Was passiert wenn ich der in Obhut nahme nicht zustimme?

8 Antworten

Generell empfiehlt sich professionelle Hilfe zu holen... (Anwalt ...)

Zur Nebeninfo: Ich kenne es so,
dass mit den Eltern zunächst ein Gespräch seitens des Jugendamtes aufgesucht wird (in dem es u.a. auch um diese Erklärung geht). Da werden dann auch verschiedene Wege zur "Besserung" etc. besprochen und es wird versucht zu "intervenieren".

Sollte alles nicht weiterhelfen und das Jugendamt "will" das Kind unbedingt "behalten", dann geht das wohl über richterlichen Beschluss. Da es hier um das Kindeswohl geht und nicht um eine "einfache Sachbeschädigung" wird das Gericht sehr schnell reagieren.

Alles weitere solltet ihr mit einem Anwalt / dem Jugendamt klären.

So schnell werden Kinder nicht in Obhut genommen. Da muß schon viel passiert sein. Das Gericht wird die Zustimmung erteilen. Wenn die Mutter unterschreibt, ist das Prozedere für alle Beteiligten einfacher, auch für die Mutter kostengünstiger, denn ein Anwalt kostet. Inobhutnahme ist immer das allerletzte Mittel des Jugendamtes, da es auch für die Mitarbeiter eine schlimme Sache ist, die sie nicht gern machen.

Ich gehe davon aus, dass das JA die Unterschrift zwingend benötigt. Also das Familiengericht einschalten muß um Rechtssicherheit zu schaffen.

Vor diesem Hintergrund benötigt Deine Freundin sowieso einen Rechtsanwalt. Dieser kann auch die Umgangsregelung / telefonischen Kontakte usw. erkären bzw. mit dem JA klären.

Wie schnell ein Gericht  reagiert / entscheidet kann Dir keiner beantworten, auch ein RA würde nur mutmaßen.

Das das Jugendamt diese Erklärung fordert zeigt eindeutig, daß sie einen Fehler begangen haben und das offenbar auch wissen. Jetzt soll der Fehler durch diese Erklärung geheilt werden. Geht am Montag sofort zu einem Anwalt für Familienrecht. Nur er kann Akteneinsicht bekommen und den Fehler erkennen.

Das stimmt nicht zwangsweise. Bei einer Wegnahme der Kinder wird das in jedem Fall gemacht. Meist in Verbindung mit einem Gespräch.

Das beugt vielen Klagen / Widersprüchen etc. vor und sichert die Behörde ab, da sich fast niemand gern sein Kind wegnehmen lässt...

Wie Janitschka schon schreibt, das hat nichts damit zu tun, dass das JA glaubt einen Fehler begangen zu haben. Das Jugendamt gibt der Mutter die Chance zu unterschreiben und damit das Sorgerecht für die Kinder zu behalten. Wenn die Mutter unterschreibt kann man auch davon ausgehen, dass sie Mitwirkungsbereit ist, was eine gute Prognose zulässt. Klar kann es sein, das ein Gericht entscheidet, dass die Inobhutnahme unbegründet war. Aber du kannst mir glauben, kein Jugendamt macht so was ohne gute Gründe. Das ist nämlich nen Haufen Arbeit, nen Haufen Geld und nen Haufen Ärger, den sich da jeder Sachbearbeiter gerne ersparen würde.

Ich habe diesem Syndikat nicht nur Kinderschändung nach gewiesen und meine Kinder werden trotzdem nicht aus dieser Hölle entlassen. Es gibt wohl kein Gericht mehr, daß auch nur ansatzweise mit den deutschen Gesetzen und einer Rechtsprechung zu tun haben.

Mein Fall mit Beweisen und Vorgehendsweisen ist auf facebook ein zu sehen: Angelika Balhas (die Seite ohne Profilbild)

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