Gibt es noch heute aktive NATO-Kabel?

4 Antworten

Davon gehört hab ich auch schon mal. Wieviel und ob und wo weiß ich nicht. Aber bei uns gibt es einen Luft-Boden Schießplatz und daneben war im kalten krieg eine Raketenabwehrstellung. Diese Teilte sich in Startplatz und Leitstelle die 2 km auseinander sind die Grundstücke. Da gab es sowas mal. Das es sowas im heutigen Technikzeitalter noch gibt, halte ich für wahrscheinlich. Keine Verschwörungstheorie!

Das ist so ähnlich wie bei großen Strom- und Gasleitungen. Da sieht man ja schneisen im Wald und die Ackerflächen in dem bereich sehen auch nicht normal aus. Da stehen dann aber alle paar hundert meter Hinweisschilder, das man da nicht ausversehen buddelt... So wird das im obigen Beispiel nicht sein.

Die leute die an so einer Kabel ihre grundstücke haben, werden das wissen und genaue anweisungen haben.

Davon kannst du mal ausgehen.

Es gibt auch innerhalb des Landes diverse Glasfaserleitungen, die auf keiner Karte verzeichnet sind, die die verschiedenen Behörden auf Bundes- und Landesebene miteinander vernetzen.

Also ich wusste vonein Opa, dass neben dem Haus meiner Eltern in Bonn ein solches vorbeigelaufen ist.

Ich weiß von einem Kollegen, der beim Straßenbauamt arbeiten, dass diese Kabel nach wie vor existieren und offensichtlich auch noch verwendet werden, weil festgestellt wird, wenn diese angegraben oder beschädigt werden oder so und dann automatisch die Bundeswehr kommt.

Kannst du da mal genauer nachfragen? Ich hätte gerne Informationen. So viel wie möglich und so präzise wie möglich.

Ich möchte wissen: Auf welcher Grundlage und mit welchen Anweisungen kommt die Bundeswehr? Wer kommt genau? Die Feldjäger oder etwa nicht? Warum kommen die? Von wem kommt die Anweisung? Von einem Offizier? Vom Chef der Feldjäger? Von der Verteidigungsministerin? Vom Inspekteur der Bundeswehr? Wenn es einer von diesen Personen ist, woher bekommt der die Anweisung? Von einem amerikanischen NATO-Offizier?

Auf welcher gesetzlichen Grundlage passiert da genau was? Gibt es überhaupt ein Gesetz dazu? Oder spielt sich das alles im Rahmen von "mündlichen Absprachen" innerhalb bzw. untereinander (unter den Streitkräften) ab? Spielt das Ganze in noch existierende Besatzungsrechte hinein, die sich die USA bis heute vorbehalten hat?

Welche Fragen stellen die Vertreter der Bundeswehr vor Ort?

Ich nehme an, das ist nicht besonders spektakulär, weil die nur eine Dienstvorschrift befolgen und nur prüfen, ob der Baggerfahrer ein ausländischer Spion ist beispielsweise... (?)

Ich kann das bestätigen. Bei Bauarbeiten in der Nähe eines unscheinbaren grauen Anschlußkastens im Feld am Rand einer Straße kamen plötzlich Polizei und Feldjäger. Die sagten dann, daß dort ein NATO-Kabel verläuft und haben sich erkundigt, wieso dort gegraben wird.

Die Bw unterhielt/unterhält ein eigenes, von der Bundespost/Telekom unabhängiges Telefonnetz.

Genauso gibt es in Mitteleuropa ein Netz von NATO-Pipelines durch die im Kriegsfall Düsenkraftstoff für Flugzeuge, Hubschrauber und alle Diesel-Fahrzeuge einschließlich Panzer gepumpt wird. Im Frieden wird das Netz zivil genutzt. Es wird nach wie vor gewartet und ausgebaut.

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