Was tun bei Abmahnung wegen Ruhestörung von Jugendlichen in Mietswohnung?

5 Antworten

Ihr Sohn kann soviel Besuch haben, wie sie ihm erlauben. Allerdings sollte der Lärmpegel sich auf einen "normalen" Level halten. Weswegen es zu Auseinandersetzungen mit Hausbewohnern kam, geht leider nicht aus ihrem Schreiben hervor...?

die jungs waren wohl zu laut oder zu oft da - mir wurde auch nur gesagt, das sie zu laut reden und zu oft da sind und das dies nicht ginge - naja und nun ist es eskaliert, da ich nicht immer da bin und die freunde bereits beim klingeln an der haustür von den mietern unter uns abgefangen werden und belehrt werden, was sie schon wieder da wollen, ob se auch so oft zu hause besuch haben dürfen ..... ständig wird kontrolliert wer kommt wer geht etc. ich will ja nicht sagen das die jungs nur leise sind aber ich kenne sie alle und es sind keine randalierer, alle höflich und freundlich und leider bin ich nicht immer zu hause wenn sie da sind, was ich nun aber sofort geändert habe

@Hundzola

Wegen dem vorangegangenen Ärger kannst Du wahrscheinlich nichts mehr machen, aber Neuem vorbeugen wäre angebracht. Lade die Mieter unter Dir doch mal zum Kaffee ein und die Jungs sind für den Service verantwortlich!

Dann könntest Du noch die Türen besser abdichten u. einen stärkeren Fußbodenbelag nutzen, wegen besserem Trittschall…l.Gruß

der vermieter müßte die lärmbelästigung schon nachweisen - so einfach kann man keine abmahnung schicken. kinderlärm ist auch kein kündigungsgrund. deine kids sollen sich halt ein bischne leiser aufführen, die musik nicht so laut machen usw. mehrr kannst du nicht tun.außer einer evtl. kündigung widersprechen...

Ich kann natürlich den Ärger verstehen, aber ich bin genauso eine Nachbarin, die einen 17-Jährigen -unbeaufsichtigten - Jugendlichen über sich wohnen hat. Die Schwester, die scheinbar seit ca. einem 3/4 Jahr die Aufsichtspflicht hat, kümmert sich mehr schlecht als recht (das würde ich Dir nicht unterstellen wollen). Man befindet sich dann als Nachbar wirklich in einer Ohnmacht. Was kann man denn tun?

Bei mir steht man sehr gerne (bevorzugt in der Nacht) auf dem Balkon und unterhält sich lautstark. Inzwischen habe ich es geschafft, dass wenigstens die Musik nicht immer in voller Lautstärke läuft. Aber meine Nerven sind platt. (Inzwischen bin ich seit über 6 Monaten wirklich genervt.) Man spuckt vom Balkon, schüttet Bier runter und überlegte auch schon mir ZITAT "auf den Balkon zu k otzen".

Inzwischen kam ich um einen Anruf bei der Polizei nicht mehr herum und wenn ich nun schon die Stimme höre, geht mein Puls auf ..... Wer sagt mir, dass nicht ich inzwischen überempfindlich reagiere und im Recht bin?

Solang es im Mietsvertrag nicht festgelegt ist, darf er so oft besuch empfangen wie er will... allerdings sollte er ab 22uhr ruhig sein, da dort die offizielle Ruhezeit anfängt.

das ist es ja eben, in der Mittagszeit zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr sowie nach 22:00 Uhr halten sich keine Freunde von meinem Sohn bei uns auf.

Besuch darf so oft empfangen werden wie man mag ... nur soll der Besuch nicht dauerhaft als "Nebenmieter" anwesend sein.

Unter Tags zwischen 16:00 und 19:00 ist das alles sowieso unkritisch - Ruhestörung gibts zur Mittags- und Nachtzeit.

"Zu laut" ist relativ ... man kann nicht erwarten, dass man vom anderen gar nichts hört, aber die Lautstärke ist auf ein sinnvolles Maß zu beschränken -> unnötiges Brüllen ist nicht und kann als Lärmbelästigung betrachtet werden.

Wenn eine Abmahnung wegen unzumutbarer Lärmbelästigung durchgesetzt werden soll, so ist das schwierig, weil vermutlich die Belege fehlen (wieviel Personen, wann und um welche Uhrzeit mit welcher Lautstärke in welchen Räumen wahrnehmbar waren) - das erfordert üblicherweise anerkannte (und teure) Gutachten. Eine Abmahnung wegen häufiger Besuche ist ohnehin absurd.

Am besten n bisschen drauf merken, dass man nicht unnötig laut ist, ansonsten der Abmahnung widersprechen und auf die Sachlage (Uhrzeit, Besuchsrecht) hinweisen.

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