Was darf der Vermieter für die Gartennutzung verlangen?

5 Antworten

Da herrscht Vertragsfreiheit. Der Vermieter kann verlangen, was er will. Ob ihr es annehmt, ist eure Sache.

Versucht zu verhandeln; wenn ihr die Pflege übernehmt, spart er ja sogar Geld; ich denke, ihr seid in einer guten Position.

Verhandeln habe ich schon versucht, allerdings ohne Erfolg. Die Vermietung erfolgt durch eine Erbengemeinschaft und die wollen einfach nur mehr Geld ;)

Normalerweise ist die Gartennutzung schon im Mietpreis enthalten,das hört sich nach abzocken an,der Vermieter möchte seine Anschaffungenb auf euch abwälzen.Lass die Hände davob,du hast nur Ärger und so ein Garten ist jede Menge Ärger,der dir dann letztlich nicht gehört und alle Investitionen gehen verloren,wenn du ausziehst,ich habe sehr schlechte Erfahrungen damit genacht!

Offenbar habt ihr doch einen Mietvertrag - und der gilt. Wenn die Erbengemeinschaft auch einen Garten zu vermieten hat, ist das doch deren Problem. Die können euch doch nicht einseitig einen Vertrag aufdrängen, der euch benachteiligt. Nutzt den Garten einfach nicht und gut ist.

Die Gartennutzung wäre nun frei verhandelbar wie Stellplatzmiete oder Garage auch.

Nutzt ihr ihn nicht, darf er allerdings die anteilige Gartenpflege über die Betriebskosten umlegen: § 2 Pkt. 10 BetrkV.

G imager761

Der Garten ist Eigentum des Vermieters, dem ensprechend kann er diesen natürlich verpachten und einen dem entsprechenden Pachtpreis verlangen, soweit im bestehenden Mietvertrag keine dem entgegenstehende Nutzungsvereinbarung enthalten ist. Der Vermieter könnte den Garten sogar an jemanden verpachten, der gar nicht im Haus wohnt.

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