Wie funktioniert Adressermittlung bei Inkassobüros?

5 Antworten

Die tankstelle bekommt deine bankdaten und deinen namen automatisch von der bank. (Deshalb rücklastschriftgebühren) Das inkassobüro ermittelt deine adresse beim einwohnermeldeamt. Jeder kann jeden beim einwohnermeldeamt ermitteln (kostenpunkt ca 15€) das ist erlaubt, weiß nur die mehrheit gar nicht. Und das inkasso fordert dann die offene forderung ein (mit horrenden gebühren) 

Die Rücklastschriftgebühren sind unabhängig von der Adressermittlung.

Das inkassobüro ermittelt deine adresse beim einwohnermeldeamt.

Nö. Das Meldeamt kennt die Bankdaten nicht und das ist auch gut so. Das Meldeamt kann gar keine Anfragen von Bankdaten zu Adresse beantworten.

Jeder kann jeden beim einwohnermeldeamt ermitteln (kostenpunkt ca 15€)

So einfach, wie du das hier darstellst ist es nicht. Und nein, nicht jeder darf das einfach so.

Man muss mindestens genug qualifizierte Daten haben, beispielsweise Namen und frühere Adresse, ggf. Geburtsdatum. Nur dann geht das. Und man muss eine Begründung vorweisen, warum man das erfahren will. Einfach so Abfragen darf das niemand.

Fragen die da bei meiner Bank nach?

Yep.

Und wenn ja, darf meine Bank denen meine Adresse rechtlich gesehen überhaupt mittteilen?

Mal gelesen was du an der Kasse unterschreinbst bei EC-Zahlung?

Du verpflichtest deine Bank, im Falle einer nicht einlösbaren Lastschrift unwiderruflich zur Herausgabe deiner Adresse, wenn diese angefragt wird.

Bei der PIN-Abfrage genau so.

Du gehst einen Vertrag ein, der nicht wie bei einer Bargeldzahlung sofort von beiden Seiten vollständig erfüllt wird, sondern er ist durch dich erst dann erfüllt, wenn das Geld abgebucht wird.

In so einem Fall müssen beide Vertragsparteien aber eindeutig identifizier- und verklagbar sein, d.h. es besteht seitens des Zahlungsempfängers ein Rechtsanspruch darauf deine Adresse zu erfahren.

Bei der PIN-Abfrage genau so.

Da nicht, weil das ein anderes Zahlungsverfahren ist. Bei Zahlung mit Kreditkarte (ob Unterschrift oder PIN) oder Girocard (PIN) gibt die Bank eine Zahlungsgarantie an den Händler. Hier bekommt er sein Geld auf jeden Fall. 

Bei Lastschrift hast du natürlich völlig Recht. Aber ich kann mir die Jammerei der Händler über Zahlungsausfälle bei Lastschrift nicht mehr anhören, die sind ja dieses Zahlungsverfahren nicht verpflichtet anzuwenden.

@grubenschmalz

Aber ich kann mir die Jammerei der Händler über Zahlungsausfälle bei Lastschrift nicht mehr anhören, die sind ja dieses Zahlungsverfahren nicht verpflichtet anzuwenden.

Die Jammerei ist ein Jammern auf hohem Niveau. Und eine gezielte Täuschung der Öffentlichkeit muss man meinen. Denn die PIN-Zahlung kostet halt 5 Cent mehr. Da sparen die Händler einfach am falschen Ende. Wären die Ausfälle so schlimm und hoch, dass die Händler wirklich Schwierigkeiten hätten, würden sie einfach auf PIN-Zahlungen schwenken. Problem wäre gelöst, denn wie du richtig sagst ist bei PIN-Zahlungen mit Online-Prüfung inklusive direkter Sperrung des Betrages eine Zahlung garantiert. Ähnlich wie beim Geldautomat.

Hallo Worilly 1,

hier wird es zu einem rechtlichen Problem, Bezahlung mit PIN dann erhält die

Tankstelle eine Freigabe - Zahlungsgarantie, aber an der Darstellung stimmt

etwas nicht denn ein Inkassobüro kommt erst nach Tagen oder Wochen ins

Spiel, oder wurde erst gar nicht bezahlt ? Diese ist eine Straftat, und es wird

eine Anzeige bei der Polizei vorliegen, diese wir schon deine Daten ermitteln

und ganze ist auch rechtmäßig. Erlichkeit ist immer besser.

Eine rücklastschrift mangels deckung ist keine straftat 

Deine Adresse können sie beim Einwohnermeldeamt erfahren. Adressdaten sind öffentlich, nicht besonders geschützt.

Du hast unterschrieben, dass bei Nichteinlösung die Bank deine Adresse herausgeben darf.

Was möchtest Du wissen?