Was ist Hausgeld in einer Eigentumswohnung?

Das hier - (Recht, Geld, Menschen)

5 Antworten

Erster Eintrag bei Googlesuche ergibt folgendes Ergebnis:

Als Hausgeld oder auch Wohngeld werden die monatlichen Vorschüsse bezeichnet, die Wohnungseigentümer an den Verwalter der Wohnanlage zu zahlen haben.

Es ist eine Art Nebenkosten-Abrechnung für den Eigentümer. Das Hausgeld fällt in der Regel 20 bis 30 Prozent höher aus als die Nebenkosten-Abrechnung für den Mieter

Bist du Mieter, dann musst du die Nebenkosten = Betriebskosten zahlen, die im Mietvertrag aufgeschlüsselt sind. Das kann man auch Hausgeld nennen.

Bist du Eigentümer, dann musst du diejenigen Betriebskosten zahlen, die nicht vom Mieter übernommen werden: beispielsweise Reparaturen oder Verwaltergebühren. Daneben natürlich auch die Bedienung vorhandener Darlehen.

Das Hausgeld umfasst zunächst die üblichen Nebenkosten, die die meisten Mieter auch  haben. Anteil Abgaben an die Gemeinde, Heizung, Wasser, Abwasser, Versicherungen usw.

Hinzu kommen für die Wohnungseigentümer noch Verwaltungskostenanteil, evtl. auch nicht absetzbare Versicherungen, Rücklagen und anderes.

Warum willst du das wissen.

Als Mieter musst du nicht alles, was zum Hausgeld gehört bezahlen, als EIgentümer schon.

Ja, das wandert in einen allgemeinen Top, zum Beispiel für Sanierungsarbeiten des Hauses, die Hausverwaltung, evtl. Putzfrau, evtl. Hausmeister.

Die Nebenkosten sind allgemeine Abgaben wie Allgemeinstrom, Müllgebühren, mehr fällt mir grad nicht ein.

Das ist etwas mehr wie die Nebenkosten, würdest du die Wohnung vermieten könntest du das Hausgeld nicht 1:1 als Nebenkosten angeben.

Zusätzlich zu den Nebenkosten sind darin noch eine Bestandsrücklage (für nötige Reparaturen),  Und eben wie gesagt nicht Umlagefähige Nebenkostenanteile, die ein Besitzer ja zahlen muß. 

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