Was bedeutet eidesstattliche Versicherung?

5 Antworten

*Die Versicherung ans Eides statt ist im deutschen Recht eine **besondere Beteuerung, die bekräftigt, dass eine bestimmte Erklärung der Wahrheit entspricht.

Besondere Rechtsbedeutung erlangt sie dadurch, dass nach § 156 StGB die Abgabe einer unwahren eidesstattlichen Versicherung eine Straftat darstellt, die mit einer Mindeststrafe von 1 Jahr Freiheitsentzug strafbewehrt ist :-O

Da würde ich mir die Angaben noch einmal sehr sorgfältig durchlesen und genau nachdenken, ob das alles stimmt, bevor ich die angebe :-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherung_an_Eides_statt

G imager761

Früher hieß das "Offenbarungseid".

Du füllst zusammen mit dem Gerichtsvollzieher ein Inventar deines Vermögens aus. Anschließend erklärst du durch deine Unterschrift "An Eides statt", dass die die volle Wahrheitgesagt hast, und nichts verschwiegen hast.

Falschaussagen können dann entsprechend strafrechtlich verfolgt werden.

Mag ja sein, daß das in deiner (Erfahrungs-)Welt die einzig bekannte Form der EV ist - für die allermeisten ist sie dies aber nicht, sondern lediglich eine strafbewehrte Beteuerung wahrheitsgemäßer Angaben: Einkünfteermittlung für Unterhalt, Neuantrag nach Führerscheindiebstahl, Nachlasserklärung für Pflichtteilsberechtigte, außergerichtliche Zeugenaussage, ...

G imager761

Das ist für einen Hochschulstart allerdings eine sehr seltsame Forderung. Ich habe selber auch studiert, aber so etwas ist mir nicht untergekommen. Eine "Eidesstattlich Versicherung" (EV) kommt meines Wissens nur vor, wenn man z.B. finanzell fürchterlich in der Klemme ist oder sonstwie sehr wichtige Erklärungen abzugeben hat. Aber bei einem Hochschulstart??? - Frage mal nach, was die genau von dir wissen wollen bzw. was der Unsinn soll!!

Ich muss mich doch etwas wundern, denn solche Begriffe gehören zur Allgemeinbildung. Also eine eidesstattliche Versicherung macht man eigentlich anstelle fehlender Be- oder Nachweise. Schon komisch, denn eigentlich verlangen die echte Papiere, oder zumindest Kopien, die mit amtlichem Sigel versehen sind. Wenn die mit deiner Aussage zufrieden sind, die du unterschreibst, dann soll es so sein, aber üblich ist das nicht. Gibt es denn irgendwelche Probleme bei Nachweisen über dich und irgendwelchen schulischen Papieren?

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