Eidesstattliche Versicherung Abschlussarbeit/Mieterselbstauskunft?

5 Antworten

Da hast Du etwas missverstanden. Bei der Mieterselbstauskunft geht es um dies:

https://www.inkassoportal.de/lexikon/offenbarungseid

Beim Studium darum, dass Du versicherst Deine Abschlussarbeit allein und ohne Inanspruchnahme anderer erstellt hast.

Du hast also keinen Nachteil, wenn Du keinen Offenbarungseid geleistet hast.

Das sind zwei verschiedene Dinge: Die eidesstattliche Versicherung, die der Vermieter meint bezieht sich auf das Vermögen. Wer in Privatinsolvenz geht, muss vorher an Eides statt versichern, dass er keine Vermögenswerte mehr besitzt. Früher hieß das ganze „Offenbahrungseid“. Wenn Du so etwas bei einem Gerichtsvollzieher noch nicht unterschrieben hast, kannst Du die Selbstauskunft getrost unterschreiben, das hat nichts mit der Eigenständigkeitserklärung der Uni zu tun.

Hallo meindackel,

da besteht ein Mißverständnis. Du hast bei Abgabe Deiner Abschlussarbeit versichert, dass Du Deine Arbeit selbst verfasst hast und nicht plagiiert hast, sowie alle Quellen als Fußnoten angegeben hast.

Die Mieterselbstauskunft bezieht sich jedoch auf die Eidesstattliche Versicherung im Rahmen der Abgabe der Vermögensauskunft (§§802 c ff ZPO). Diese wird abgegeben, wenn gegen einen Schuldner ein vollstreckbarer Titel vorliegt und dieser entweder die Abgabe der VAK verweigert oder keine zur Gläubigerbefriedigung ausreichende pfändbare Habe existiert.

Der Mieter will damit nur sichergehen, dass der Interessent nicht insolvent ist.

Herzliche Grüße

itasca

Du kannst problemlos bei der Mieterselbstauskunft schreiben, du hättest keine Eidesstattliche Versicherung abgegeben. Hier geht es um deine Bonität.

Die übliche Formulierung bei wissenschaftlichen Arbeiten ist eine ganz andere Baustelle.

Da geht es um verschiedene Dinge.

Eidesstattlich heißt ja nur, dass du anstelle eines Eides ( an Eides statt) eine Erklärung machst, für die du (wenn sie falsch ist) belangt werden kannst.

Bei der Arbeit ging es wohl darum, dass du sie selbst geschrieben hast (wofür man dich, wenn es sich als falsch rausstellt rankriegen kann)

Beim Vermieter geht es dabei wohl um eine Eidesstattliche Versicherung bezüglich Zahlungsunfähigkeit verlangt werden kann. Da muss der Schuldner alles offenlegen und das muss eben auch der Wahrheit entsprechen. Dadurch bekommt der Gläubiger Einblick in die Einkommens- und Vermögensverhältnisse.

LG

Bevi

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