Wie funktioniert ein Kommissionsgeschäft?

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Bei einem Kommissionsverkauf übernimmt es der Kommissionär, gewerbsmäßig Waren oder Wertpapiere für Rechnung des Kommittenten im eigenen Namen zu verkaufen (§ 383 Abs. 1 HGB). Grundsätzlich ist der Kommissionär gegenüber dem Eigentümer (Kommittent) bei der Ausführung weisungsgebunden, darf aber, sofern mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist, auch ohne Absprache handeln. Einzelheiten finden sich in § 383 ff. HGB. Die Wertschöpfung des Kommissionärs besteht neben der Abwicklung der eigentlichen Transaktion im Herstellen des Kontaktes zu potenziellen Käufern. Dies kann persönlich oder durch Bekanntmachung (wie das Ausstellen der Kommissionsware im Schaufenster) passieren. Das Kommissionsgeschäft hat aufgrund der wachsenden Zahl von Handelsvertretern und Vertragshändlern sehr an Bedeutung verloren. Also du bekommst Ware vom Komittenten kostenlos aufs Lager geliefert. Du verkaufst die Ware auf Rechnung des Komittenten, dafür bekommst du wahr- scheinlich eine monatliche Provisionsabrechnung. 1) In deiner Fibu brauchst du nur die Provision verbuchen (Bank an Prov-Erlöse und Umsatzsteuer). 2) Wenn du Zahlungen für den Komittenten einnimmst, verbuchst du (Kasse an Verbindlichkeiten gegenüber Kommittenten). 3) Wenn du die Kasse auf die Bank bringst (Bank an Kasse). 4) Irgendwie musst du das Geld an den Komittenten überweisen (Verbindlichkeiten gegenüber Komittent an Bank). 5) Es wird so sein, dass du die Provision an der Geldüberweisung abziehen darfst. In diesem Falle würde die Buchung 1 entfallen, dafür würde gebucht: (Verbindlichkeiten gegenüber Kommittent an Provisionserlöse und Umsatzsteuer) Die Ausgangsrechnungen werden beim Komittenten verbucht. Die Inventurbewertung würde in den Büchern des Komittenten gemacht. Beim Komissionär (das bist du) wären in deiner Buchhaltung folgende Sachverhalte auftreten: Deine Erträge wäre die Provision. Deine Aufwendungen für die Lagerung und für den Vertrieb wären bei dir Betriebsaufgaben. Der Unterschied zwischen den Provisionserträge abzüglich Betriebsausgaben wären dein Kommissionärs-Gewinn. Er ist gewerbesteuerpflichtig, und einkommen- steuerpflichtig. Die Provisionserträge sind umsatzsteuerpflichtig, die Betriebsausgaben sind vorsteuerabzugfähig. Das wäre das zu diesem Thema.

Rückwirkende Provisionszahlung als Festangestellte - steuerrechtliche Handhabung nach Austritt aus Firma?

Hallo, ich habe im Herbst 2018 bei meinem EX AG gekündigt. Ich war als Festangestellte in einer Baufirma tätig. Mein Gehalt bestand aus Fixum und Provision. Provisionen habe ich während der Anstellung dann erhalten, wenn folgende Punkte geklärt waren: Finanzierungsbestätigung der Bank des Kunden, Geldeinang des Kunden für Bau auf Konto des EX AG, Baugenehmigung vorhanden! Bevor ich das Unternehmen verlassen habe, konnte ich noch 4 Kundenabschlüsse für die Firma einholen, worauf mir meine Provision zusteht, welche meine EX AG auch auszahlen möchte-> aber WIE?

Ich bin nicht mehr in der Firma seit Herbst 2018 und die Provisionen werden ca. Sommer 2019 fällig! Wie wird das Steuerrechtlich gemacht? Mein EX AG will es mir netto überweisen als Einnahmen aus Handelsvertretung, sodass ich mich im Jahr 2020 mit der Steuererklärung darum kümmern soll! Ich bin der Meinung die Sozialabgaben müssen abgeführt werden, da ich als Festangestellte die Provision verdient hatte, auch wenn ich bis zur Auszahlung schon lange ausgeschieden bin! Ich will auf keinen Fall Ärger bekommen, weil ich immer alles korrekt angebe. Ich möchte nicht, dass ich Probleme mit dem Finanzamt bekomme, wenn ich das Geld netto ausbezahlt bekomme, aber will natürlich auch nicht auf die Provision verzichten. Diese stehen mir 100% zu! Zudem bin ich bei Fälligkeit der Provisionen im Ausland gemeldet wegen eines neuen Berufes. Die Provisionen werden aber auf mein deutsches Konto bezahlt. Weiss irgendjemand wie man das richtig macht?!?

Ich bitte um ein Feedback?!? Danke. 

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