Was muß passieren daß die mir mein Kind wegnehmen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich glaube echt das ihr euch bemüht. Ich hoffe dein Mann ist ebenso wie Du. Ihr habt jetzt nun mal das Problem das ihr einen eindeutigen Namen für eure Situation habt: Methadon und Drogen. Ganz viele andere Menschen und Familien haben auch Probleme die nicht so einfach beim Namen genannt werden (können). Ihr beschäftigt euch damit und wollt es verbessern. Das ist doch wirklich mal ein guter Ansatz. Kinder werden nicht so ohne weiteres "weggenommen". Wenn überhaupt zeitweise das Aufenthaltbestimmungsrecht aber nicht das Sorgerecht. Es ist in Deutschland sehr, sehr schwer von Amtswegen es wegzunehmen. Deshalb haben wir ja so viele Schwierigkeiten. Holt euch Unterstützung (Jugendamt, Therapeuten....) Das ist nicht schlimm. Zuzugeben das man (wohl) ein Problem hat ist kein Drama. Es zu verharmlosen und ignorieren schon. Ich gehe ganz fest davon aus das man euch helfen wird. Und es war dir wohl eine Lehre. Wenn Du es für dich nicht (oder nur schwer) lassen kannst, dann für dein Kind. Du schaffst das! :)

Dann mußt du jetzt die Initiative ergreifen, dich von dich aus melden und sagen, daß du einen Rückfall hattest, den du bedauerst und daß du dagegen angehen willst. Spiel mit offenen Karten, dann wird der Hilfsansatz eher in die Richtung gehen, daß man guckt, wie dich selbst wieder in Griff kriegst. Selbst wenn man dir die Kinder wegnehmen sollte, wäre das nur temporär.

jupp. wenn kooperation gezeigt wird dann nimmt das jugendamt die kinder auch nicht weg von der mami.

@kikkerl

Endlich jemand, der es wirklich kapiert hat. DH Kikkerl

Wer andere abwertet, versucht aus einem emotionalen Defizit heraus sich selbst dadurch aufzuwerten, indem er klarstellt: "Dass ich zutiefst empört über ein solches abnormes Verhalten bin, zeigt dass ich zu Euch, den Normalen gehöre." den Normalen zeigt es alledings nur eins: dass da jemand einen an der Waffel hat mit seinen pauschalisierenden Verurteilungen die auf Stereotypen beruhen, mit Forderungen, die absolut menschenverachtend und respektlos sind. Suchtkrank zu sein ist kein moralisches Manko und auch kein Grund, keine gute Mutter oder kein guter Vater zu sein. Meine Tochter ist wesentlich lieber bei mir (süchtig) als bei ihrem Vater(abstinent), ich sei liebevoller, ehrlicher, wohingegen ihr Vater, der Vorzeigesportler und Lehrer, lügt, ihr seine gar nicht so astreine Vergangenheit als komasaufender, langhaariger Schulversager und späterer Arbeitssaboteur verschweigt, so tut, als hätte er immer schon alles perfekt gemacht. Er nimmt keine Rücksicht auf ihre Bedürfnisse, nimmt sie nicht ernst, und sie durchschaut ihn einfach total, weil sie spürt dass er unauthentisch ist. Ich kann sie durch ehrliche Aufklärung, die sie mir abnimmt, da ich ein Profi auf dem Gebiet bin, eher vor den Risiken von unvorsichtigem Suchtmittelgebrauch schützen als jeder andere selbsternannte Saubermann. Meine Lebenstipps kann sie annehmen, weil sie ja sieht dass ich einen Plan davon habe, wie man Probleme wieder in den Griff bekommt. Süchtige werden immer noch total diskriminiert, behandelt wie Menschen mit einem moralischen Problem--- ej, es ist eine KRANKHEIT! Niemand, der irgend eine andere psychische Krankheit hat, muss diese Bürde des Sündenbocks auf sich nehmen, muss soviele Vorurteile ertragen, soviel schlechte Behandlung und Unfreundlichkeiten erleben. Wir sind keine schlechteren Menschen nur weil wir illegalisierte Substanzen konsumier(t)en! Und die Behauptung von LupoWF , 21.04.2010 :

"du kannst einen alkohlrausch nicht mit dem drogenkonsum eines schwer abhängigen vergleich" Ja, wenn Du noch erklärst was ein "alkohlrausch" ist, eine neue Kohlart, die berauschend ist? Oder ist es doch nur die fehlerhafte Rechtschreibung eines von Vorurteilen geleiteten selbsternannten Suchtspezialisten der im Namen des Kindeswohles nun seine radikalen Thesen verbreitet? Ich hoffe, die Fragestellerin hat sich von den dummen Kommentaren nicht entmutigen lassen und auch nicht durch Rückfälle und ihr und der kleinen Familie geht es gut.

Ich denke, daß bei einem nachweislich einmaligen Ausrutscher Dir das KInd nicht entzogen wird. Erst wenn der Fall der Verwahrlosung oder Kindeswohlgefährdung eintritt, wird das der Fall sein.

Reiß' Dich am Riemen, damit es tatsächlich ein Ausrutscher bleibt. Ein Problem läßt sich nicht aus der Welt schaffen, indem man es wegtrinkt oder wegfixt. Du weiißt ja sicher, wie hoch die Rückfallquoten sind, also geh weiter zur Beratung - und alles Gute!

Einmaliger Ausrutscher? Woher willst das wissen? Bitte das Jugendamt dabei Deine Kontrollen zu verschärfen. Wenn Du rückfällig wirs, ist es bei aller Liebe besser für's Kind, nicht bei Dir zu sein - ist doch wohl klar. Ich hab auch Stress und kipp mir nicht eins, get auch ohne Drogen. MIt Stressituationen klarzukommen gehört zum Leben!

es ist auch jetzt schon besser, den rückfall gabs ja schon und niemand kann garantieren das es den nicht wieder gibt und das kind dann nicht in der nähe ist.

@LupoWF

sehe ich auch so, um ehrlich zu sein wird mir schwindelig, wenn ich denke dass der Wurm so instabile Eltern hat, man.

@jimmini

verstehe aber auch das JA nicht das das kind überhaupt noch da ist

@LupoWF

LupoWF @ hier soll vermutlich das Kind die Eltern therapieren :-(

@LupoWF

Dann setze dich mit dem JA in Verbindung u. lass dich einfach mal beraten.

@jimmini

ja das denke ich auch, armes deutschland

@Julchen2102

was gibt's da beraten zu lassen??? Ich bin selbst Mutter und weiß dass man 24 Stunden fit sein muss und dass wenn die Kleinen krank werden es meistens Freitag Abend oder Nachts ist. Da muss man springen! So ist das. Da kann mir niemand anderes was erzählen!

@jimmini

DH Jimmini, das kann kein drogenkranker leisten

@LupoWF

jimmini und was ist wenn du als mutter mal erkältet bist?

@LupoWF

jimmini und was ist wenn du als mutter mal erkältet bist?

@kikkerl

Dann nehme ich ein Taschentuch aber kein Heroin.

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