Was passiert wenn ein CIA-Agent verhaftet wird?

5 Antworten

Das ist davon abhängig, in welchem Land er festgenommen wird. Falls es ein 'befreundetes' Land ist, kann es sein, dass es unter den Teppich gekehrt wird und er nur abgeschoben wird, ist es ein Staat, zu dem die Beziehungen nicht so gut sind, kann er sich auf einen mehr oder weniger langen Gefängsnisaufenthalt einstellen, bis er evtl. gegen einen anderen Agenten ausgetauscht wird.

Der innen Minister kennt in der Regel die Geheimdienste..

Und die Sicherheitsminister können ganz schnell dafür sorgen das er in Einzelhaft gesteckt und in einer Nacht und Nebel Aktion entlassen wird..

Da der Innenminister und Justiz mi ist er auch für den Staat arbeiten kommt es normalerweise nicht mal zur Anklage geschweige denn zur Verurteilung.

Es kommt darauf an in welchem Staat er festgenommen wurde und ob man ihn dies nachweisen kann. Wenn er z.B. in Russland festgenommen wurde landet er erst mal im Knast bzw. eher noch im Arbeitslager (sofern er nicht erschossen wird). Nach ein paar Jahren (sofern er noch lebt) kann es jedoch sein, dass er evtl. ausgetauscht oder freigekauft wird.

Gegnerische Dienste springen nicht gerade zimperlich mit Agenten um. Wenn es ganz dumm kommt kann er auch im Gefängnis verrotten bzw. wird nach Sibirien ins Arbeitslager geschickt. Dies kann ggfs. seine Lebenserwartung drastisch senken.

Wenn ein CIA Agent in Deutschland einen Mensch im Auftrag der CIA tötet, dann wird er festgenommen und wegen Mordes vor Gericht gestellt.

Sollte dabei herauskommen, dass der Mord im Auftrag der CIA geschah, dann wird er wegen Mordes und wegen geheimdienstlicher Tätigkeit vor Gericht gestellt. Zudem wird der amerikanische Botschafter ins Kanzleramt bestellt und der wird dann gefragt ob die CIA bescheuert ist a) in Deutschland jemand zu töten und b) sich dabei erwischen zu lassen.

Wenn die Amis sich brav entschuldigen kann es vorkommen, dass der Staatsanwalt angewiesen wird die Ermittlungen einzustellen, bzw. die Anklage fallen zu lassen.

Wenn er allerdings schon verurteilt ist, wird es schwieriger.

Der durchschnittliche Agent ist ordentlich akkreditierter Diplomat und kann deshalb bei einer eventuellen Enttarnung aufgrund seiner Immunität nur ausgewiesen werden.

Aufgeflogene Quellen (die meistens nicht Staatsbürger des Auftrageberlandes sind) werden in der Regel durch einen Gefangenenaustausch oder Entschädigungszahlungen freigekauft (siehe DDR).

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