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Das lässt sich ohne Messung nicht genau sagen. Klar ist der Boiler die ganze Zeit an, aber er arbeitet nicht die ganze Zeit. Und die 1,5kW ist, was er maximal unter voller Arbeit verbraucht. Was der so im Mittel an Strom braucht, lässt sich entweder durch Erfahrungswerte oder eine Messung herausfinden.

Achso... Ja, das ist ein Problem, ich wohne alleine und habe keine erfahrung, wenn ich es von fernwärme machen lasse, dann muss ich 4000€ zahlen, für boiler und heizung... ich weiß nicht ob es sich auszahlt, ich werde vielleicht 7 jahre dort wohnen.. hast du keine erfahrung? vielleicht deine erfahrung mal erwähnen

danke für deine Antwort

Der Verbrauch hängt nicht so sehr von der Leistung des Boilers ab (1,5 kW), sondern vor allem davon, wie viel Warmwasser man entnimmt. Denn dieses Wasser ist es ja, das er erhitzen muss. Daneben braucht er noch etwas Energie für das Halten der Temperatur des bereits erwärmten Wassers.

Die Boiler muss ja die Ganze zeit an sein?

Heizen wird er im Ruhezustand nur eher selten, lediglich nach einer Wasserentnahme muss das neu hinzugekommene Kaltwasser wieder erwärmt werden.

Achso... verstehe, danke, habe ich nicht gewusst

Ich frage jemand, der selber schonmal ..... sowas gehabt hat.

Solche Fragen sind untauglich. Du weißt ja nicht, wie viel Wasser auf welche Temperaturen andere Menschen monatlich aufwärmen und welche Nutzungsgewohnheiten die pflegen. Die Leistung des Boilers (1,5 kW) hat übrigens gar keinen Einfluss auf die Verbrauchskosten. Die entstehen durch drei Umstände:

  1. Solange der Boiler aufgeheizt ist, gibt er ständig nutzlos Wärme an die Umgebung ab. Diese Verlustwärme steigt mit der Wassertemperatur und der Oberfläche des Boilerbehälters. Richtig teuer wird das, wenn der Boiler rund um die Uhr auf eine hohe Temperatur eingeschaltet ist. Ich würde ihn wenigstens nachts ganz abschalten.

  2. Bei jedem Zapfvorgang wird die Warmwasserleitung aufgeheizt und mit warmem Wasser gefüllt. Diese Verlustwärme hängt von der Länge der Warmwasserleitung ab, dessen Temperatur und von den Zapfgewohnheiten.

  3. Und jetzt kommen wir zur Nutzwärme, die ist ganz einfach zu berechnen: Um z.B. die Temperatur von 10 Liter Wasser um 30°C zu erhöhen, werden knapp 0,35 kWh umgesetzt. 20 Liter Wasser um 60°C Temperaturerhöhung kostet dann entsprechend 1,40 kWh.

Kosten = Verbrauch in kWh mal Tarif in €/kWh. Tarife zu 8,2807 Cent/kWh habe ich noch nicht gesehen. Gewöhnlich zahlt man etwa 28 Cent/kWh.

Wenn du täglich duscht, schätze ich mal so 4 kw/h am Tag. Nur deinen Strompreis will ich nicht recht glauben. Bei mir sind das so 0,27€ je kw/h.

Nur deinen Strompreis will ich nicht recht glauben.

Doch, der stimmt. Ich lebe auch in Wien (Österreich), und habe denselben Tarif. Bei uns ist der Strom wirklich so billig :-)

@ultrarunner

Das liebe ich an Wien

Im Warmhaltebetriieb braucht der Boiler recht wenig Energie, da er gut isoliert ist - der wirkliche Strombedarf hängt deshalb von Eurem Warmwasserverbrauch ab.

Also einfach mal ein paar Tage auf den Zählerstand achten und dann hochrechnen

Achso :S das problem ist, ich hab die boiler noch nicht. Ich wohne alleine und Dusche einmal am Tag ungefähr 10min :S Könnte man schwer schätzen aber hast du dies schonmal gehabt?

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