann lässt er die Zusatzaufgabe weg, dann bekommen viele Kinder schlechtere Noten, dagegen kann man dann wirklich nichts machen, weil eine Zusatzaufgabe ist keine Pflicht .... und die Kinder haben schlechtere Zeugnisse, um sich zu bewerben....

Also mein Fazit: Mal lieb beim Lehrer anfragen, welchen Sinn die 50%-Regelung hat und vielleicht lässt er sie wegfallen, aber auf keinen Fall Stress machen.

Die Frage ist, was sind das für Zusatzaufgaben? Wenn man sie mit Glück richtig lösen kann finde ich das angewendete System gerecht. Wenn nicht dann finde ich die Bewertung auch unfair. Allerdings haben die Lehrer relativ viel Spielraum in der Art der Bewertung.

Kann man die Höchstnote auch ohne Zusatzaufgabe erreichen? Wenn es so ist, dann habt ihr so hart es klingt keinen Grund euch bei diesem Lehrer zu beschweren.

Gibt einen Hintergrund, die Lehrkraft hat des öfteren sehr seltsame Entscheidungen und Meinungen, unter der die ganze Klasse leidet.

Klar ist es schön, wenn die Kinder zusätzliche Punkte gut machen können. Es geht mir mehr um Ihre Kompetenz.

Und ja, es geht mir nur um die Zusatzaufgabe und ich finde schon, dass es sozial (innerhalb der Klasse) ungerecht ist, wenn jemand 5 Punkte bekommt, wenn einer mit 4 richtigen Antworten keine bekommt.

Du kannst auch schon die Punkte für die ersten 4 Aufgaben bekommen. 0-30% ist üblicherweise eine 6 30 bis 50% eine 5. Ab 51% gibts eine 4. Das ist üblicher bewertungsmaßstab. Und 10 Punkte pro Aufgabe macht bei 10 Aufgaben Sinn.

Schon klar, aber nochmal.

Es geht nur um diese Zusatzaufgabe, welche 10 Punkte wert ist, aber erst nach lösen von 50% es Punkte gibt, sprich mind. 5 Punkte. 4 Punkte oder weniger werden nicht gezählt.

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