Wird Hausgeld bei Eigentumswohnungen monatlich berechnet?

5 Antworten

Der Eigentümer zahlt Hausgeld an Verwaltung normalerweise monatlich. Ein Teil - die umlagefähigen Kosten - davon trägt der Mieter (sofern solvent). Lass dir den Wirtschaftsplan zeigen. Der Betrag, den du nennt ist sehr niedrig. Lass dir auch die Abrechnung vom Vorjahr zeigen und achte darauf, dass du aus dieser den rücklagenstand sehen kannst. Aus der Abrechnung musst du auch erkennen können, ob es Eigentümer gibt, die Rückstände haben. Wenn du das nicht sehen kannst taugt die Abrechnung nicht. Und Verwalter ist auch fraglich.

Wie dem auch sei, mach dir klar, das eine Eigentümergemeinschaft gesamschuldnierisch haftet und wenn einer oder mehrere Eigentümer insolvent sind oder werden die anderen das mitzahlen.

127 € Hausgeld ist aber wenig.

Der Betrag ist monatlich vom Eigentümer an die Hausverwaltung zu zahlen.

Im Hausgeld enthalten sind die Betriebskosten wie z. B. Heizkosten, Versicherungen, Wasser und Müll.

Diese Kosten kannst Du auf den Mieter umlegen der sie dann monatlich zusätzlich zur Miete an Dich zahlt, wenn vertraglich vereinbart.

Auch die Grundsteuer, die nicht im Hausgeld enthalten ist, kannst Du auf den Mieter umlegen.

In der Regel ist das Hausgeld innerhalb einer WEG monatlich vom Eigentümer zu zahlen. Allerdings kann der Eigentümer/Vermieter die Betriebs- und Nebenkosten, aber nicht die Instandhaltungsrücklage, die Verwalterkosten usw. innerhalb einer jährlichen Nebenkostenabrechnung dann auf den Mieter umlegen. Weiter kann sich das monatliche Hausgeld, aufgrund gestiegener Kosten, dann auch von Jahr zu Jahr erhöhen.

http://www.fibucom.com/hausgeldabrechnung/1027-das-hausgeld-der-eigentumswohnung-was-gehoert-dazu.html

Das Hausgeld ist die typischerweise monatliche Vorauszahlung auf die Betriebskosten des Hauses. Es wird von der Hausverwaltung nach Abstimmung mit dem Eigentümerbeirat für das jeweilige Jahr im voraus festgelegt und dann bei der Abrechnung mit den echten Kosten verrechnet; dann gibt es Rück- oder Nachzahlungen, und ganz selten auch mal eine Punktlandung.

Wenn man eine Wohnung vermietet, schlägt man auf die Nettokaltmiete die sogenannten Nebenkosten auf. Diese sind aber nicht deckungsgleich mit dem Hausgeld, da einige der Positionen des Hausgeldes eben nicht "umlegbar" sind, folglich auch nicht dem Mieter weiterbelastet werden können.

Das Hausgeld beinhaltet alle Kosten die der Eigentümer mtl. an den Verwalter zu überweisen hat. Die umlagefähigen Kosten ergeben sich häufig, besonders gekennzeichnet, aus der Verwalteraufstellung. Nicht umlagefähig sind die Verwalterkosten, Reparaturen und Beiträge zur Instandhaltungsrücklage. diese nicht umlagefähigen kosten müssen Sie als Vermieter ebenso aufbringen wie den Kapitaldienst für evtl. aufgenommene Darlehen zur Kaufpreisfinanzierung. Für alle diese Kosten stehen Ihnen die Kaltmiete und die Umlagen zur Verfügung, die der Mieter zahlt, wenn er denn zahlt!?!

Was möchtest Du wissen?