Wird Hausgeld bei Eigentumswohnungen monatlich berechnet?

5 Antworten

Das Hausgeld beinhaltet alle Kosten die der Eigentümer mtl. an den Verwalter zu überweisen hat. Die umlagefähigen Kosten ergeben sich häufig, besonders gekennzeichnet, aus der Verwalteraufstellung. Nicht umlagefähig sind die Verwalterkosten, Reparaturen und Beiträge zur Instandhaltungsrücklage. diese nicht umlagefähigen kosten müssen Sie als Vermieter ebenso aufbringen wie den Kapitaldienst für evtl. aufgenommene Darlehen zur Kaufpreisfinanzierung. Für alle diese Kosten stehen Ihnen die Kaltmiete und die Umlagen zur Verfügung, die der Mieter zahlt, wenn er denn zahlt!?!

... das Hausgeld, oft auch Wohngeld genannt, wird vom jeweilligen ET abverlangt für die Kosten und Lasten der Wohnanlage, nicht nur für die umlagefähigen. Diese hat ja meist ein Mieter zu wuppen und somit beachte auch: Es muß ein Mietvertrag her für eine ETW, nicht für ein Mietshaus/eine Wohnung.

Das Hausgeld ist die typischerweise monatliche Vorauszahlung auf die Betriebskosten des Hauses. Es wird von der Hausverwaltung nach Abstimmung mit dem Eigentümerbeirat für das jeweilige Jahr im voraus festgelegt und dann bei der Abrechnung mit den echten Kosten verrechnet; dann gibt es Rück- oder Nachzahlungen, und ganz selten auch mal eine Punktlandung.

Wenn man eine Wohnung vermietet, schlägt man auf die Nettokaltmiete die sogenannten Nebenkosten auf. Diese sind aber nicht deckungsgleich mit dem Hausgeld, da einige der Positionen des Hausgeldes eben nicht "umlegbar" sind, folglich auch nicht dem Mieter weiterbelastet werden können.

Du kannst einen Teil des Hausgeldes an den Mieter weitergeben, einen Teil musst Du aber selbst tragen. Hausgeld wird meist monatlich bezahlt, in manchen Fällen auch seltener.

Das zahlt der Eigentümer an die Eigentümergemeinschaft, ob monatlich, vierteljährlich oder jährlich legt diese durch Beschluss fest.

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